Pfarrblatt 03/2020

WAS NEHME ICH MIT?

Das Hirtenwort der österreichischen Bischöfe „Für eine geistvoll erneuerte Normalität“
enthält wertvolle Impulse für die Zeit während und nach den durch Corona bedingten Einschränkungen.

Hier ein paar Auszüge, die dazu anregen können, das gesamte Dokument zu lesen:

Dankbarkeit

„Nichts ist selbstverständlich! Davon überzeugt, laden wir … zu einer ‚Spiritualität der Dankbarkeit‘ ein. Mit dem Danken bekommt das Leben eine neue Qualität … Dankbarkeit ist der Königsweg zu Gott.“

Versöhnung

„Wie viel … Lebenskraft … geht doch verloren, wenn die Altlasten von Schuld, Kränkung und Verbitterung nicht abgebaut werden? Nur Versöhnung schafft neue Lebensqualität … Ein versöhnter Mensch lebt gelassener und fröhlicher.“

Nächstenliebe

„Nächstenliebe ist ein Dauerauftrag … und zugleich ein politischer Akt. Es braucht Regulierungen …, die verhindern, dass immer mehr Bedürftige an den Wegrändern einer wohlhabenden Gesellschaft ums Überleben kämpfen müssen.“

Wirtschaft

„Konsum ja, aber mit Maß und Ziel. Das heillose Immer-Mehr zerstört das Leben. Ganz entschieden ist zu fragen, mit welchen Investitionsimpulsen … eine … menschlich und ökologisch verantwortbare Wirtschaft angekurbelt werden könnte … Eine lebendige, florierende Wirtschaft muss keine maßlos wachsende Wirtschaft sein.“

Freude

„Freude stellt sich in erster Linie dann ein, wenn Menschen … ihr Herz für die berechtigten Bedürfnisse ihrer Nächsten weiten. Freude ist ein unersetzbares Frischwasser … Sie inspiriert zu kreativen Lösungsansätzen und … bewahrt vor Verbitterung und Ungeduld.“

Glaube

„Christlicher Glaube wischt keine Probleme weg, verleiht aber eine unerwartete Trotzdem-Kraft … Wer glaubt, lebt von Gottes Zusage, immer neu beginnen zu dürfen … Das Herzstück des Glaubens, die tragende Mitte, ist eine lebendige Beziehung zu Gott.“

Der gesamte Text des Hirtenwortes steht auf unserer Internetseite als PDF-Download zur Verfügung:

P. Herbert Winklehner OSFS