Themenpredigt zur Fastenzeit – Teil 1

Schwestern und Brüder, liebe Kinder und Jugendliche,

Predigtreihe VersöhnungGedanken eines Kirchgängers vor dem in der Kirche im Mittelgang der Kirche aufgestellten Beichtstuhl

Da stellen sie uns den Beichtstuhl mitten in den Kirchenraum, die Pfarrer. So als ob das Beichten nicht schon ewig alt und überholt wäre; so als ob die Kirche gerade mit dem Beichtsakrament nicht schon genügend Unheil angerichtet hätten. Wozu soll deren voyeuristisches Bedürfnis durch unser Sündenbekenntnis befriedigt werden. Wozu soll ich Sünden erfinden, um meine Pflicht zu erfüllen. Das hat mich schon als Kind gewurmt.

Da stellen sie uns den Beichtstuhl mitten in den Kirchenraum, die Pfarrer. Er steht im Weg. Er verstellt die Sicht. Warum können die Pfarrer nicht anders, als uns ständig an unsere Fehler und Schwächen zu erinnern? Warum wird die „Schuld“ in der Kirche so groß geschrieben? Ich fühle mich zurückversetzt in ein anderes Jahrhundert. Ich will mich nicht hinknien. Ich will meine Sünden nicht bekennen. Ich mache mir das mit Gott schon selber aus.

Da stellen sie uns den Beichtstuhl mitten in den Kirchenraum, die Pfarrer.

Gedanken eines Priesters im Beichtstuhl

Da kommt heut wieder niemand. Schade. Wenn die Menschen wüssten, wie wenig mich ihre konkreten Sünden interessieren. So als ob das Leben sich an Fehlern messen lassen könnte. Es geht doch um was anderes hier. Ja ich weiß, auch ich bin nicht der, der jede Woche in den Beichtstuhl oder zum Beichtgespräch hetzt. Aber, ab und zu, tut es mir gut, mein Leben neu auf Gott auszurichten. Jeder ausgesprochene Gedanke hilft, Klarheit zu finden. Ich bemühe mich da, mein Leben im göttlichen Licht anzuschauen. Und mir tut der Zuspruch gut.

Da kommt heut wieder niemand. Schade. Ein paar wohltuende Worte habe ich für jeden. Von Ratschlägen halte ich mich fern. Hinhören, wo der Schmerz und die Schuld liegen, aber vor allem Hinhören, wo die Sünde liegt. Selbst im Beichtstuhl die Menschen zu Gott führen, auf Gott hinweisen, sie Gott erfahren lassen. Ich mache es gern, diese Vergebung Gottes zu vermitteln. Suchende Menschen sind schöne Menschen. „So spreche ich dich los von deinen Sünden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Und dann noch: „Der Friede sei mit dir.“ Ich liebe es diese Worte zu sagen.
Da kommt heut wieder niemand. Schade.

Schwestern und Brüder, liebe Kinder und Jugendliche

Im Leben eines Christen geht es darum, auf der Suche nach dem Leben im Angesicht Gottes zu bleiben, nach dem was Leben stiftet und fördert, nach dem was Leben ermöglicht und menschenwürdig gestaltet. Die Sehnsucht Gottes nach Leben für jede und jeden, darf sich in unserem Leben widerspiegeln. Das Göttliche in uns und durch uns ist möglich und erfüllend.

Und es gilt dieses Göttliche in uns immer wieder wachzurufen und zu aktivieren. Gott aus dem Auge zu verlieren ist lebensbedrohlich. Gott im Blick zu haben macht uns zu wahren Christen, nein ich muss das präzisieren, Gott im Blick zu haben macht uns erst zu Christen.

Das Sakrament der Versöhnung nimmt den göttlichen Blick wieder auf. Das Geschenk der Versöhnung ist der klare Blick auf ein göttliches Jetzt. Die Sünden stehen nicht im Mittelpunkt des Sakramentes der Versöhnung. Wie bei allen Sakramenten steht Gott im Mittelpunkt dieses Sakramentes.

Es geht nicht um Niedermachen und Missbrauch, es geht nicht um Voyeurismus und es geht auch überhaupt nicht um Sex. Es geht darum, in aller Demut Gott zu bitten, in meinem Leben weiterhin die erste Geige zu spielen. Das Sakrament der Versöhnung ist wie ein Stimmen eines Instruments, damit das Instrument wieder seine volle Klangfarbe entwickeln kann. Gott ermöglicht uns das.

Wer ein Instrument spielt, wird es immer wieder stimmen. Wer lebt, wird immer wieder verstimmt durchs Leben gehen. Das bringt das Leben mit sich. Ein Klavierstimmer wird jede einzelne Saite überprüfen. Nur jene die verstimmt sind, werden evaluiert, nachgezogen, repariert. Im Blick steht der Klang. Selbstverständlich komme ich dabei nicht aus, jene Saiten in Den Blick zu nehmen, die verstimmt sind.

Das Sakrament der Versöhnung hat also das Leben im Blick, nicht die Sünde, auch wenn der wahrhaftige Blick auf die eigene Sünde notwendig sein wird, um im neuen Klang zu erschallen.

Schwestern und Brüder, liebe Kinder und Jugendliche

Wenn ich das Sakrament der Versöhnung in den Blick nehme, spiegele ich ganz gerne mein Leben am Gebet des hl. Franz von Assisi wieder, die Franz von Sales Fetischisten mögen mir das verzeihen.

Herr, mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Amen.

P. Sebastian Leitner OSFS

Gruppen – treffen – Gruppen

 

Lernt andere Gruppen in der Gemeinde kennen, mit denen ihr noch nicht so viel Kontakt hattet.

Die Gastgebergruppe gestaltet das Treffen und kommt als Gastgruppe zu einer anderen Gruppe zu Besuch.

ein gemütliches Essen im Soli, ein Rätselspiel, ein Spaziergang – frei nach kreativer Idee der jeweiligen Gastgebergruppe

Auslosung: 18.03.2018   
nach der Messe im Pfarrkaffee

Wenn ihr mit eurer Gruppe mitmachen wollt, meldet euch bitte bis 16.3.2018 bei:

Ursi Hasibar
ursula.hasibar@gmail.com

Einstimmungen in den Tag des Judentums 2014-2018

Die Ökumenepreis-Dokumentation „Tag des Judentums.

Einstimmungen in den Tag des Judentums 2014-2018 – Christen und Juden gemeinsam“, hg. Elisabeth Lutter, ist erschienen und wird am 31. Jänner 2018 beim Ökumenischen Empfang des Herrn Kardinals Dr. Christoph Schönborn präsentiert werden.

Die Arbeitsgemeinschaft „Vernetzte Ökumene Wien West“ (Dekanate 13-19) gibt es seit 2005. Es geht ihr darum, ökumenisch-gemeinsam das „Testament Jesu“ zu erfüllen, „dass alle (Christen) eins seien“ und in diesem Geist  zentrale Anlässe des Kirchenjahres zu gestalten: Passion, Pfingsten, Erntedank – und auch den „Tag des Judentums“. Dieser wurde im Jahr 2000 vom ökumenischen Rat der Kirchen eingeführt, um am Vorabend der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen an deren gemeinsame Wurzeln im Judentum zu erinnern – und an die gemeinsame Schuld: die Feindschaft mit den Juden bis hin in die Katastrophe der Schoa. Ein jährlicher ökumenischer Gottesdienst des Ökumenischen Rats der Kirchen in Österreich ist diesem Gedenken gewidmet.

Die „Vernetzte Ökumene Wien West“ hat dazu das Motto formuliert: „Nicht über die Juden, sondern mit ihnen reden“, damit aus Feindschaft, Misstrauen und Leid neues Verständnis für einander und neues Vertrauen entstehen kann. In diesem Sinn veranstaltet sie seit fünf Jahren „Einstimmungen in den Tag des Judentums“: nicht in einer Kirche und nicht mit einem Gottesdienst, um auch jüdischen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen, sondern jedes Mal an einem anderen Ort einstigen jüdischen Lebens und Glaubens, etwa  in Erinnerung an eine 1938 zerstörte Synagoge. Hier wird auch für nachgeborene Generationen das christliche Schuldbekenntnis und das jüdische Totengebet nachvollziehbar, Friedensbitten werden zum persönlichen Bedürfnis, das Lesen gemeinsamer Texte aus dem Ersten Testament machen die gemeinsamen religiösen Wurzeln deutlich. Weil diese „Einstimmung“ immer an einem anderen Gedenkort stattfindet, werden immer breitere, nicht nur christliche, sondern auch „fernerstehende“ Bevölkerungskreise in diese Gedenk- und Trauerarbeit einbezogen, die jeweilige christlich-jüdische Lokalgeschichte des Umfeldes wird lebendig und regt zur persönlichen Auseinandersetzung an.

Die bisher fünf Veranstaltungen dieser Art wurden von der Initiatorin Dr. Elisabeth Lutter nun dokumentiert und als Publikation herausgegeben, um als Anleitung auch von anderen Pfarren oder Gemeinschaften genützt zu werden und so – über die Ökumene hinaus – weitere Kreise der Bewusstseinsbildung und  der christlich-jüdischen  Zusammenarbeit zu ziehen. Für dieses Projekt erhielt die „Vernetzte Ökumene Wien-West“ im Reformationsgedenkjahr 2017 den erstmals vergebenen Ökumenepreis zuerkannt. Der evangelische Bischof Michael Bünker  und der katholische „Ökumene-Bischof“ Manfred Scheuer übergaben ihn gemeinsam den VertreterInnen der „Vernetzten Ökumene Wien West“, die Laudatio hielt Univ.Prof.in Regina Polak.

Die Herausgabe der Dokumentation wurde vom Innovationsfonds der Erzdiözese Wien gefördert. Das Buch wird allen Mitgliedskirchen des ÖRKÖ, allen österreichischen Bischöfen (Diözesen), allen Wiener Dekanaten mit ihren Ökumene-Beauftragten sowie den ReferentInnen der Veranstaltungen und wichtigen MultiplikatorInnen zur Verfügung gestellt.

Dr. Elisabeth Lutter, Vikariatsausschuss „Ökumene“ Wien

Sonnenkirche “Sei dabei”

Wir wollen auch heuer wieder in den Sommerferien unsere 9:30 Uhr Messe gemeinsam feiern! Dazu suchen wir jeden Mittwoch per Mail Musiker, Sänger, Kuchenbäcker, Messgestalter und andere Sommerheinzelmännchen! Wenn du dabei sein möchtest, schreib bitte ein Mail an:  sonnenkirche-krim@franzvonsales.at[gview

Wussten Sie, dass…

die kfb Österreich ein Partner der MIVA Austria (Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft) mit Sitz in Stadl-Paura(OÖ) ist?

Unter dem Motto „Mobilität ist teilbar“ setzt sich MIVA Austria als katholisches Hilfswerk seit 1949 für die Beschaffung von Fahrzeugen für junge Kirchen und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit ein. Mit der jährlich stattfindenden Christophorus-Sammlung werden verschiedene Regionen in Europa, Asien und Afrika sowohl mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen als auch PKW oder Geländefahrzeugen bis hin zu Fahrrädern versorgt. Die Spenden der diesjährigen Christophorus-Aktion am 23. Juli kommen teilweise dem MIVA-Beispielland 2017, Demokratische Republik Kongo, für die Anschaffung eines MIVA-Autos zugute, um ein bereits laufendes Brunnenprojekt logistisch versorgen zu können.

Wie kann geholfen bzw. gespendet werden? Mit der bekannten Bitte „Einen Zehntel Cent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“ zu spenden, wendet sich die österreichische MIVA wieder an die Autofahrerinnen und Autofahrer. Wo immer Projektpartner ein Ansuchen stellen, das in die Zuständigkeit der MIVA fällt, wird es geprüft und nach Maßgabe der vorhandenen Mittel gefördert.

Nähere Informationen unter www.miva.at

Bilder: MIVA – AUSTRIA

Wussten Sie, dass…

im Vorfeld des Muttertages auch die „Mutternacht“ begangen wird?

Die Plattform Mutternacht, die 2011 ins Leben gerufen wurde, ist eine europaweite Initiative, an der sich auch die Katholische Frauenbewegung Österreichs beteiligt.

Mutternacht setzt sich für die Senkung der Müttersterblichkeit in Entwicklungsländern ein, in denen jährlich hunderttausende Frauen an Komplikationen durch Schwangerschaft und Geburt sterben.

Mutter in einem so genannten Entwicklungsland zu werden ist ungleich gefährlicher als in einem Industrieland. 99% der jährlich rund 350.000 Fälle an Müttersterblichkeit ereignen sich in Ländern des Globalen Südens.

Die meisten Todesfälle wären jedoch vermeidbar durch eine verbesserte Gesundheitsversorgung, Bildung von Mädchen und den Zugang zu Verhütungsmitteln.

Um dieses Thema ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken, lädt die Plattform Mutternacht heuer am 11. Mai zum Filmabend mit anschließendem Publikumsgespräch ein: „I Am Nojoom, Age 10 and Divorced“

Nähere Informationen unter www.mutternacht.at

Wussten Sie, dass…

die kfb Österreich eine der Trägerorganisationen der Clean Clothes Kampagne  (CCK) Österreich ist?

Diese setzt sich erfolgreich aktiv gegen Missstände in der internationalen Bekleidungs- und Sportartikelindustrie ein und zeigt Menschenrechtsverletzungen in diesen Industriezweigen schonungslos auf. CCK hat es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl Lobbying zu betreiben um die Gesetzgebung für bessere Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern zu beeinflussen als auch Bewusstseinsbildung beim Konsumenten zu schaffen.

In der aktuellen CCK-Kampagne „Change your Shoes“ geht es um das Thema Arbeits- und Menschenrechte in der globalen Produktionskette von Schuhen. So sollen Missstände in der Leder- und Schuhindustrie aufgedeckt und auf Gesundheits- und Umweltgefährdungen aufmerksam gemacht werden. Oberste Priorität haben die Sicherung von Arbeitsplätzen sowie existenzsichernde Löhne, aber auch mehr Transparenz für den Konsumenten.

Die Grafik zeigt die Preisbildung eines in Indonesien angefertigten Laufschuhs. Detailinformationen finden Sie unter www.cleanclothes.at

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Katholisches Bildungswerk

Das Katholische Bildungswerk der Pfarre Franz von Sales lädt mit seinen Angeboten alle an Bildung Ineressierten zu regelmäßigen Veranstaltungen ein. Es will vor allem Werte und Inhalte des christlichen Glaubens vermitteln und Menschen auf ihrer Suche nach einer tragfähigen Lebensorientierung und Beziehung zu Gott begleiten. Schwerpunktreihen in den geprägten Zeiten Advent und Fastenzeit beleuchten ein Thema nicht nur aus theologischer, sondern z.B. auch aus sozialer, psychologischer oder literarischer Sicht. Die Veranstaltungen des Katholischen Bildungswerkes finden in allen drei Gemeinden Glanzing, Kaasgraben und Krim statt. Nach der Begegnung mit profilierten ReferentInnen gibt es jeweils die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch. Wer einen Programmwunsch/eine Programmidee für eine Veranstaltung hat, möge sich bitte an uns wenden.

 

Verantwortlich für das Katholische Bildungswerk der Pfarre Franz von Sales sind:

Br. Hans Leidenmühler OSFS (Kaasgraben)

Mag. Hubert Winkler (Krim)

Wussten Sie, dass…

ein Jahresabo der „Welt der Frau“ für kfb-Mitglieder nur 32,- € (statt 44,-) kostet?

„Welt der Frau“ – Die österreichische Frauenzeitschrift existiert seit 1946 und wird von der Katholischen Frauenbewegung Österreichs herausgegeben. Sie ist ein Magazin von Frauen für Frauen in Familie, Beruf, Kirche und Gesellschaft und sieht sich als Inspirationsquelle für mehr persönliche Lebensqualität.

„Welt der Frau“ bietet Monat für Monat Themenschwerpunkte und gliedert sich in  die Bereiche Titelgeschichte, Lieben & Leben, Glauben & Wissen sowie Staunen & Genießen. In der Kolumne „Meine Meinung“ bezieht Chefredakteurin Christine Haiden Stellung zu aktuellen Themen.

In einer jahrzehntelangen Kooperation mit der Caritas engagiert sich die „Welt der Frau“ auch für zahlreiche Sozialprojekte.

„Welt der Frau“ erscheint in 11 Ausgaben pro Jahr (eine Doppelausgabe im Sommer) und wird im Abo vertrieben.

„Welt der Frau“ eine Belohnung für sich selbst oder sinnvolles Geschenk?

Siehe: www.welt-der-frau.at

DANKE

Die kfb-Krim bedankt sich bei Allen herzlich für die zahlreichen Spenden bei der Aktion „Familienfastag“. Wir dürfen die Spendensumme von      € 1.410,76     an die kfb-Österreich überweisen.

DANKE 

Wussten Sie, dass…

die kfb Österreich am 17.11.2016 den FAITRADE –AWARD in der Sparte „Zivilgesellschaft“ gewonnen hat?

Preisgekrönt wurde das mit viel Engagement betriebene Projekt „ADELANTE“, was so viel bedeutet wie „Vorwärts“. Die kfbÖ fördert mit diesem die Selbstbestimmung und das Empowerment von Frauen im globalen Süden. Kleinbäuerinnen aus Honduras (Frauenkooperative APROLMA)  und Uganda  (Kooperative GUMUTINDO) haben die Kontrolle über Produktion und Vermarktung. Die an der Fraueninitiative Beteiligten lassen sich als ProduzentInnen in der Kooperative registrieren. Ihr Kaffee wird separat gesammelt, verarbeitet und vermarktet. Der Verdienst inklusive einer zusätzlichen Prämie wird direkt an die Frauen ausbezahlt.

„ADELANTE“, bio- und Fairtrade- zertifizierter Kaffee aus Frauenhand,  ist seit 2015 auf dem Markt und in Weltläden österreichweit erhältlich. Das Verpackungsmotiv zeigt drei stilisierte Frauen. Es stammt von einem Gemälde des chilenischen Künstlers Sergio Vergara.

Die kfb unterstützt dieses Projekt maßgeblich unter dem Motto „Gemeinsam für eine Zukunft in eigener Hand.“

Ökumene-Arbeit im Dekanat Wien 19

Die 7 katholischen Pfarren Döblings und die evangelische Weinbergkirche arbeiten gemeinsam auf das Ziel der „Einheit der Kirche(n) in versöhnter Vielfalt“ hin. Wir laden zu unseren nächsten Ökumene-Veranstaltungen ein.

Bereits stattgefunden hat der

ÖKUMENISCHE GOTTESDIENST IN DER WELTGEBETSWOCHE UM DIE EINHEIT DER CHRISTEN

Donnerstag, 19. Jänner2017, 19 UHR, Krim-Kirche

Diesmal fand der jährliche ökumenische Gottesdienst aller 7 Dekanatspfarren Döblings zusammen mit der evangelischen Weinbergkirche in der Krim-Kirche statt. P. Sebastian Leitner OSFS hat zum Motto der Weltgebetswoche „Versöhnung“ gepredigt und die Liturgie gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin der Weinbergkirche Andrea Petritsch gefeiert. Der „Ökumenekreis 19“ aus VertreterInnen aller Dekanatspfarren hat den Gottesdienst gestaltet. Bei der anschließenden Agape im „Solli“ gab es die Gelegenheit, im Gespräch mehr über die Ökumene-Arbeit und ihr weltweites Anliegen zu erfahren.

ÖKUMENISCHES PASSIONSGEDENKEN

Sonntag, 12. März 2017, 09.30 Uhr, Weinbergkirche
Nach dem Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen am 3. März 2017 wollen wir diesmal unser ökumenisches Passionsgedenken nicht nur als eigene Veranstaltung begehen, sondern laden auch zur Teilnahme an einer Predigt in der evangelischen Weinbergkirche teil. Pfarrerin Dr. Margit Leuthold spricht über „Glauben – im Leid“ im Rahmen des evangelischen Sonntagsgottesdienstes am 12.3.2017 um 09.30 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen – auch zum Predigt-Nachgespräch!

Außerdem findet das jährliche Passionsgedenken des Dekanats 19 diesmal in Grinzing statt – die Vernetzte Ökumene Wien West (Dek. 13-19) ist herzlich dazu eingeladen. Im Pfarrsaal der Grinzinger Kirche spricht Pfarrer Univ.Prof.DDr. Hubert Ritt zum Thema: „Wer war schuld am Tod Jesu?“ an Hand neuer Forschungsergebnisse zur Rechtslage, den historischen Zusammenhängen und der Bibelwissenschaft. Es wird ein spannender Abend, reich an Informationen!

Wir hoffen auf zahlreichen Besuch und freuen uns auf Euch/Sie!

Elisabeth und Hans-Joachim Lutter, Dekanats-Ökumenebeauftragte

Einstimmung in den „Tag des Judentums“ im Gedenken an den Turnertempel

von Dr. Elisabeth Lutter

Bereits zum vierten Mal  hat die „Vernetzte Ökumene Wien West“ am 16. Jänner 2017 eine Einstimmung in den „Tag des Judentums“ auf  besondere Weise gestaltet, diesmal in Erinnerung an den Turnertempel  der ehemaligen Kultusgemeinde Sechshaus, im topografischen Dreieck mit der Vereinssynagoge „Storchenschul“ und dem jüdischen Gemeindehaus Herklotzgasse 21.

Seit dem Jahr 2000 wird am Vorabend der Weltgebetswoche für die Einheit der getrennten christlichen Kirchen an deren gemeinsame Wurzeln im Judentum gedacht – aber auch an die uralte Feindschaft zwischen Christen und Juden bis hin zum Grauen der Shoa. Diese Erinnerungsarbeit muss heute gemeinsam  von Juden und Christen geleistet, durchlitten werden, auch am Tag des Judentums. Konkrete Bezugspunkte für das christliche Schuldbekenntnis und ebenso für das jüdische Totengebet sind Orte einstigen jüdischen Glaubens und Lebens – etwa ehemalige Synagogen. Diesmal war es der Turnertempel in Fünfhaus. Der bekannte Synagogenforscher Pierre Genée ließ ihn virtuell wieder erstehen. Martin Jäggle sprach über das Nebeneinander der Gründerzeit-Prachtbauten „Maria vom Siege“  und Turnertempel in nur scheinbar versöhnter Verschiedenheit bei  auch zur Bauzeit latentem Antisemitismus. Willy Weisz ließ durch seinen  sehr persönlichen Bericht von der Hochzeit seiner Eltern im Turnertempel ein friedliches Blitzlicht aufflammen. Den zeitgeschichtlichen Hintergrund des einstigen Lebens im „jüdischen Dreieck“ schilderte berührend Judith Pühringer mit ihrem Projektbericht „Herklotzgasse 21“, den Inge Rowhani, Tochter der einstigen Hausbesorgerin der Herklotzgasse 21,  mit einer erschütternden Lesung aus ihrem Buch „Nachricht vom Verlust der Welt“ abschloss.  Umso härter war danach der Kontrast zu den judenfeindlichen  Altersschriften Martin Luthers, die – sichtlich persönlich bewegt – der evangelische Altbischof Herwig Sturm präsentierte, zusammen mit der nachdrücklichen Distanzierung der evangelischen Generalsynode von 1998.

Der zweite Teil des Abends war dem meditativen Gedenken gewidmet: Der Vorsitzende des Ökumenischen Rats der Kirchen in Österreich, Landessuperintendent Thomas Hennefeld, begann mit einer kurzen Lesung aus dem Buch Ezechiel des Alten Testaments: „Ich gebe euch ein neues Herz,… das Herz aus Stein nehme ich aus eurer Brust“, danach wurde das jüdische Totengebet von MMag. Thomas Gross (Kultusgemeinde Wien) zuerst hebräisch gesunden, dann deutsch gesprochen. Ihm folgte das Schuldbekenntnis der christlichen Kirchen und vier Friedensbitten, vorgetragen von den VertreterInnen der christlichen Kirchen vor Ort (Römisch-Katholisch, Evangelisch H.B., Methodistisch, Altkatholisch). Einen ebenso realistischen wie hoffnunggebenden Blick auf „christlich-jüdisches Zusammenleben in Wien heute“ und „Zukunftsperspektiven christlich-jüdischer Zusammenarbeit“ brachten die Kurzreferate von MMag. Thomas Gross und Sarah Egger, der jungen Geschäftsführerin  des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Sie zeigten – wie Rückmeldungen aus dem Publikum bestätigten – , dass die Grundidee dieser „Einstimmung(en) auf den Tag des Judentums“  in Form der persönlichen Begegnung von Christen und Juden, des gemeinsamen Gedenkens und Austauschens, jedes Mal ein friedenstiftender, Vertrauen bildender Beitrag zur  Vertiefung  christlich-jüdischer Zusammenarbeit ist.

Die Atmosphäre des Gedenkabends wurde musikalisch entscheidend mitgeprägt von einem klezmer-ähnlichen Ensemble des Schulzentrums Friesgasse unter der Leitung von Christa Oprießnig.  Dem großzügigen Gastgeber, Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal, vertreten durch Bezirkskulturrat Mannsfeld, sei herzlich gedankt. Für den 16. Jänner 2018 ist die nächste Veranstaltung dieser Art, dann in Hernals, bereits geplant.

Weltgebetstag der Frau

3. März 2017  um 19 Uhr – Pfarrkirche Grinzing

Das Thema am Weltgebetstag der Frauen 2017 lautet “Habe ich dir Unrecht getan?”

 Die Frauen aus den Philippinen stellen in ihrer Liturgie die Frage nach Gerechtigkeit.

Auch heute noch ist der Alltag von Arbeiterinnen, Tagelöhnerinnen, Betroffene des Klimawandels und Alleinerzieherinnen von Abhängigkeiten und prekären Verhältnissen geprägt.

Im Mittelpunkt der Liturgie steht die Bibelstelle Mt 20,1-16, von den Arbeitern im Weinberg? Für Jesus ist es ganz natürlich, großzügig zu geben. Die Arbeiter, die den ganzen Tag gearbeitet haben, sehen es als ihr gutes Recht mehr zu bekommen und erheben lauten Protest.

Habe ich dir Unrecht getan?


Die Projekte des Weltgebetstags der Frauen

Durch Projekte fördert der WGT Gemeinschaft unter Frauen, ermöglicht Hilfe zur Selbsthilfe und stärkt ihre Handlungskompetenz. Der WGT bemüht sich, die Situation der beteiligten Menschen möglichst genau wahrzunehmen und ihre Bedürfnisse zu erkennen. Die sorgfältige Auswahl der Projekte erfolgt nach entsprechenden Kriterien. Dazu gehören Überlegungen zur Höhe der finanziellen Beiträge, zur Laufzeit der Vorhaben und zur Sicherung einer praktikablen Durchführung. Das Antragsformular wird auf Anfrage von unserer Projektreferentin übermittelt.

Die Projekte werden aus der Kollekte des WGT der Frauen am ersten Freitag im März finanziert.

Die Frauen der Weltgebetstagbewegung hoffen, durch ihr gemeinsames Beten und Handeln zu mehr Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung in der Welt beizutragen.


Das Titelbild stammt von der Künstlerin Rowena „Apol“ Laxamana-Sta. Rosa. Die 32 jährige philippinische Mutter, aus der evang. method. Kirche nennt ihr Bild:

„Ein flüchtiger Blick auf die philippinische Situation“

Gesegnete Weihnachten wünscht das Team der KFB

Das Weihnachtsgeschenk

Paul bekam von seinem Bruder zu Weihnachten ein Auto geschenkt. Als Paul am Nachmittag des Heiligen abends sein Büro verließ, sah er, wie ein Junge um sein nagelneu blitzendes Auto herumschlich. Er schien echt begeistert davon zu sein. „Ist das ihr Auto, Mister?“ fragte er.

Paul nickte. „Ja, mein Bruder hat es mir zu Weihnachten geschenkt. Der Junge blieb wie angewurzelt stehen. “Mensch ich wünsche … .“ Er zögerte. Natürlich wusste Paul, was der Junge sich wünschen würde. Auch so einen Bruder zu haben. Aber was er sagte, kam für Paul so überraschend, dass er seinen Ohren nicht traute.

„Ich wünsche mir“, fuhr der Junge fort, “ich könnte auch so ein Bruder sein.“ Paul sah den Jungen an – und fragte ihn spontan:“ Hast Du Lust auf eine kleine Spritztour mit dem neuen Auto?“

„Das wäre echt toll!“

Nachdem sie eine kurze Strecke gefahren waren, fragte der Junge mit glühendem Augenaufschlag: “Würde es ihnen etwas ausmachen, bis zu unserer Haustür zu fahren?“

Paul schmunzelte. Er wollte seinen Nachbarn zeigen, dass er in einem großen Auto nach Hause gefahren wurde. Paul irrte sich ein zweites Mal.

„Können sie da anhalten, wo die Stufen beginnen?“ Er lief die Stufen hinauf. Nach kurzer Zeit hörte er ihn. Er kam nicht schnell gerannt. Der Junge trug seinen behinderten kleinen Bruder.

Er setzte ihn auf der untersten Stufe ab und erzählte ihm von dem Auto.

„Eines Tages werde ich Dir auch ein Auto schenken, dann kannst Du dir all die schönen Sachen in den Schaufenstern ansehen, von denen ich dir erzählt habe.

Paul stieg aus und hob den kleinen Burschen auf den Beifahrersitz. Mit glänzenden Augen setzte sich sein großer Bruder neben ihn – und die drei machten sich auf zu einem Weihnachtsausflug, den keiner von ihnen jemals vergessen würde.

An diesem Heiligabend verstand Paul, was Jesus gemeint hatte, als er sagte: „ Es ist seliger, zu geben … „.

von Father Joe (Schulpfarrer)

Wir wünschen allen eine besinnliche Adventzeit

“Wohin willst du gehen?”
fragte mich der Engel.
als ich an der Kreuzung stand
und nicht mehr weiter wußte.
“Nach Bethlehem” antwortete ich
und breitete meine Landkarte
umständlich vor mir aus.
Lächelnd nahm er sie
mir aus der Hand
und wies mir den weiten Weg
von meinem stets
angestrengten Verstand
hin zu der Güte
meines Herzens.

Unbekannter Autor

isha5

aus “Leuchtende Nacht”

Exkursion Ökumene 19 2016

Seniorentreff

Fröhlicher Seniorentreff

Der “Fröhliche Seniorentreff” trifft sich von Mitte September bis Ende Mai alle 14 Tage am Donnerstag von 15:00 bis 17:00 zu einer kleinen Jause.

Wir bieten immer wieder gemeinsame Veranstaltungen für die drei Gemeinden der Pfarre Franz von Sales Glanzing, Kaasgraben und Krim an.

Wir freuen uns über jeden neuen Gast aus nah und fern.

Wir bieten jedes Mal ein anderes, abwechslungsreiches Programm:

  • Bewegungsprogramm
  • Gedächtnistraining
  • Spiele-Nachmittag
  • Diavorträge (Reisen, religiöse Themen etc.)
  • Lesungen
  • Geburtstagsmesse (jeden letzten Donnerstag im Monat)
  • Erntedankfeier
  • Nikolofeier
  • Adventfeier
  • Faschingsfest
  • Osterhasenfest

Ansprechpartner


Silvia Wolf

Betreuungsteam

Christine Kraupner

Betreuungsteam

Elfie Schörg

Betreuungsteam

Verena Hiertz

Betreuungsteam