Judas Thaddäus
(Apostel, Schutzpatron der Kirche und Helfer in schweren Nöten. Gedenktag: 28. Oktober)
Der Heilige trägt um den Hals eine Hostie mit den Gesichtszügen Jesu (einer Legende nach brachte er König Abgar von Edessa ein Bild Christi). Er stützt sich auf einen Prügel (wahrscheinlich wurde er als Märtyrer erschlagen) und weist auf den auferstandenen Christus, dessen Kopf von den Symbolen der Dreifaltigkeit (Auge Gottes und Taube) umrahmt wird.
Heilige Thérèse von Lisieux
(Theresia vom Kinde Jesus und vom heiligen Antlitz)
1873-1897, Karmelitin und Kirchenlehrerin, Schutzpatronin der Weltmission. Gedenktag: 1. Oktober.
Johanna Franziska von Chantal
1572-1641, Ehefrau, Mutter von sechs Kindern, geistliche Freundin des heiligen Franz von Sales und Mitbegründerin der Schwestern von der Heimsuchung Mariens (Salesianerinnen). Schutzpatronin für eine glückliche Geburt.
Heilige Margareta Maria Alacoque
1647-1690, Ordensschwester der Heimsuchung Mariens, Wegbereiterin der Herz-Jesu-Verehrung (Herz-Jesu-Fest und Herz-Jesu-Freitage). Gedenktag: 16. Oktober
Heilige Barbara
+ 306, Jungfrau und Märtyrerin, eine der Vierzehn Nothelfer*innen, Schutzpatronin der Bergleute, erinnert an die Barbarakapelle, die ursprünglich im Pfarrgebiet stand (siehe Geschichte). Sie wird oft mit einem Turm in der Hand dargestellt, da sie in einem solchen eingesperrt wurde. Besonders beliebt ist der Brauch des „Barbarazweiges“, der an ihrem Gedenktag 4. Dezember in ein Glas Wasser gesteckt wird, damit er am Weihnachtsfest erblüht.
Heilige Elisabeth von Thüringen
1207-1231, ungarische Prinzessin und Landgräfin von Thüringen, die sich mit ganzer Kraft für die Armen einsetzte. Daher ist sie auch die Schutzpatronin der Caritas. Gedenktag: 17. November
Heilige Gottesmutter Maria
Mutter Jesu Christi, dargestellt mit Schutzmantel, den sie über die Pfarrgemeinde ausbreitet: „Gedenke, o mildreichste Jungfrau und Gottesmutter Maria, noch nie ist es gehört worden, dass du jemanden verlassen hättest, der zu dir seine Zuflucht nahm.“
Symbolgruppe Familie
Mutter, Vater und drei Kinder … daneben steht ein frisch gepflanztes Bäumchen, das eine erste Frucht trägt. Jede und jeder ist von Jesus Christus dazu berufen, mit seinen und ihren Fähigkeiten am Reich Gottes mitzuarbeiten und Frucht zu bringen.
Heiliger Aloisius von Gonzaga
1568-1591, Jesuit, er setzte sich besonders für die Armen und Kranken Roms ein und starb an den Folgen einer Pestepidemie, Schutzpatron der Studentinnen und Studenten. Gedenktag: 21. Juni
Seliger Louis Brisson
1817-1908, französischer Priester, kümmerte sich im Zeitalter der Industrialisierung um Unterkunft und Bildung von Jungarbeiterinnen, er gründete die Oblatinnen und Oblaten des heiligen Franz von Sales. Gedenktag: 12. Oktober
Heiliger Leopold
1073-1136, Markgraf von Österreich, Klostergründer (Klosterneuburg). Schutzpatron von Österreich, von Wien, Niederösterreich und Oberösterreich. Gedenktag: 15. November
Heiliger Franz von Sales
1567-1622, Bischof, Ordensgründer, geistlicher Schriftsteller, Mystiker, Kirchenlehrer, Schutzpatron der Schriftsteller und Journalisten, der Gehörlosen, der Pfarre Franz von Sales und zahlreicher Gemeinschaften der „salesianischen Familie“, unter anderem der Oblaten des hl. Franz von Sales. Gedenktag: 24. Jänner
Heiliger Josef
Zimmermann aus Nazareth und Bräutigam der Gottesmutter Maria, er sorgte in aller Einfachheit und Stille für seine Familie, Schutzpatron der Sterbenden. Gedenktag: 19. März
Symbolgruppe der Werktätigen
Dargestellt sind die Berufsgruppe der Bauern, der Freischaffenden und der Arbeiter: Die Frömmigkeit passt zu jedem Stand und Beruf.
Das Altarbild der Krim-Kirche
Das Bild zeigt den ersten Farbentwurf von Akad. Maler Prof. Hans Wulz (1909 – 1985). Es gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse österreichischer Fresken der 1950er Jahre.
Jesus Christus, die Sonne der Gerechtigkeit, lädt mit ausgebreiteten Hände alle ein, zu ihm zu kommen: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken“ (Mt 11,28). Über ihm das „Auge Gottes“, Symbol für Gott Vater, und die Taube, Symbol des Heiligen Geistes. Zusammen stellen sie also die Herrlichkeit des Dreifaltigen Gottes dar.
Auf Jesus Christus zeigt die Hand des Apostels Judas Thaddäus, des Schutzpatrons der Krim-Kirche und des Helfers in besonders schweren, aussichtslosen Anliegen.
Um Jesus Christus versammelt sich eine himmlische Schar an Seligen und Heiligen, die für die Menschen der Pfarrgemeinde eine besondere Bedeutung haben. Auf der linken Seite werden verschiedene Frauen von der Gottesmutter Maria angeführt, auf der rechten Seite verschiedene Männer vom heiligen Josef.
Die Symbolgruppen am unteren Bildrand zeigen links eine junge Familie und rechts die Berufsgruppen der Bauern, Freischaffenden und Arbeiter. Das gepflanzte Bäumchen erinnert daran, dass jede und jeder mit seinen und ihren Fähigkeiten dort, wo er lebt und arbeitet, zum Wachsen des Reiches Gottes auf Erden beitragen soll.
Franz von Sales
„Bei der Schöpfung befahl Gott den Pflanzen, Frucht zu tragen, jede nach ihrer Art (Gen 1,11). So gibt er auch den Gläubigen den Auftrag, Früchte der Frömmigkeit zu tragen; jeder nach seiner Art und seinem Beruf.“
(DASal 1,37)