Thaterkollektiv Krim: KUNST
Künstliche Aufregung um ein weißes Bild – noch zweimal spielt das Theaterkollektiv Krim KUNST
Yasmina Rezas legendäre Komödie sorgte für Tränenlachen am ersten Spielwochenende. Die drei Schauspieler begeisterten auf ganzer Linie – und freuen sich auf die beiden letzten Vorstellungen.
Das Publikum der ersten drei Vorstellungen war begeistert. „Ich habe selten so viel geweint vor Lachen“ war wohl das Kompliment, das am besten zum Stück passt. Drei Freunde – Marc, Serge und Yvan – gespielt von Wolfgang Fessler, Daniel Schwarz und Jonathan Hartweger, die innerhalb des Stückes von besten Freunden zu nahezu erbitterten Feinden werden, weil Serge sich ein Bild gekauft hat, das Marc nicht gefällt.
Im Lauf der Szenen spitzt sich die Situation zu. Geht es anfangs noch um das weiße Bild, rechnen die drei schließlich schonungslos mit dem jeweiligen Lebenskonzept, den Lebensgefährtinnen der anderen, und ihrer Freundschaft selbst ab. Dabei entstehen Situationen, die so komisch-tragisch sind, dass man nicht anders kann, als loszulachen.
Simon Leibnitz schafft eine schlichte, moderne Stimmung mit seinem E-Bass und seinen Beatbox-Künsten. Die drei Schauspieler nehmen sich dem Text mit viel Leichtigkeit und Spielfreude an und entfalten ihre Rollen mit einer unglaublichen Kraft.
Das Theaterkollektiv Krim spielt gegen eine freie Spende – der gesamte Reinerlös kommt der Caritas der Pfarre Franz von Sales sowie Hunger auf Kunst und Kultur zugute.
Ein paar Karten gibt es noch für die letzten beiden Vorstellungen.
Fotos: Medea Karbus








