20.-22.1. Großes Eröffnungswochenende

Von Freitag, 20. Jänner, bis Sonntag, 22. Jänner wird das neue Pfarrzentrum in der Krim eröffnet:

Freitag, 20. Jänner 2023, 19.30 Uhr: Pfarrball

Sonntag 22. Jänner 2023, 9.30 Uhr: Franz von Sales Fest und Tag der offenen Tür

Danke Verena!

UNSERE SOZIALARBEITERIN VERENA OSANNA NIMMT ABSCHIED

Liebe Pfarrgemeinde!
Mit Ende November werde ich meinen Dienst in der Pfarre Franz von Sales beenden und mich einer neuen Herausforderung widmen. Ich bedanke mich bei allen Menschen, die meine Arbeit auf so vielfältige Weise unterstützt und damit Hilfe im Grätzl ermöglicht haben! Für die Zukunft wünsche ich euch von Herzen Gottes schützenden Segen und seine spürbare Nähe und Liebe!
Eure dankbare und mit euch verbundene Verena Osanna

Wir wollen Verena als Pfarrgemeinde „Danke“ sagen Mittwoch, 11. Jänner 2023, 19.00 Uhr in der Krim, mit einer gemeinsam gefeierten Wortgottesfeier und anschließender Agape.

Stellenausschreibung Caritasreferent*in

Die Pfarre Franz von Sales hat die Stelle CaritasreferentIn mit 15 Wochenstunden ausgeschrieben. Weitere Informationen findet man hier:

Adventkranzbinden in Glanzing

Ein fleißiges Gewusel herrschte am Mittwoch, 23. November 2022, in der Cafeteria in Glanzing beim Adventkranzbinden. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Es sind wieder wunderschöne Kränze entstanden.

Fotos: Johanna Binder

Fotos: Ramona Langthaler

Advent: Kerze der Zuversicht

Die Pfarrgemeinde Franz von Sales hat sich für die Adventszeit etwas Besonderes einfallen lassen: Sie möchte ein Zeichen der Hoffnung setzen. So wurde in diesem Jahr die erste Kerze des Adventkranzes vom Glanzinger Kreativ Team besonders gestaltet: das Logo der Pfarrgemeinde, hinter dem eine strahlende Sohne aufgeht. In allen Sonntagsgottesdiensten soll außerdem beim Entzünden dieser ersten Kerze durch ein vom Glanzinger Liturgie-Team besonders gestaltetes Kyrie um Zuversicht und Hoffnung gebetet werden, frei nach dem Motto des heiligen Franz von Sales: „Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Furcht, sondern mit Hoffnung.“ Das erste Kyrie lautet folgendermaßen:

  • Rundherum ist es dunkel. Krieg, Teuerung, Corona, Korruption, persönliche Probleme. Das Jahr hat’s in sich. Was dunkelt deine persönliche kleine Welt gerade ab? 
  • Doch da kommt mir ein Licht entgegen. Ist es ein Gespräch, das meinen Horizont wieder weiter macht? Ein Wort, das mich zum Lachen bringt? Die Lebenserfahrung, dass jede Krise mal endet? Die Erkenntnis, dass so Vieles in meinem Leben gut läuft? Das erste Vanillekipferl?
  • Da kommt uns allen ein Licht entgegen im Advent, es ist Jesus. Er macht nicht jedes Dunkel hell. Aber er zeigt mit seiner Geburt, in seinem Leben, sogar in seinem Sterben, dass das Dunkel nicht das letzte Wort haben darf, nie. Dafür steht die Kerze der Zuversicht auf unserem Adventkranz, die jetzt angezündet wird. Jesus ist in jeder Dunkelheit mit uns, unscheinbar, aber ganz verlässlich. 

Firmvorbereitung hat begonnen

Derzeit bereiten sich in der Pfarre Franz von Sales mehr als 40 Jugendliche auf ihre Firmung im Juni 2023 vor. Gestartet wurde am 6. November 2022 mit einem gemeinsamen Nachmittag im Pfarrsaal der Teilgemeinde Glanzing. Die Firmungvorbereitung steht unter dem Motto „Begegnungen“. Und diese hatten die Jugendllichen gleich bei einem Firmausflug am Samstag, 19. November 2022 in die Wiener Innenstadt. Sie bestiegen nicht nur den Kirchturm von der Annakirche und lernten Spannendes über den Stephansdom, sie hatten auch die Möglichkeit, bei Pater Thomas Vanek OSFS im Begegungszentrum QUO VADIS ein Gebet zu schreiben … und das auf einer „antiken“ Schreibmaschine. Wir freuen uns auf weitere Begegnungen mit unseren Firmkandidatinnen und Firmkandidaten.

Ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk

Wir bieten als Geschenk besonders für die, die schon alles haben, schön gestaltete Weihnachtskarten an, die einen Caritas-Baustein bzw. Caritas-Grundstein symbolisieren. Mit einer Mindestspende von 20,- EUR bzw. 50,- EUR pro Karte leisten Sie einerseits einen wertvollen Beitrag für die Errichtung unseres neuen „Grätzlzentrums Frie Krim“, das gute neue Räumlichkeiten für die pfarrliche Caritasarbeit bieten wird. Andererseits schenken Sie der/dem Beschenkten Freude über die in seinem/ihren Namen getätigte Spende, was auch auf der Karte (ohne Betrag) erklärt ist. Die Spende ist über ein Konto mit automatischer steuerlicher Absetzung möglich. Die Karten sind am 27. November, 11. und 18. Dezember nach der 9.30-Uhr-Messe in der Krim, zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro und über zukunft@franzvonsales.at erhältlich. Wir schicken sie auch gerne zu.

Rorate-Gottesdienste im Advent

Zum festen Brauchtum im Advent gehören die sogenannten Rorate-Messen. Diese besonderen Gottesdienste werden in der Adventszeit sehr früh morgens und meist nur bei Kerzenschein gefeiert. Das Wort „Rorate“ bildet den Anfang einer Antiphon in der katholischen Liturgie. Der Text dieser Antiphon lautet: „Rorate caeli desuper …“Tauet Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen! Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor“ (Buch Jesaja 45,8).

Glanzing: jeden Donnerstag um 06.30 Uhr (nicht am 8. Dezember);
Kaasgraben: jeden Mittwoch um 07.00 Uhr;
Krim: jeden Dienstag um 06.00 Uhr.

3.-4.12. Adventmarkt in Glanzing

ADVENTMARKT IN GLANZING

Samstag, 3. Dezember vor und nach der Abendmesse und Sonntag, 4. Dezember vor und nach der 10 Uhr-Messe.

4.-7.1. Sternsingen in Glanzing

Herzliche Einladung zum Mitmachen

Mittwoch, 04. Jänner bis Freitag, 06. Jänner 2023

Vormittag: 09.30 bis 12.30 Uhr

Nachmittag: 14.30 bis 18.00 Uhr

Freitag, 06. Jänner 2023

09.15 Uhr Treffpunkt

10.00 Uhr Sternsingermesse danach Sternsingen gehen (Vormittag & Nachmittag)

Samstag, 07. Jänner2023

Vormittag Sternsingen 9.30 bis 14.30 Uhr danach kurz auf das Ergebnis anstoßen

Ich freue mich auf euch, wenn ihr, Kinder und Jugendliche, kommt.

Ich brauche auch dringend Personen zum Begleiten für die Kinder und Jugendlichen. Einfach wer Zeit und Lust hat, bei mir melden!

Kontakt:

Raphael Ronniger

Telefon: 068120294546

E-Mail: r.ronniger@gmx.at

Gemeinsam Pfarre weiterbauen

Zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pfarrgemeinderates und der Gemeindeausschüsse der Pfarre Franz von Sales beschäftigten sich in einer Klausurtagung mit dem Thema „Gemeinsam Pfarre weiterbauen“. Die Tagung fand in der Bildungswerkstatt Mold bei Horn, Niederösterreich statt. Leiter und Begleiter war Markus Beranek, der Pastoralamtsleiter der Erzdiözese Wien. Intensiv wurde darüber gesprochen, welche Schwerpunkte in der Pfarrgemeinde für die nächsten Jahre gesetzt werden sollen. Als Grundlage dienten das Pastorlakonzept, die Umbaumaßnahmen in der Teilgemeinde Glanzing und Krim, die Neuausrichtung der Grätzlsozialarbeit und der derzeit in der katholischen Kirche laufende „synodale Prozess“. Gerade für jene, die im Frühjahr 2022 erstmals in den Pfarrgemeinderat oder in einen Gemeindeausschuss gewählt wurden, war es eine gute Gelegenheit einander besser kennenzulernen.

9 Plätze 9 Schätze: Freude öffnet das Herz

Am Mittwoch, 26. Oktober 2022, dem österreichischen Nationalfeiertag, wurde das Bundesland Wien in der ORF-Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“ durch die Kaasgrabenkirche vertreten. In der Sendung waren Pater Thomas Vanek OSFS und das Ehepaar Neumann zu sehen, das in der Kaasgrabenkirche geheiratet hat. auf dem Tisch der Kaasgraben-Delegation stand eine große Hochzeitstorte, die von Ramona Lanthaler gestaltet wurde. Die „Kaasgrabener“ haben zwar nicht gewonnen, aber eine wichtige Botschaft des heiligen Franz von Sales wurde vermittelt: „Freude öffnet das Herz, Traurigkeit verschließt es“.

Die Hochzeitstorte … von Ramona Langthaler

Kaasgrabenkirche vertritt Wien bei 9 Plätze – 9 Schätze

Der ORF sucht wieder die schönsten Plätze Österreichs … und die Kaasgrabenkirche vertritt 2022 das Bundesland Wien.

Am Donnerstag, 26. Oktober 2022 um 20.15 Uhr in ORF2 werden in der Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“ die ausgewählten Orte aus allen Bundesländern präsentiert.

Was das ORF-Landesstudio Wien über die Kaasgrabenkirche berichtet, findet man hier:

Umfrage Gottesdienste – Ergebnis

Herzlichen Dank an alle, die vor dem Sommer an der Umfrage zur Gestaltung der Sonntagsgottesdienste teilgenommen und die Fragebögen ausgefüllt haben. Und herzlichen Dank jenen, die über den Sommer die Antworten auswerteten. Hier ist nun das Ergebnis:

„Ich möchte eine Gegenbewegung in Gang setzen“

Robert Schneider, Bereichsverantwortlicher für den Fachausschuss Verkündiung, im Interview mit www.meinekirchenzeitung.at

Sie sollten im PGR eigentlich im Vermögens- und Verwaltungsrat mitarbeiten. Dann kam es anders.

Ein befreundeter Anwaltskollege bat mich darum, sein Nachfolger als stellvertretender Vorsitzender des Vermögens- und Verwaltungsrates zu werden. Er wurde dann aber gebeten, seine Arbeit doch fortzusetzen. Für den Bereich Sakramente und Glaubensweitergabe erklärte aber niemand seine Kandidatur, und meine Bemerkung, dass ich dieses Thema für sehr wichtig halte und ich da mitarbeiten würde, genügte, um mich zum Bereichsverantwortlichen zu bestellen. Das war wohl irgendwie höhere Fügung.

Ihr Herz schlägt schon seit Ihrer Kindheit für den Gottesdienst.

Ich war Volksschüler im Sacre Coeur am Rennweg in einer Klasse mit 36 Mädchen und zwei Burschen. Damals hatten die Burschen keinen Handarbeitsunterricht, sondern wurden von der mir unvergesslichen Schwester Berlakovich in den Ministranten- und Lektorendienst eingeführt. Seit der Erstkommunion durfte ich als Lektor das Wort Gottes verkünden und als Ministrant ganz nahe am Altar stehen. Die Liebe zur Eucharistie und die Freude an der Verkündigung des Wortes Gottes sind mir bis heute geblieben. Es lässt mich daher nicht unberührt, wenn der Besuch der Sonntagsmesse ganz offensichtlich an Bedeutung verliert. Hier würde ich gerne eine Gegenbewegung in Gang setzen.

Was haben Sie vor?

Wir müssen aktiv Werbung machen. Nehmen wir uns ein Vorbild an der Wirtschaft. Hier werden auch Produkte und Leistungen beworben, die sonst nicht nachgefragt und gekauft würden. Dabei ist die beste Werbung die Mundpropaganda. Ich möchte daher allen vorschlagen, ihre Freunde und Bekannten zur Mitfeier einzuladen. Auch möchte ich sie ermutigen, sich aktiv in die Gestaltung der Hl. Messe einzubringen. Es gibt einen so reichen Schatz an Liedern und Texten, den es zu entdecken gilt. Wenn das gelingt, wird auch die Hl. Messe zu dem, was sie sein soll – zu einem anregenden Fest!

Sie sind überzeugt, dass die Kirche auch jenen etwas zu bieten hat, die scheinbar das Interesse an ihr verloren haben.

Gerade in Krisenzeiten suchen die Menschen nach Halt und Orientierung. Wenn Menschen aus der Kirche austreten, bringen sie zwar ihre Enttäuschung zum Ausdruck, sie legen aber nicht unbedingt ihre Sehnsucht nach Spiritualität ab, hat Dompfarrer Toni Faber in einer Predigt gesagt. Wenn wir allen, die der Kirche durch Austritt oder bloßes Desinteresse abhandengekommen sind, bewusst nachgehen und zu verstehen geben, dass sie uns wertvoll und wichtig sind, gelingt vielleicht ein erster Schritt in die richtige Richtung. Und letztlich wird die Kirche von jenen gebildet, die aktiv an ihr teilnehmen – jeder hat die Chance, sie von innen zu verändern. Noch ein Gedanke: Auch wenn man einiges an der Kirche auszusetzen hat, kann man in der Hl. Messe die persönliche Gottesbeziehung leben.

Sie starten deshalb bald einen Alpha-Kurs in der Pfarre.

Dazu sind alle eingeladen, die Sehnsucht nach Spiritualität haben, die sich die großen Fragen des Lebens stellen: Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich. Der Abend beginnt mit einem gemeinsamen Essen, darauf folgt ein Impulsvortrag zu Themen wie ‚Wer ist Jesus?‘, oder ‚Wie kann ich beten?‘, die dann in Kleingruppen besprochen werden. Wenn dieser Austausch in Wertschätzung und Liebe zur Bildung einer neuen Gemeinschaft führt, wiederholt sich frühchristliches Geschehen der Urkirche, die der Grundstein für die spätere enorme kulturelle Bedeutung des Christentums war.

Das Interview erschien in DER SONNTAG, Kirchenzeitung für Wien und NÖ-Ost …

Café Zeitreise

Das Café Zeitreise in der Krim bietet Entlastungsgespräche für pflegende Angehörige und ein parallel stattfindendes Aktivprogramm für Menschen mit Vergesslichkeit und Demenz ab Dienstag, 13. September 2022

Ein Christus – zwei Künstler – drei Gedanken

Ikonenausstellung in der Kaasgrabenkirche eröffnet

In der Reihe „Kunst hinterm Vorhang“ sind vom 4. bis 25. September 2022 in der Kaasgrabenkirche Ikonen von Loukas und Irene Seroglou ausgestellt. Während der Öffnungszeiten der Kirche (8.00 – 19.00 Uhr) sind diese Ikonen dauerhaft zugänglich. ORT: Kirche Kaasgraben, Ettingshausengasse 1, 1190 Wien

Die Ausstellung wurde am 4. September 2022 von Pater Sebastian Leitner OSFS im Rahmen der Sonntagsmesse eröffnet. Hier seine Predigt:

Erster Gedanke

In der ersten Lesung aus dem Buch der Weisheit haben wir die Frage gehört: Wer ergründet, was im Himmel ist?

Die beiden Künstler Loukas und Irene Seroglou gehen mit ihren Ikonen genau dieser Spur nach. Sie bemühen sich mit ihrem Herzen, ihrer Wahrnehmung und mit ihrer Gabe zu ergründen, was im Himmel ist. Mit ihren Ikonen geben sie ihre Antwort.

Auch du und ich sind eingeladen den Himmel zu ergründen. Es gibt kein festgefahrenes Muster. Jeden Tag neu erschließt sich uns der Himmel. Und jeden Tag neu können wir anderen Menschen den Himmel erschließen. Gerade in dieser unsagbar verunsichernden Zeit zwischen Pandemie und Klimakrise und Ukrainekrieg und dessen Folgen, bleibt es für uns wichtig die Perspektive nicht zu verlieren. Und da helfen Menschen, die mit ihrer Kunst ins Detail gehen, und mit ihren Ikonen, unsere Blicke schärfen. Für manche Gläubige, so schreiben die Künstler in der Beschreibung ihrer Ikonen ist die Ikone einfach nur ein frommes Gebetsobjekt. Für andere Gläubige ist die Ikone „Brücke zum Jenseits, Tor zum Himmel, Fenster zur Ewigkeit“. Der Gläubige wendet sich der Ikone nicht mit den Sinnen zu, sondern mit der Seele. Seine Gebete sprechen nicht seine Alltagssorgen aus, sondern sind die Sehnsucht seiner Seele nach Vereinigung mit Gott. So schenken uns Ikonenmaler ihre Einblicke in den Himmel. Wir sind eingeladen uns davon inspirieren zu lassen. – Erster Gedanke

Zweiter Gedanke

„Wenn du also mit mir Gemeinschaft hast, nimm ihn auf wie mich!“ schreibt der Apostel Paulus an Philemon. Ein radikaler Anspruch in einer Zeit, wo Herren und Sklaven noch gang und gebe war. Über den Glauben an Christus verlieren Herrschaftsstrukturen ihre Bedeutung.

Letzten Mittwoch war ich bei einer Podiumsdiskussion im Stift Klosterneuburg, wo es um die Frage ging „Religion – wofür überhaupt?“ Im Rahmen der Ausstellung „Gotteskrieger“ wollte das Stift diese gesellschaftspolitische Diskussion führen. Klar wurde mir allemal, dass der Diskurs um die Bedeutung von Religion brennend bleibt. In der Spannung zwischen Angst vor dem Islam, christlichen Bischöfen, die Diktatoren Rückendeckung geben, und Menschen, die nicht an Gott glauben, gilt es für uns mehr denn je, die Werte Christi umzusetzen. Christus war kein Gleichmacher, er ist jeder und jedem mit seiner/ihrer Geschichte konkret begegnet, und hat vor allem das Gottsuchende im Menschen gefördert und gesucht, unabhängig davon, welche Geschichte und welcher Religion, der oder die Person hatte, die ihm begegnet ist. Die Aufforderung des Paulus an den Herren Philemon den Sklaven Oenesimus bei sich aufzunehmen, entspricht dem Verständnis Christi. Der Christ/die Christin heißt jede und jeden willkommen, der/die auf der gewaltlosen Suche nach Gott ist. Danke, wo es ihnen gelingt, die ehrliche Suche nach Gott zum Kriterium zu machen, mit Menschen in Kontakt zu kommen, ganz gleich welcher Religion und welchem Stand sie entspringen.

Zweiter Gedanke.

Dritter Gedanke

Wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir hergeht, der kann nicht mein Jünger sein, hat Lukas in seinem Evangelium Jesus in den Mund gelegt.

Als die Ausstellung am Freitagabend aufgebaut war, habe ich Loukas Seroglou, den Künstler, gefragt, ob er ein Lieblingsbild unter all diesen Ikonen hätte. Sofort hat er meine Frage mit Ja beantwortet. Wenn Sie hinten in die Donauschwabenkapelle hineingehen, das erste Bild ganz links unten. Das ist es. Es ist eine Darstellung des Christus mit einem verstellten Gesicht. Dann erzählte er mir, dass er dieses Bild gemalt hätte, nachdem er an einem Bildnis eines leidenden Christus’ bei einer Ausstellung tagtäglich vorbeigegangen wäre, und begriffen hätte, dass das verzerrte Angesicht Christi, nicht wegen der Leiden Christi selbst wäre, sondern wegen der Leiden, die wir erdulden mussten. Christus leidet mit, weil ich leide.

Die Aufforderung sein Kreuz auf sich zu nehmen, ist die Zusage Gottes, dass Gott uns mit unserem Leiden nicht alleine lässt. Gott hat uns das immer wieder zugesagt und schließlich und endlich auch vorgelebt. Mögen wir selbst Kraft daraus schöpfen, um so im Sinne Christi auch zu Menschen zu werden, die selbst fähig sind, anderen dabei zu helfen ihr Kreuz zu tragen.

Dritter Gedanke

Drei Gedanken – Zwei Künstler – Ein Christus

Amen.


Jubiläumswallfahrt nach Annecy

Vom 20. bis 28. August 2022 fuhren etwa 100 Personen aus Wien, Oberösterreich und Bayern mit dem Autobus, der Bahn oder mit Privatautos nach Annecy, Frankreich, zu den Gräbern der Heiligen Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal. Mit dabei waren auch die Oblatinnen und die Oblaten des heiligen Franz von Sales. Organisiert wurde diese Wallfahrt von der Pfarre Franz von Sales anlässlich des Doppeljubiläums 450. Geburtstag der heiligen Johanna Franziska von Chantal und 400. Todestag des heiligen Franz von Sales. Von der Jubiläumswallfahrt beeindruckt schrieb Pater Josef Költringer OSFS, Provinzial der Deutschsprachigen Provinz der Sales-Oblaten: „Die Fahrt war hervorragend vorbereitet und organisiert, und es hat offensichtlich allen Freude bereitet, von der salesianischen Spiritualität auf den Straßen und in den Gebäuden erzählt zu bekommen, wo Franz und Johanna gelebt und gewirkt haben.“ Viele Fotos sind auf dieser Reise entstanden, hier nur eine kleine Auswahl unserer Fotograf*innen Christiane Haendel, Claudia Stock, Doris Kiss-Haider, Lieselotte Hasibar, Anja und Harald Lindner, Sebastian Leitner OSFS und Herbert Winklehner OSFS.

Anreise mit dem Bus

über Ried im Innkreis (Oberösterreich), Kempten (Bayern), Kloster Königsfelden (Schweiz) inklusive „Bus-Messe“ mit Pfarrer Pater Thomas Mühlberger OSFS. Ankunft am Abend in der Schule der Sales-Oblaten „Saint Michel“ in Annecy.


Montag, 22. August 2022

Nach dem Morgengebet mit Pater Sebastian Leitner OSFS führten die Sales-Oblaten durch die Altstadt von Annecy auf den Spuren des heiligen Franz von Sales und der heiligen Johanna Franziska von Chantal.


Dienstag, 23. August 2022

Stadtrundgang durch Genf, am Abend „Galadinner“ und Abendgebet mit Pater Thomas Vanek OSFS.


Mittwoch, 24. August 2022

Fahrt an die Wirkungsstätten des heiligen Franz von Sales im Schloss Thorens-Sales, La Roche und in den Chablais: Thonon, Vongy und die Burg Les Allinges. Am Taufort des heiligen Franz von Sales in der Kirche von Thorens gab es einen spirituellen Impuls von Bruder Hans Leidenmühler OSFS.


Donnerstag, 25. August 2022

Mit dem Schiff über den See von Annecy hinauf zur Einsiedelei von Saint Germain. Mittagsgebet mit den Oblatinnen des heiligen Franz von Sales und Picknick bei den Oblaten des heiligen Franz von Sales, die diese Einsiedelei betreuen. Auf der Rückfahrt: Besuch des Glockenmuseums der Glockengießerei Paccard mit einem eigenen Glockenkonzert. Am Abend wurde der 80. Geburtstag von Herrn Johann Fischer gefeiert.


Freitag, 26. August 2022

Der Höhepunkt: Festmesse in der Basilika des Heimsuchungsklosters von Annecy. In dieser Basilika befinden sich die Gräber des heiligen Franz von Sales und der heiligen Johanna Franziska von Chantal. In der Predigt erinnerte Provinzial Pater Josef Költringer an das Vorbild der beiden salesianischen Heiligen, an die Bedeutung der Freunde und des sich Zeit nehmens für die schönen Dinge des Lebens. Am Abend gab es ein gemütliches Abschlussfest mit Wein und Käse.


Rückreise nach Wien

Am Samstag, 27. August 2022 hieß es voneinander Abschied nehmen. Diejenige, die mit dem Bus fuhren, erlebten noch die große Gastfreundschaft der Oblatinnen des heiligen Franz von Sales in Bern, Schweiz, ein gemütliches Abendessen in Kempten, und die Besichtigung des Klosters der Heimsuchungsschwestern in Zangberg (Bayern). Die Bahnfarer*innen kamen bereits am Samstagabend in Wien an, die Busfahrer*innen am Sonntagabend.

Fronleichnam 2022

Das Fronleichnamsfest konnte endlich wieder als gemeinsames Fest aller drei Teilgemeinden (Glanzing, Kaasgraben, Krim) gefeiert werden. Am Donnerstag, 16. Juni 2022, versammelten wir uns im Schulhof der Neulandschule Grinzing und feierten einen festlichen Gottesdienst bei strahlendem Sonnenschein. Nach der Heiligen Messe zogen wir in Prozession in die Kirche Kaasgraben, wo der eucharistische Segen gespendet wurde. Anschließend lud die Teilgemeinde Kaasgraben zu einer Agape ein.

Fotos: Anton Richter, Hubertus und Martin Distl, Manfred Müller

Alpha Kurs 2022

Den christlichen Glauben neu entdecken

Essen & Feiern Zuhören & Verstehen Reden & Teilen

Inhalte:

  • Wer ist Jesus?
  • Was kann mir Gewissheit im Glauben geben?
  • Warum und wie bete ich? Wie führt uns Gott?
  • Wer ist der Heilige Geist?
  • Wie gehe ich mit dem Bösen um?
  • Wirkt Gott auch heute noch?

Schnupperabend: Donnerstag, 13.10.2022 Eintreffen 18:45 Uhr, Beginn 19:00 Uhr, Ende 21:00 Uhr
Weitere Termine: Folgende Donnerstage: 20.10., 3.11., 10.11., 17.11., 24.11., 1.12., 15.12.2022,
19.1.2023 und 26.1.2023, jeweils von 19:00 bis 21:00 Uhr, sowie am Samstag, 14.1.2023, von 9:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Cafeteria unterhalb der Kirche Glanzing, 1190 Wien, Krottenbachstraße 120
Veranstalter: Pfarre Franz von Sales, 1190 Wien
Kontakt: Robert Schneider (0699 171 50 150 oder dr.robert.schneider@gmx.at)
Anmeldung: Voranmeldung per Telefon oder e-mail (s. Kontakt) erbeten, sonst unmittelbar bei den ersten beiden Treffen im Oktober möglich.
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.