65. Geburtstag von Pfarrer P. Thomas Vanek OSFS

Am Ende der Sonnenkirche am Sonntag, 26. Juli 2026 überraschte die Teilgemeinde Krim der Pfarre Franz von Sales Pfarrer Pater Thomas Vanek OSFS, der an diesem Tag Geburtstag hatte, jedoch kein größeres Fest feiern wollte, mit Glückwünschen, einer Geburtstagstorte und einem Segensgebet:

Guter Gott,

wir danken dir für Thomas,
für alles, was er in unsere Gemeinde einbringt,
für seinen Glauben, seine Zuversicht,
für seine Offenheit und seine Freude am Leben.

Wir danken dir für alles Wachstum,
das er in unserer Gemeinde ermöglicht.

Danke, dass wir gemeinsam mit ihm unterwegs sein dürfen –
denn das ist ein Geschenk.

Wir bitten dich ganz besonders um deinen Segen für Thomas.
Begleite ihn alle Tage seines Lebens.
Gib ihm Kraft, einen guten inneren Kompass
und viel Humor für die herausfordernden Situationen.
Schenke ihm auch immer ausreichend Muße,
um die schönen Momente wahrzunehmen und zu genießen.

Stell ihm Menschen zur Seite,
die ihn begleiten und stärken.
Lass ihn spüren,
dass du immer bei ihm bist,
dass du ihn hältst und umarmst
als dein bedingungslos geliebtes Kind.

Schau auch auf seine Mutter Renate, um die er sich sehr sorgt und kümmert.

Amen.

Beim anschließenden Pfarrcafé nahmen viele Gratulant:innen gerne die Gelegenheit wahr, mit dem Jubilar anzustoßen.

Alex Gotsmy

Fotos: Doris Kiss-Haider

75-jähriges Priesterjubiläum von Georg Béres in Glanzing

Am Sonntag, 28. Juni 2026 durfte Altpfarrer Georg Béres in der Teilgemeinde Glanzing sein 75-jähriges Priesterjubiläum feiern. Aufgrund der extremen Hitze fand die Heilige Messe nicht in der Kirche, sondern im etwas kühleren Pfarrsaal statt. Hauptzelebrant war Bischofsvikar Pater Dariusz Schutzki CR. Unter den Gratulanten waren Pfarrer Pater Thomas Vanek OSFS und der Bezirksvorsteher von Döbling, Daniel Resch. Musikalisch gestaltet wurde die Festmesse von zwei ungarischen Chören und dem Glanzinger Singkreis, den Georg Beres 1979 gründete, ebenso wie die Pfadfindergruppe 81, die sich ebenfalls unter die Gratulanten einreihte.

Georg Beres, 1928 im südungarischen Städtchen Makó geboren, wurde 1951 in Ungarn zum Priester geweiht. Wie viele seiner Landsleute musste er 1956 aus Ungarn fliehen und kam dadurch nach Österreich. Von 1979 bis 1998 war er Pfarrer der Pfarrgemeinde Glanzing. Noch heute – mit nunmehr 98 Jahren – feiert er in Glanzing die Heilige Messe am Samstagabend.

Fotos: Johanna Binder

Sonnenkirche Krim – Helfer*innen gesucht

Wir gestalten auch in den Sommerferien gemeinsam schöne 9:30-Gottesdienste – dazu brauchen wir dich!
Singen – lesen – musizieren – Kuchen bringen – Pfarrcafé betreuen
Wenn du zu einer dieser Aufgaben grundsätzlich bereit bist, melde dich bitte an: 0650/9280810
Du bekommst den Sommer über jede Woche eine Whatsapp-Nachricht.
Willst du am darauffolgenden Sonntag/Feiertag etwas beitragen, schreibst du zurück – wenn nicht, brauchst du gar
nichts zu tun.
Danke für dein Engagement und wunderschönen Sommer!

Freude über neue Kommunionhelfer:innen

Wir freuen uns sehr, dass zahlreiche Mitglieder unserer drei Teilgemeinden bereit sind, den Dienst des:r Kommunionhelfers:in neu zu übernehmen und die dafür notwendigen Kurse zu besuchen: Karin Bauer-Böhm, Hannes Dinhof, Petra Distl, Paul Haimböck (Krankenkommunion), Martin Howecker, Mady Jirku, Toni Mandl, Johannes Missoni-Paul (auch Krankenkommunion), Bianca Meusburger-Waldhardt, Gerhild Schwarzendorfer. Danke für euren Einsatz!

Danke, Theaterkollektiv Krim

Das Theaterkollektiv Krim hat nach den Aufführungen des Theaterstücks KUNST 1.400,- EUR für die Personalkosten der Grätzlsozialarbeit gespendet. Herzlichen Dank!

Danke, Zivildiener Jonas Ehrenhöfer!

Am Samstag, 30. Mai, endet der Dienst unseres Zivis Jonas Ehrenhöfer. Wie er selbst sagt, verging die Zeit seines Zivildienstes in unserer Pfarre wie im Flug. Das hat sicher damit zu tun, dass Jonas den ganzen Tag über beschäftigt war und seinen Aufgaben hervorragend gerecht geworden ist. Danke, lieber Jonas, für dein bewundernswertes Engagement und deine persönliche Einsatzfreude. Wir werden dich vermissen. Für deinen weiteren Weg als Student in der Schweiz wünschen wir dir viel Freude und den Segen Gottes, der dich begleiten möge. Am Mittwoch 27. Mai 2026, wurde er offiziell verabschiedet. Am 1. September dürfen wir seinen Nachfolger Fridolin Bauer willkommen heißen.

RÜCKBLICK DES ZIVILDIENERS JONAS EHRENHÖFER

Vor allem nehme ich die erlernte Fähigkeit mit, mit verschiedensten Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen zu kommunizieren, sie zu verstehen, diese nachzuvollziehen und deren Bedürfnisse zu berücksichtigen. Die Pfarre ist ein Ort, wo jede Art von Menschen aufeinandertrifft, in einer gutmütigen Vielfalt lebt und gemeinsam daran arbeitet, füreinander da zu sein und die Welt ein Stück weit besser zu machen. Ich durfte/darf ein Teil dieser Gemeinschaft sein und bin darüber sehr glücklich! Vielen lieben Dank für diese tollen neun Monate!

Fotos: Sabine Neumann

Einladung zur Mitgestaltung der Familienmessen im Kaasgraben

In der Teilgemeinde Kaasgraben finden regelmäßig Familienmessen statt. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dabei mitgestalten. Sie können sich per E-Mail bei s.neumann@franzvonsales.at melden.

Regenbogenfahne an der Krim

Im Monat Juni, dem „pride month“, wird das Einstehen für die Rechte von LGBTIQ+ – Menschen (lesbische Frauen, schwule Männer, Bisexuelle, trans*- und *inter- Menschen) an vielen Orten besonders zum Ausdruck gebracht.

Immer noch erleben Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität moralische Abwertung und mangelnden Respekt – auch seitens Vertreter:innen der katholischen Kirche. In diesem Sinne ist es uns besonders wichtig, ein klares Zeichen der vollkommenen Akzeptanz zu setzen.

Gottes geliebte Kinder sind mit unterschiedlicher sexueller Identität und Orientierung geboren – und das ist gut so. Der Regenbogen ist als christliches Zeichen der Hoffnung und des Bundes Gottes mit allen Menschen für uns ein sehr passendes
Symbol.

Für Rückfragen stehen die Mitglieder des Gemeindeausschusses gerne zur Verfügung.

Pfarrblatt MITEINANDER jetzt online

Das neue Pfarrblatt MITEINANDER (2/2026) beschäftigt sich mit dem Thema „Süße Botschaften“. Außerdem findet man dort Neuigkeiten aus den Teilgemeinden, sowie einen Überblick über Veranstaltungen von Mai bis September, inklusive Ferienzeit.

Einfach auf das Bild klicken …

Musical „Godspell“: VIDEO erhältlich

MUSICAL „GODSPELL“ IN GLANZING: VIEDEOAUFNAHME ERHÄLTLICH

Die DVD-Aufnahme der Vorstellung vom März 2026 können Sie im Pfarrbüro bestellen und anschließend abholen. Kosten: 20,- EUR.

Aufgrund des großen Erfolges gibt es weitere Aufführungen im Herbst:

Die Termine

Freitag, 2. Oktober 2026, 19.00 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2026, 18.00 Uhr
Sonntag, 4. Oktober 2026, 18.00 Uhr

Ort: Kirche Glanzing, Krottenbachstraße 120, 1190 Wien

Mindestspende:

Erwachsene (ab 18 Jahre): 23,- EUR
Kinder/Jugendliche: 10,- EUR

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Bau der Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Krim-Kirche der Pfarre Franz von Sales sowie das Saint-Joseph-Internat in Alfa-Kpara im Nordosten des westafrikanischen Landes Benin, das von den Oblaten des hl. Franz von Sales betreut wird.

Kartenverkauf und Tickets

Ab September im Pfarrbüro Pfarre Franz von Sales (01) 368 45 87-0

Kartenreservierung via Email ab sofort über doris.kisshaider@gmail.com

Thaterkollektiv Krim: KUNST

Künstliche Aufregung um ein weißes Bild – noch zweimal spielt das Theaterkollektiv Krim KUNST

Yasmina Rezas legendäre Komödie sorgte für Tränenlachen am ersten Spielwochenende. Die drei Schauspieler begeisterten auf ganzer Linie – und freuen sich auf die beiden letzten Vorstellungen.

Das Publikum der ersten drei Vorstellungen war begeistert. „Ich habe selten so viel geweint vor Lachen“ war wohl das Kompliment, das am besten zum Stück passt. Drei Freunde – Marc, Serge und Yvan – gespielt von Wolfgang Fessler, Daniel Schwarz und Jonathan Hartweger, die innerhalb des Stückes von besten Freunden zu nahezu erbitterten Feinden werden, weil Serge sich ein Bild gekauft hat, das Marc nicht gefällt. 

Im Lauf der Szenen spitzt sich die Situation zu. Geht es anfangs noch um das weiße Bild, rechnen die drei schließlich schonungslos mit dem jeweiligen Lebenskonzept, den Lebensgefährtinnen der anderen, und ihrer Freundschaft selbst ab. Dabei entstehen Situationen, die so komisch-tragisch sind, dass man nicht anders kann, als loszulachen. 

Simon Leibnitz schafft eine schlichte, moderne Stimmung mit seinem E-Bass und seinen Beatbox-Künsten. Die drei Schauspieler nehmen sich dem Text mit viel Leichtigkeit und Spielfreude an und entfalten ihre Rollen mit einer unglaublichen Kraft.

Das Theaterkollektiv Krim spielt gegen eine freie Spende – der gesamte Reinerlös kommt der Caritas der Pfarre Franz von Sales sowie Hunger auf Kunst und Kultur zugute.

Ein paar Karten gibt es noch für die letzten beiden Vorstellungen.

Fotos: Medea Karbus

Danke Ostermarkt!

DANKE FÜR DIE SPENDEN AM OSTERMARKT GLANZING!

Der Gesamterlös vom Ostermarkt in Glanzing beträgt 860,- EUR. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich kreativ beteiligten und die gespendet haben. Die eine Hälfte des Erlöses kommt unserer Grätzlsozialarbeit zugute, die andere Hälfte den Rückzahlungen für die Umbauarbeiten der Pfarre.

DANKE FÜR DIE SPENDEN AM OSTERMARKT KRIM!

Das Kreativteam hat aus dem Erlös des Ostermarkts in der Krim 1.575,- EUR für den Frie-Umbau zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank allen Helfer:innen und Spender:innen.

20 Jahre „Spätlese“

Am Dienstag, 24. April 2026, feierte die „Spätlese“, die Senior:innengruppe der Pfarre Franz von Sales, ihr 20-jähriges Jubiläum. Es begann mit einer feierlichen Heiligen Messse in der Krim-Kirche, danach folgte eine ebenso festliche Agape im Grätzlzentrum Frie Krim. Die „Spätlese“ wurde 2006 von Renate und Herbert Melzer zusammen mit dem verstorbenen Pfarrer Pater Alois Haslbauer OSFS gegründet und seiher 14-tägig unzählige Veranstaltungen, Wanderungen, Reisen, Vorträge und vieles mehr durchgeführt.

Zu diesem Anlass wurde auch das Lied „Wir danken dir, Herr, dass du bei uns bist“ von Pfarrvikar Pater Herbert Winklehner OSFS zu einem Spätlese-Jubiläums-Lied „Die Spätlese, Herr, feiert heut ein Fest“ umgetextet und von Pater Sebastian Leitner OSFS „uraufgeführt“:

Die Spätlese, Herr, feiert heut‘ ein Fest

Refrain:
Die Spälese, Herr, feiert heut‘ ein Fest und sie begeht es mit dir.
Die Freundschaft, die in uns lebendig ist, sie ist wahrlich ein Gottesgeschenk.

1. Wir danken dir, Herr, für das Zusammensein, Zeit der Freude und der Fröhlichkeit, die Reisen, das Wandern, schwungvoll und geeint, all diese Tage froher Heiterkeit.

2. Wir danken dir, Herr, dass du stets bei uns bist, Gott der Liebe und der Herzlichkeit. Du Hirte und Heiland, der uns nicht vergisst, sei hochgelobt in alle Ewigkeit.

Fotos: Gabi Dujmovits

Musical „Godspell“: Neue Termine

Aufgrund des großen Erfolges gibt es weitere Aufführungen im Herbst:

Die Termine

Freitag, 2. Oktober 2026, 19.00 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2026, 18.00 Uhr
Sonntag, 4. Oktober 2026, 18.00 Uhr

Ort: Kirche Glanzing, Krottenbachstraße 120, 1190 Wien

Mindestspende:

Erwachsene (ab 18 Jahre): 23,- EUR
Kinder/Jugendliche: 10,- EUR

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Bau der Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Krim-Kirche der Pfarre Franz von Sales sowie das Saint-Joseph-Internat in Alfa-Kpara im Nordosten des westafrikanischen Landes Benin, das von den Oblaten des hl. Franz von Sales betreut wird.

Kartenverkauf und Tickets

Ab September im Pfarrbüro Pfarre Franz von Sales (01) 368 45 87-0

Kartenreservierung via Email ab sofort über doris.kisshaider@gmail.com

Abend der Wort-Gottes-Feier-Leiter:innen in der Krim

Am Mittwoch, 8. April 2026, trafen sich die Wort-Gottes-Feier-Leiter:innen in der Krim. Neben anfänglichem Bibelteilen und einer ausführliche Feedbackrunde machten sie sich Gedanken zur Zukunft der Gottesdienste. Sie sind fest davon überzeugt, dass Wortgottesdienste immer mehr vor Ort gebraucht werden und froh, dass es in der Pfarre Franz von Sales Menschen gibt, die bereit sind, Wortgottesdienste zu feiern. Das Liturgie-Team Krim erarbeitete ein Entwicklungskonzept, welches für das kommende Arbeitsjahr drei Workshopabende zum Thema Liturgie und Gottesdienste vorsieht. Der Abend klang mit kleinen Snacks und Getränken aus.

Fotos: Barbara Haider

Aufgerichtet in Glanzing

Seit der frühmorgendlichen Auferstehungsfeier am Ostersonntag bis zum Pfingstsonntag bleiben die Ministrantinnen und Ministranten in der Glanzinger Kirche bei der Wandlung stehen – anstatt wie sonst zu knien. Was steckt dahinter?

In seinem Kanon 20 legte das Erste Konzil von Nicäa, dessen 1700-jähriges Jubiläum die Kirche letztes Jahr feierte, fest: An Sonntagen und in der Pentekoste (gesamte fünfzigtägige Zeit von Ostern bis Pfingsten) soll stehend gebetet werden. Eine Praxis, die die Orthodoxen Kirchen übrigens bis heute konsequent aufrecht halten.

Der Mensch ist durch Christus aufgerichtet

Der Gedanke dahinter ist, Ostern bedeutet nicht nur: Christus lebt; Ostern bedeutet: der Mensch ist durch Christus im Paschamysterium aufgerichtet, seine Würde wurde wiederhergestellt und ihm ist darin und dadurch Anteil am auferstandenen Herrn Jesus Christus gegeben.

Viele haben vielleicht die Epistel der Osternacht im Ohr: Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln (Röm 6,4). Ins selbe Horn stößt der Epheserbrief: Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus lebendig gemacht. Aus Gnade sind wir gerettet. Er hat uns mit Christus Jesus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz in den himmlischen Bereichen gegeben, um in den kommenden Zeiten den überfließenden Reichtum seiner Gnade zu zeigen, in Güte an uns durch Christus Jesus (Eph 2,4-7). Durch Jesu göttliche Macht sind uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt, damit wir durch diese Anteil an der göttlichen Natur erhalten und dem Verderben entfliehen (2 Petr 1,4); wir sind der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm (1 Kor 12,27).

Liturgie mit dem Körper

Die Liturgie spricht nicht nur mit Worten, sondern auch mit dem Körper. Während Knien für Buße und Niedrigkeit steht, verkörpert Stehen Auferstehung und Würde. Wer in der Osterzeit kniet, widerspricht ungewollt dem, was die Liturgie eigentlich verkündet. Die österliche Praxis ist auch zeitlich klar zu fassen: Stehen von der Osternacht bis einschließlich Pfingstsonntag, Knien wieder ab dem Pfingstmontag (Beginn der Zeit im Jahreskreis). So wird die Osterzeit als zusammenhängende Einheit sichtbar – und ihr Abschluss bewusst markiert.

Dies erscheint überaus zweckmäßig, denn: In vielen Gemeinden, auch bei uns in Glanzing, sehen manche eine auffällige Verschiebung: Die Fastenzeit wird mit großem Einsatz gestaltet – mit Themen, Symbolen, Predigtreihen, einem klaren „roten Faden“ etc. Die Osterzeit hingegen, obwohl sie die höchste Festzeit und das eigentliche Zentrum des christlichen Glaubens ist, verliert oft rasch an Kontur und Präsenz im gemeindlichen Leben. Was als eine einzige fünfzigtägige Feier der Auferstehung gedacht ist, zerfällt faktisch in einzelne, kaum verbundene Hochfeste und Sonntage. Diese Schieflage ist nicht nur pastoral unglücklich, sie ist auch theologisch problematisch. Gerade deshalb braucht die Osterzeit sichtbare, durchgehende Zeichen, die ihre innere Einheit und ihre zentrale Bedeutung erfahrbar machen. Ein solches Zeichen, einfach und zugleich tief, will der Glanzinger Altardienst setzen.

Die Praxis des Stehens in der Osterzeit bedeutet aber keinen Verzicht auf Ehrfurcht. Die Kniebeuge vor dem Allerheiligsten (z.B. beim Betreten oder Verlassen des Kirchenraums einschließlich des liturgischen Ein- und Auszugs) bleibt selbstverständlich als Zeichen der Verehrung und Anbetung bestehen. Der Unterschied ist bewusst zu beachten: Kniebeuge als kurze Geste der Ehrfurcht und Gegenwart Christi – Gebetshaltung des Kniens als Ausdruck von Buße und Niedrigkeit. In der Osterzeit tritt die Kirche betend vor Gott, nicht in erster Linie kniend, sondern stehend als aufgerichtete Gemeinschaft der Erlösten. So verbinden sich Ehrfurcht vor der Gegenwart Christi und Freude über die Auferstehung, die den Menschen aufrichtet.

Ostern sichtbar machen

Der liturgische Dienst verzichtet in der gesamten Osterzeit bewusst auf das Knien, um die österliche Wirklichkeit nicht nur zu verkünden, sondern sichtbar zu leben. Das bewusste Stehen ist kein nebensächliches Detail. Es ist ein klares, körperlich erfahrbares Bekenntnis: Christus ist auferstanden! Der Mensch ist aufgerichtet! Die Kirche steht vor Gott als Erlöste!

Christian Puck

Ein gesegnetes Osterfest

„Mit welcher Freude wurde die Schar der Apostel erfüllt, als sie den Erlöser nach der Auferstehung in ihre Mitte zurückkehren sahen und er sagte: Friede sei mit euch!“
Franz von Sales (DASal 9,52)

Die Pfarre Franz von Sales wünscht allen ein gesegnetes Osterfest!


„Kunst“ – Bald ist Premiere

Am 17. April 2026 ist die Premiere des Theaterstücks „Kunst“ von Yasmina Reza – eine Komödie über drei Freunde – präsentiert vom Theaterkollektiv Krim im Grätzlzentrum Friedα Krim – 1190, Pater-Zeininger-Platz 1. Das Stück verspricht einen sehr lustigen Abend.

Anstatt festgesetzter Preise wird um Spenden gebeten, die je zur Hälfte an die Pfarrcaritas und an die Organisation „Hunger auf Kunst und Kultur“ gehen.

DANKE Musical „Godspell“!

Die Aufführungen des Musicals „Godspell“ in der Glanzinger Kirche waren ein großer Erfolg. Das gilt nicht nur für die künstlerische Leistung aller Mitwirkenden, sondern auch für die gesammelten Spenden: 14.300,- EUR.

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spendern.

Die Spenden kommen je zur Hälfte (7.150,- EUR) dem Bau der PV-Anlage am Dach der Krim-Kirche sowie dem Schulprojekt der Sales-Oblaten in Benin zugute.

Patenschaft für zwei „Steine des Gedenkens“

Die Pfarre Franz von Sales hat die Patenschaft für zwei „Steine des Gedenkens“ übernommen.

Sie sind in 1190 Wien, Pyrkergasse 23, am Gehsteig angebracht und erinnern an Familie Rosé, die dort bis zur „Arisierung“ ihrer Wohnung lebte. Arnold Rosé war Konzertmeister der Wiener Philharmoniker und konnte sich 1939 nur durch eine Flucht nach England vor dem NS-Regime retten. Seine Frau Justine Rosé war nach schwerer Krankheit bereits im August 1938 verstorben. Tochter Alma Rosé, eine Geigern, wurde nach einer Flucht durch mehrere europäische Länder in Frankreich gefangengenommen und 1944 im KZ Auschwitz ermordet.