Kaasgrabener Herbergsuche im TV

Der Kurier-TV berichtete am 24. Dezember 2025 über verschiedene Bräuche rund um Advent und Weihnachten. Mittendrin: die Herbergsuche im Kaasgraben. Der Abschnitt über den Kaasgraben beginnt bei etwa 6:15

Weihnachtsvideo des künftigen Erzbischofs Josef Grünwidl

Josef Gründwidl, der am 24. Jänner 2026, zum Erzbischof der Erzdiözese Wien geweiht werden wird, veröffentlichte ein Video mit seiner Weihnachtsbotschaft, in der er die Frage stellt: „Wie viel Platz habe ich?“

Danke, Adventmarkt Krim! Danke, Jugendtheater Krim!

WIR SAGEN GANZ HERZLICH DANKE!

Der Adventmarkt des Kreativteams Krim sammelte je zur Hälfte für die Caritas-Sudanhilfe und den Friedα-Umbau 4.920,- EUR.

Das Jugendtheater Krim spendete 6.900,- EUR, aufgeteilt zwischen Verein Orient-Express, der Grätzlsozialarbeit unserer Pfarre und für neue Gewänder der Sternsinger:innen Krim.

Ausstellung „Gerechte Frauen“ im Kaasgraben eröffnet

Im Rahmen der Sonntagsmesse am 3. Adventsonntag, 14. Dezember 2025, wurd die Ausstellung „Gerechte Frauen“ von Otto Schwarzendorfer feierlich eröffnet. Dank des Mutes und der Stärke dieser Frauen überlebten jüdische Kinder, Frauen und Männer die Verfolgung in der Zeit des nationalsozialistischen Terrors in Wien. Daher wurden sie von der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem als „Gerechte“ geehrt. Sie heißen: Ella Lingens – Maria Steiner – Marianna Golz – Irene Harand. Otto Schwarzendorfer erklärte im Anschluss an die Heilige Messe sein Werk und erzählte vom Einsatz dieser Frauen während der Nazi-Dikatur. Die Installation wird in der Kaasgrabenkirche noch bis zum 18. Jänner 2026 zu sehen sein.

Fotos: Herbert Winklehner OSFS


Weihnachts-Werkstatt in der Seidenspinnerei

Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, durften wir etwas ganz Besonderes erleben. Gemeinsam mit den Kindern der Seidenspinnerei wurde das Grätzlzentrum Friedα Krim zu einem kleinen Ort voller Zauber. 18 Kinder haben mit leuchtenden Augen Kekse gebacken, Bienenwachskerzen gerollt, Lichtergläser gestaltet, Duftorangen verziert, Papiersterne gefaltet und aus Mandarinenschalen kleine Kränzchen gefädelt. Überall roch es nach Weihnachten, überall wurde gelacht, erzählt und geholfen. Es war ein Nachmittag, der das Herz warm macht – mit kleinen Händen, die Großes schaffen, mit Momenten, die man gerne festhält, und einer Stimmung, die lange nachklingt. So fühlt sich Adventglück an.

Ingrid Ziegler

Fotos: Ingrid Ziegler

Danke Charity-Weihnachtsmarkt! Danke Nikolaus!

WIR SAGEN GANZ HERZLICH DANKE!

Der Reinerlös des Charity-Weihnachtsmarktes am Spittelbergvon Haldis Steinböck-Löfströmund P. Georg Dinauer erbrachte 6.530,- EUR. Herzlichen Dank allen Spender:innen und Mitwirkenden.

Ebenfalls herzlichen Dank an alle Nikoläuse und Spender:innen unserer Nikolo-Aktionen für 1.681,- EUR. Sämtliche Spenden kommen der Grätzlsozialarbeit der Pfarre zugute.

Herbergsuche bei Familie Brunner

Seit vielen Jahren wandert auf Initiative der Teilgemeinde Kaasgraben während der Adventzeit eines Marienbildes durch das Pfarrgebiet.

Am Montag, 8. Dezember 2025, dem Hochfest Maria Empfängnis, fand die Übergabe des Marienbildes in vertrauter Atmosphäre bei der Familie Brunner statt – ein Moment, der wie stets von einer warmen Mischung aus Andacht, dem Singen von Weihnachtslieder – mit einer Mundharmonika begleitet –, gemeinsamen Gebeten und einer Lesung getragen war. So entstand jene stille, herzliche Stimmung, die viele von uns als ersten Schritt in die eigentliche Weihnachtszeit empfinden.

Diesmal jedoch hat sich etwas Besonderes dazugesellt, eine kleine Brise Zukunft inmitten der vertrauten Tradition: Mithilfe künstlicher Intelligenz entstand eigens für diesen Anlass ein neues Lied – Text und Komposition vollkommen neu geschaffen, vorgetragen von einer künstlichen weiblichen Stimme, die erstaunlich sanft und feierlich klang. Dieses musikalische Experiment hat die Runde sichtlich überrascht und zugleich bereichert, als wäre ein ungewohnter, aber stimmiger Farbakzent in ein vertrautes Bild gemalt worden:

Lied zur Herbergsuche bei Familie Brunner

Strophe 1

Im warmen Schein des Adventslichtes
tritt leis’ herein die alte Geschichte.
Von Haus zu Haus, von Herz zu Herz
führt uns der Weg durch Freud und Schmerz.
Die Mutter Gottes wandert sacht,
ihr Bild hält Wache durch die Nacht,
ein zarter Gruß, so fein, so klar,
der sagt: Gott ist uns Menschen nah.

Refrain

Und wir gehen, Schritt für Schritt,
das Licht der Hoffnung wandert mit.
In dieser Nacht, so still und weit,
wird unser Herz für Gott bereit.
Wo Liebe wohnt, da kehrt er ein –
lass uns einander Herberge sein.

Strophe 2

Im Haus der Brunners stehn wir nun,
dürfen in Andacht stiller ruh’n.
Ein Lied erhebt sich, Wort und Gebet,
so wie ein Trost, der mit uns geht.
Gemeinschaft wächst, ganz sanft im Raum,
ein Funke wird zum leisen Traum,
und was wir teilen, groß und klein,
kann wie ein Türöffnen sein.

Refrain

Und wir gehen, Schritt für Schritt,
das Licht der Hoffnung wandert mit.
In dieser Nacht, so still und weit,
wird unser Herz für Gott bereit.
Wo Liebe wohnt, da kehrt er ein –
lass uns einander Herberge sein.

Bridge

Maria tragen wir im Herzen hier,
sie nimmt uns leise mit zu dir.
Nicht nur in Krippen aus Holz allein
in jedem Blick kann Weihnachten sein.

Refrain (variation)

Ja, wir gehen, Schritt für Schritt,
und Gottes Frieden wandert mit.
Ein Advent, der warm und freundlich glüht,
der müde Seelen neu erblüht.
Wo Liebe wohnt, da kehrt er ein –
lass uns einander Herberge sein.

Fotos: Franz Luger

Unterschriftenaktion gegen gesetzwidrige Haft: bitte machen Sie mit!

Der Onkel von Oruba, einem Gemeindemitglied in der Krim, ist seit Februar 2025 in Syrien rechtswidrig inhaftiert. Er verteidigte als Bürgermeister seine Stadt erfolgreich gegen Angriffe des IS und dürfte nun als christliche Führungspersönlichkeit später Rache des neuen Regimes zu Opfer gefallen sein. Die renommierte Organisation „Christian Solidarity International“ organisiert eine Unterschriftenaktion, um Druck für seine Freilassung zu machen. Bitte unterschreiben auch Sie: Free Suleiman Khalil! – Christian Solidarity International . Danke!

Adventkalender im Pfarrbüro

Nach einer Idee von Caritasreferentin Ramona Langthaler haben die Teilnehmer:innen des Café Zeitreise zusammen mit Zivildiener Jonas Ehrenhöfer für alle Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen in der Pfarre Franz von Sales einen Adventkalender befüllt und gebastelt. Dieser ist ab sofort im Pfarrbüro zu besichtigen. Jeden Tag darf eine andere Person ein „Türchen“ (Packerl) öffnen.

Der salesianische Adventkalender

Mit dem heiligen Franz von Sales durch den Advent als tägliche Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.

Adventkalender Pfarrnetzwerk Asyl

Das Pfarrnetzwerk Asyl ist seit einem Jahr Teil einer österreichweiten interdiözesanen Vernetzung zum Thema Flucht. Viele Diözesen des Netzwerks haben in diesem Jahr Beiträge zum Flüchtlings Adventkalender geleistet.

In dem besonderen Adventkalender des Netzwerkes „Flucht, Asyl, Migration“ der Katholischen Kirche in Österreich erzählen eine geflüchtete und eine engagierte Person aus einer österreichischen Diözese ihre Geschichte zu „Miteinander Leben“.

Es sind 24 Geschichten, die berühren und viel Lebenserfahrung enthalten. Es geht in diesem Adventkalender um Frieden, Gerechtigkeit, Schutz geben, Miteinander gut zurechtkommen. Es geht schlussendlich darum, dass das Leben gut wird. So wie auch der Advent eine Zeit der Erwartung eines guten Lebens ist.

Klausurergebnis: Leiwande Pfarre 2035

Am 21. und 22.11.2025 fand eine Zukunftsklausur von Pfarrgemeinderat und Gemeindeausschüssen unserer Pfarre statt. Verstärkung bekamen die Gremien durch die Mitglieder der „Visionsgruppe“, die sich seit dem Frühjahr in fünf Einheiten intensive Gedanken über die Zukunft unserer Pfarre gemacht und dafür auch Gespräche mit externen Personen geführt hatten. Ziel war es, den Rahmen dafür zu schaffen, dass auch „2035 eine leiwande Pfarre im 19. Bezirk existiert, die vom salesianischen Geist getragen wird“.

In bester Stimmung und unter professioneller Begleitung wurden die Themenkreise Spiritualität, Junge Menschen, Caritas/Seelsorge/Gemeinschaft, Ehrenamt sowie Organisation/Finanzen intensiv bearbeitet.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: von pfarrlicher Ferienbetreuung über ein Leadershipprogramm für pfarrliche (Gruppen-)Leitungspersonen bis zu einem Buchclub für „young adults“, von Spiritualität mit jungen Menschen über einen Besuch neuer Nachbar:innen bis zu kollegialer Pfarrleitung, von einem TikTok- und Instagram-Team über die Weiterentwicklung der Wortgottesfeiern bis zu Ehrenamtskoordinator:innen werden insgesamt 37 Ideen von definierten Personen zu festgelegten Terminen ganz konkret weiterverfolgt. Gebet, Gemeinschaft, gutes Essen und Spaß kamen ebenfalls nicht zu kurz.

Wir freuen uns auf die Zukunft mit einer leiwanden Pfarre Franz von Sales, die das Evangelium in Wort und Tat lebt!

PGR-GA-Klausur in Glanzing

Von 21.-22.11.2025 fand in der Teilgemeinde Glanzing eine Klausurtagung der Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Gemeindeausschüsse der Pfarre Franz von Sales statt. Moderiert von Johannes Gotsmy wurde über die Zukunft der Pfarre in den nächsten zehn Jahren diskutiert. Es ging dabei um die Themen „Jugend“, „Ehrenamt“, „Spiritualität“, „Caritas“ und „Finanzen & Organisation“.

Fotos: Petra Distl / Johannes Gotsmy

Red Wednesday in Glanzing

Mit dem „Red Wednesday“ macht das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT auf das Schicksal von Millionen verfolgten, unterdrückten und bedrohten Christ:innen weltweit aufmerksam. In vielen Ländern weltweit werden rund um diesen Tag hunderte berühmte Kathedralen, Kirchen, Klöster, Monumente und öffentliche Gebäude blutrot angestrahlt.

Als Zeichen der Solidarität wird vom 19.-23. November die Glanzinger Kirche rot beleuchtet.

Herbergsuche im Kaasgraben

In der Adventzeit wird ein gesegnetes Marienbild alle zwei Tage von Familie zu Familie weitergereicht. Bei der Übergabe des Bildes setzen sich die Familien zu einer kleinen Andacht mit Liedern, Schriftlesung und Gebeten zusammen. Dieser alte Brauch soll auf Weihnachten einstimmen und uns bewusst machen, dass wir als Christ:innen bereit sind, Jesus in unserer Mitte aufzunehmen. Die Anmeldeliste liegt zwischen 16. – 30. November in der Kaasgrabenkirche (beim hinteren Ausgang) auf.

Christliche Bräuche gibt es in der Advents- und Weihnachtszeit viele. Ein besonderer Brauch wird in der Teilgemeinde Kaasgraben seit vielen Jahren gepflegt: „Die Herbergssuche“.

Wir erinnern uns: Die schwangere Gottesmutter Maria muss mit ihrem Ehemann Josef nach Betlehem reisen, um sich dort in die Steuerlisten einzutragen. Als das Paar in Betlehem ankommt, gibt es in den Herbergen keinen Platz mehr, nicht einmal für die hochschwangere Maria, die ihr Kind in einem Stall zur Welt bringen muss.

Aus dieser Erzählung aus dem Lukasevangelium (2,1-7) entwickelte sich der Brauch, in der Adventszeit ein Marienbild von einer Familie zur anderen zu tragen, um sich daran zu erinnern, dass Gott in unseren Häusern wohnen will und wir ihm unser Herz öffnen sollen. So geschieht es jedes Jahr in der Teilgemeinde Kaasgraben.

Das Marienbild „Unsere liebe Frau mit dem geneigten Haupte“, eine Abbildung des Gnadenbildes vom Karmelitenkloster in Döbling, wird von einer Familie zur anderen gebracht und verbringt dort jeweils einige Tage im Haus. Dabei wird miteinander gebetet und sich bewusst gemacht, dass Gott in unserer Mitte lebendig ist, wie es ja das Weihnachtsfest jedes Jahr der ganzen Welt deutlich machen möchte: Gott wird Mensch, er kommt in unsere Welt, weil er den Menschen nahe sein möchte.

Der deutsche Arzt, Priester und Dichter Johannes Scheffler (1624-1677), besser bekannt unter seinem lateinischen Namen Angelus Silesius, hat diese Botschaft schon vor vierhundert Jahren auf den Punkt gebracht: „Wird Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir: Du bleibst doch ewiglich verloren.“

Josef Grünwidl zum Wiener Erzbischof ernannt

Am Freitag, 17. Oktober 2025 wurde Josef Grünwidl zum Erzbischof der Erzdiözese Wien ernannt. Er tritt damit die Nachfolge von Kardinal Christoph Schönborn an, der zu seinem 80. Geburtstag im Jänner 2025 sein Amt zurücklegte.

Josef Grünwidl wurde am 31. Jänner 1963 in Hollabrunn, Niederösterreich geboren. 1988 wurde er im Wiener Stephansdom zum Priester geweiht. Seither wirkte er vor allem als Seelsorger: als Kaplan, Pfarrer, Dechant und schließlich als Bischofsvikar für das Vikariat Süd. Nach dem Rücktritt von Kardinal Schönborn wurde er zum Administrator der Erzdiözese Wien bestellt.

Die Pfarre Franz von Sales freut sich über seine Ernennung zum Wiener Erzbischof und wünscht ihm für diese sicherlich nicht einfache Tätigkeit Gottes Segen, ganz im Sinne des heiligen Franz von Sales, an dessen Gedenktag er am 24. Jänner 2026 die Bischofsweihe empfangen wird:

„Gott, der dich dorthin sendet, wird dich behüten“ (vgl. DASal 2,64).

Firmung 2025

Am Sonntag, 12. Oktober 2025, empfingen 27 Jugendliche der Pfarre Franz von Sales in der Krim-Kirche das Sakrament der Firmung. Firmspender war Pater Josef Költringer OSFS, Provinzial der Oblaten des hl. Franz von Sales.

Fotos: Mario Bratek

Geburtstagsmesse: Helfer:innen gesucht

GEBURTSTAGSMESSE: HELFER:INNEN GESUCHT

Am letzten Donnerstag eines Monats feiern wir in der Krim-Kirche die so genannte „Geburtstagsmesse“ mit anschließender Jause im Grätzlzentrum Friedα. Dafür werden Helfer:innen gesucht. Bei Interesse, bitte Kontakt aufnehmen mit Brigitte Griletz, Tel. 0664/160 14 96 oder im Pfarrbüro.

Installation „Die Gerechten“

Im Foyer des Grätzlzentrums Friedα Krim ist die Installation „Die Gerechten“ von Otto Schwarzendorfer zu besichtigen. Sie zeigt vier Frauen und drei Männer, die ihr Leben riskierten, um das Überleben anderer zu ermöglichen. Zivilcourage ist immer eine Frage der Entscheidung und besonders gefragt, wenn unmenschliche Auswirkungen einer verblendeten Gesellschaft schreckliche Folgen nach sich ziehen. Als Christ:innen können wir im Gesicht eines verfolgten Menschen das Angesicht Gottes erkennen.

Projekt Strauchpatenschaft

PROJEKT STRAUCHPATENSCHAFT:

Im Rahmen der geplanten Neugestaltung des Pfarrgartens hinter der Arena im Grätzlzentrum Friedα Krim sollen verschiedene Sträucher gepflanzt werden. Wir laden Sie ein, Pat:in eines Strauches gegen eine Spende zu werden. Eine Auswahl der Pflanzen finden Sie in der Krimkirche an der Wand vor der Marienstatue. „Pflücken“ Sie Ihren Favoriten und kommen Sie damit ins Pfarrbüro, wo Sie nähere Informationen erhalten.