Der Gebetsrahmen in Glanzing

Seit Beginn der Fastenzeit 2026 befindet sich in der Vorkapelle der Kirche von Glanzing ein besonderer „Gebetsrahmen“. Die Idee dahinter: Halte einen Moment inne, wähle eine Farbe und lass die Schleife deine Bitte sein:

Hellblau- für Familie und Freund:innen
Gelb – für ein gutes Miteinander
Rot – für kranke Menschen
Blau – für traurige Menschen
Grün – für die Welt

Jede und jeder ist während der gesamten Fastenzeit dazu eingeladen, seine Gebetsbitte mit einer Schleife an diesem Gebetsrahmen anzubringen. Bei der Sonntagsmesse wird dann dieser Rahmen vor den Altar gestellt und bei den Fürbitten besonders an die Anliegen dieses Gebetsrahmens gedacht.

Fotos: Katharina Thürriedl

Danke den Sternsinger:innen

Heuer waren viele Sternsinger:innengruppen in der Pfarre unterwegs. Gemeinsam haben sie 31.789,74 EUR für die Dreikönigsaktion gesammelt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die gespendet haben, und an alle Sternsinger:innen und Begleiter:innen, die uns so tatkräftig unterstützt haben!

22 Tage Notquartier für ukrainische Geflüchtete

22 Tage lang waren Räume der Pfarre Franz von Sales Notquartier für Geeflüchtete aus der Ukraine: vom 19.1.-1.2. 2026 der Saal im Kaasgraben, vom 1.2. – 8.2. 2026 das Grätzlzentrum Frieda Krim. Ein paar Blitzlichter als Resumée:

A wie Anlaufstelle für diverse Probleme

Verschiedenste Menschen kontaktieren uns mit Problemen, die über ein Notquartier weit hinausgehen: Lebensmittel, medizinische Akutversorgung ohne Versicherung, Kosten für das Begräbnis der Mutter, Jobs, Wohnungen und mehr. In den meisten Fällen können wir weiterhelfen.

B wie Bestens nutzbare Räume

Sowohl der Orden der Oblaten des heiligen Franz von Sales (Kaasgraben), als auch die Pfarre Franz von Sales (Grätzlzentrum Frieda Krim) stellen ihre Räumlichkeiten noch am Tag der Anfrage durch die Caritas Wien mit einer Selbstverständlichkeit zur Verfügung, die überhaupt nicht selbstverständlich ist.

E wie Enorme tätige Hilfe

Hunderte sind bereit, anzupacken. 79 Menschen tragen sich für Dienste vor Ort ein, viele weitere decken Spezialaufgaben (Kochen, Dolmetschen, Autofahren, Transporte, Duschmöglichkeiten etc.) ab. 159 Leute in der WhatsApp- und Signal-Gruppe begleiten uns aktiv. Der mentale Rückhalt ist unglaublich und stärkt uns sehr.

G wie Geringere Zahl an Geflüchteten als angekündigt

Wir stehen im Kaasgraben für bis zu 30, in der Krim für bis zu 70 Geflüchtete bereit und legen die Planung auf diese Anzahl aus. Das offiziell für Neuaufnahmen geschlossene öffentliche Notquartier nimmt unerwarteterweise unter der Hand weiterhin Menschen auf, was grundsätzlich wunderbar ist, aber eine Planung für uns unmöglich macht.

H wie Hohe Geldspenden

Die Spendenbereitschaft ist überwältigend und deckt nicht nur alle Ausgaben gut ab, sondern ermöglicht auch umfassende weitere Hilfe für Geflüchtete. Denn wie der Caritas-Direktor sagt: wir laufen hier keinen Sprint, sondern einen Marathon.

Ö wie Öffentliche Grundversorgung

Zwei unserer liebsten Gäste werden einem Grundversorgungsquartier in Niederösterreich zugewiesen. Die dortigen Zustände (u.a. ein WC und eine Dusche für 39 Bewohner, viel zu wenig Essen) machen uns fassungslos.

S wie Sehr viel Unterstützung durch andere Geflüchtete

Die Zahl der Ukrainer:innen, die zupacken wollen, ist unglaublich hoch. Bewegend ist auch die große Hilfsbereitschaft Geflüchteter aus dem arabischen Raum.

U wie Unerwartetes Medieninteresse

Nie hätten wir damit gerechnet, dass so viele Medien über unser Projekt berichten wollen: von diversen ORF-Sendungen über „Standard“, „Falter“ und „Zeit“ bis hin zum tschechischen Rundfunk und zu mehreren Formaten der Erzdiözese Wien. Wir versuchen, diese Plattformen für inhaltliche Botschaften zu nützen. Einen Überblick über die Berichtet findet man >>>hier…

V wie Viele Sachspenden

Bei unserer Sammlung kommt eine riesengroße Menge an Lebensmitteln und Hygieneartikeln zusammen. Auf jeden weiteren Aufruf hin bekommen wir alles, was fehlt, blitzartig geliefert. Schulen bieten Sammlungen an, Unternehmen stellen ihre Waren zur Verfügung.

W wie Wohlfühlort für Menschen, die`s schwer haben

Besonders über ukrainische Ehrenamtliche hören wir, dass sich unsere Gäste trotz des überschaubaren Komforts dank der herzlichen Betreuung durch so viele Menschen wirklich wohl fühlen. Auch nach ihrem Auszug kommen uns Gäste besuchen, weil es ihnen so gut gefallen hat. „Ihr behandelt uns als Menschen“ ist eine schöne Rückmeldung.

Z wie Zusammen schaffen wir jede Herausforderung!

Das hat dieses Projekt einmal mehr bestätigt! Und deshalb packen wir gleich nach Ende des Notquartiers neue Initiativen an, mit denen wir die Welt für ukrainische Geflüchtete und andere gemeinsam zu einem besseren Ort machen wollen. Sag uns deine Ideen, mach mit und melde dich: frieda@franzvonsales.at!

Alex Gotsmy

Fotograf:innen: Azhar Algraishi, Michaela Ritter, Sissi Gotsmy-Kraft, Axel Gotsmy

10 Jahre Zusammenwachsen der Pfarre Franz von Sales

Zum zehnten Geburtstag feierte die Pfarre Franz von Sales ihr lebendiges Zusammenwachsen und die Vielfalt ihrer drei Teilgemeinden in Wien.

„Die Pfarre gibt es doch schon viel länger“ – das meinten viele derer, die zum großen Geburtstagsfest am 25.1.2026 eingeladen waren. Und tatsächlich: die drei Teilgemeinden der Pfarre Franz von Sales bestehen schon viele Jahrzehnte. Die Pfarre lebt auch weiterhin im Kaasgraben, in Glanzing und in der Krim, und zwar mit durchaus unterschiedlichen Schwerpunkten. Das ist so gewollt und soll erhalten bleiben! Zusätzlich hält die Pfarre als gemeinsames Dach alle, die sich den Teilgemeinden zugehörig fühlen, zusammen – und diese verbindende Einheit wurde am 1.1.2016 formal ins Leben gerufen.

Das Gemeinsame im Mittelpunkt

Beim Geburtstagsfest, das nicht zufällig mit dem Fest des Pfarrpatrons zusammenfiel, stand dieses Gemeinsame im Mittelpunkt. Die beschwingte Festmesse vermittelte auf kreative Weise eine klare und wohltuende Botschaft: Gott sagt „Ich bin da. Ich bin bei dir. Und ich liebe dich.“ Darum ging es Franz von Sales, darum geht es auch der Pfarre, die sich auf ihn beruft.

Anschließend an die Messe gab es im festlich dekorierten Grätzlzentrum Frieda Krim ein buntes Buffet mit köstlichen Speisen und ein umfangreiches Programm, an dem bis in den Nachmittag hinein eine große Zahl fröhlich feiernder Menschen teilnahm. Die Kleineren freuten sich über das Kasperltheater, über ein vielfältiges Spieleprogramm und über Lego-Großmodellen zum Angreifen (darunter als Highlight ein detailreicher Nachbau der Krim-Kirche). Für die Größeren gab es eine Ausstellung aus dem Pfarrarchiv, musikalische Kostproben des Pfarrkindergartens und des Pfarr-Musicals sowie eine „Pfarrer-Talkshow“ mit Erinnerungen und Bonmots. Abgerundet wurde das Fest mit einer großen Geburtstagstorte und einem Lagerfeuer samt den dazugehörigen Liedern.

Aus „Pfarre neu“ wird „Pfarre Franz von Sales“

Aber wie kam es eigentlich zu dieser Pfarre? Bereits 2002 begann der Prozess des Zusammenwachsens. Lange, bevor die Erzdiözese Wien das Projekt „Pfarre neu“ ins Leben rief, stießen die Oblaten des heiligen Franz von Sales“ die „Pfarrpastoral Neu“ an. Es war ein Glücksfall, dass die Ordensgemeinschaft alle drei Teilgemeinden seelsorglich begleitete und im Gebiet auch durch die hier angesiedelte Provinzleitung stark verwurzelt war. Was als zartes Pflänzchen mit niederschwelligem Kennenlernen und einer ersten gemeinsamen Fronleichnamsfeier begann, nahm im Laufe der Jahre massiv an Fahrt auf und mündete schließlich am 1.1.2016 in die Pfarrgründung. Die gute und friktionsarme gemeinsame Entwicklung wurde durch die salesianische Spiritualität gefördert, mit der die Ordenspriester die ganze Pfarre stark prägten. Außerdem fielen die Widerstände wohl auch deshalb sehr gering aus, weil der Prozess „von unten“ gestartet wurde, sodass die drei damaligen Pfarren schließlich in Eigeninitiative die Gründung der gemeinsamen Pfarre beantragten.

Rund um diesen Startpunkt entstand eine starke Dynamik: ein gemeinsames Pfarrbüro, gemeinsame Pfarrmedien, Sakramentenpastoral, Gremien, diverse Feste, das ganz neu erfundene Pfarrleben während der Corona-Lockdowns – und persönliche Freundschaften, die das Bild abrundeten. Gemeinsam konnten viele pastorale und caritative Innovationen umgesetzt sowie Kirchen und Gemeindezentren saniert werden. Projekte wie die EMAS-Umweltzertifizierung, das a+o-Prädikat für eine queersensible Pfarre oder die Lichtinsel drücken das starke Bestreben aus, als Kirche vor Ort für alle Menschen da zu sein. Aufgrund des guten Zusammenspiels war es möglich, den Pfarrkindergarten in Glanzing auszubauen und gleichzeitig jenen in der Krim zu schließen, um auf den freigewordenen Flächen sowie im in die Jahre gekommenen Pfarrheim das „Grätzlzentrum Frieda Krim“ einzurichten. Dieses bietet seit Jänner 2023 ausgezeichnete Möglichkeiten für das klassische Pfarrleben, für vielfältige caritative Tätigkeiten und für zahlreiche neue, niederschwellige Angebote, die stark nachgefragt werden. Dem Namen entsprechend entstand ein wirkliches Zentrum des Grätzls.

Dass in den 10 Jahren nicht alles gelungen ist, dass manche ursprüngliche Pläne nachjustiert oder begraben werden mussten, liegt in der Natur der Sache. In Summe ist das Projekt jedoch mehr als gut gelungen und eine überaus lebendige und innovationsfreudige Pfarre entstanden. Daher konnte aus ganzem Herzen gefeiert werden: ad multos annos!

Alex Gotsmy

Unser Archivar Gregor Pozniak stellte für das Fest eine Präsentation der unterschiedlichsten Ereignisse der letzten Jahre zusammen:

Franz von Sales Fest und 10 Jahre Pfarre Franz von Sales

Am Sonntag, 25. Jänner 2026, feierte die Pfarre Franz von Sales ihren Pfarrpatron, den heiligen Franz von Sales, und ihr 10-jähriges Bestehen mit einem großen Fest. Hauptzelebrant und Festprediger war Pater Josef Költringer, Provinzial der deutschsprachigen Provinz der Oblaten des heiligen Franz von Sales, die in der Pfarre Franz von Sales als Seelsorger wirken. Hier ist seine Predigt:

Weil Gott für uns da ist und uns liebt

Viele von uns Oblaten laden am Beginn eines Gottesdienstes ein, kurz still zu werden, um Gottes Gegenwart zu erahnen. Diese Einladung beschreibt das Herzstück der salesianischen Theologie: Gott ist und war immer mit den Menschen.

Man sagt, das Universum ist vor ungefähr 14 Milliarden Jahren entstanden. Geschaffen durch Gott, der den Namen „Jahwe“ hat: „Ich bin da.“ Die Entwicklung, die Entstehung von uns Menschen war eigentlich ein langer Prozess, denn uns gibt es erst seit ca. 300.000 Jahren. Wenn man sich vorstellt, dass 14 Milliarden Jahre eine Länge von 1 Kilometer hat, dann wären 300.000 Jahre ca. 2 cm davon. So lange gibt es uns Menschen also noch nicht.

Aber wir sind wichtig. Meinen wir. Wir nennen uns sogar die Krönung der Schöpfung. Seit 300.000 Jahren können wir sprechen, denken, rechnen, lieben, hoffen, … und viel Unsinn machen. Wir klagen, wir fragen, wir beten, wir bitten, danken, … Wir Menschen führen seit Beginn Krieg, wir streiten, spielen, leiden, feiern, fasten, … Und wir rufen zu Gott, der scheinbar schweigt, weil er unser Leid nicht lindert, den Krieg nicht beendet …

Zehn Jahre Pfarrei Franz von Sales – eine junge Geschichte, aber für uns alle hier keine unbedeutende. Denn in diesen zehn Jahren wurde viel gearbeitet, geholfen und gezweifelt, gefeiert und getrauert, gehofft und gerungen. … Und zu Gott gebetet, der scheinbar so oft auf unsere wichtigen Anliegen keine Antwort gibt.

Kein Wunder, dass sich Menschen selbst Götter schaffen, die dann konkrete Antworten geben. Kein Wunder, dass man sich in Unsicherheit, in Leid und Not sich jemanden wünscht, der Antwort gibt, der mir die Unsicherheit nimmt, der Klarheit schafft, … Kein Wunder, dass Menschen Autoritäten folgen, die versprechen, die komplexe Welt zu erklären und ihre Probleme schnell zu lösen. Sogar Wissenschaft kann ein Gott werden, Konsum, Wohlstand, irgendwelche charismatischen Führer. Sie alle können zu Göttern werden.

Wir vergessen, dass Gott zumindest einmal konkret geantwortet hat auf all unsere Fragen und Klagen. Vor ca. 3.500 Jahren. Im brennenden Dornbusch. Gott sagt drei Worte: „Ich bin da“, die letztlich alles verändern: Ihr sucht, ihr wollt Antworten: „Ich bin da.“ Ihr leidet und verzweifelt: „Ich bin da.“ Ihr klagt und habt Angst; vergesst nicht: „Ich bin da.“

1.500 Jahre später wird dieses „Ich bin da“ an Weihnachten noch einmal wiederholt, etwas verändert und mit einem Satz ergänzt: „Ich bin bei dir. Und ich liebe Dich.“

Das ist unser Glauben. Das ist die Botschaft unseres Pfarrpatrons, des hl. Franz von Sales. Das ist das Geheimnis einer christlichen Gemeinde. Wir glauben, dass Gott bei den Menschen ist und, dass Gott die Menschen liebt. Evangelisch oder katholisch. Egal, ob wir oben in der Kirche zusammen sind oder unten in der Frieda, im Kaasgraben oder in Glanzing, beim Beten oder beim Kochen, beim Theaterspielen oder beim Basteln: Gott hat versprochen: „Ich bin da. Ich bin bei dir. Und ich liebe Dich.“

Ich erinnere mich an eine Diözesansynode, an der ich vor etwa fünfzehn Jahren in Deutschland teilgenommen habe. Wir wurden in kleine Gruppen aufgeteilt, und jeder Gruppe wurde die Frage gestellt: Was ist die Botschaft der Kirche heute für die Welt? Was ist unsere Hauptaufgabe, auch in den Pfarren?

Die Gruppen kehrten mit ihren Antworten zurück, und jede einzelne schlug etwas Wichtiges vor:

Von Gerechtigkeit war die Rede! Barmherziger sein. Die Fremden aufnehmen. Modernere Gottesdienste feiern. Andere Sprache bei den Gottesdiensten verwenden. Mehr beten. Für den Frieden arbeiten. Mehr lieben. … All diese Vorschläge sind gut und wichtig.

Doch keine der Gruppen hatte den Mut zu sagen: Menschen brauchen in dieser Zeit nicht Programme und Aufträge, sondern Mitgefühl und Nähe. Wir müssen den Menschen sagen und ihnen durch unser Tun zeigen, dass wir an einen Gott glauben, der da ist, der mit uns ist und der uns liebt. Alles andere folgt.

Ich kann mich an die ersten Monate in Indien erinnern, in der Fremde und unter Fremden. Da kam ich in Kerala an Weihnachten in eine katholische Kirche, die in so vielem anders aussah, als ich die Kirchen bei uns gewohnt war. Und dann die fremde Sprache und die so ganz anderen Gesänge. Aber auf einmal merkte ich, worauf es ankommt: Fremd im Gebäude, fremd in der Sprache und Kultur, aber daheim im gleichen Glauben.

Ich weiß, dass dies sogar hier bei uns eine Herausforderung ist. Einige fühlen sich fremd in der Krim, andere in Glanzing oder im Kaasgraben. Aber denkt daran: Es geht um unseren gemeinsamen Glauben an den uns liebenden, nahen Gott. Fremd in der Kirche, daheim im Glauben.

Beim jährlichen Weihnachtstreffen meiner Geschwister kamen wir auf unsere Kleiderschränke zu sprechen. Einer meiner Brüder gestand, dass er jeden Morgen vor dem Kleiderschrank steht und lieber das alte, abgetragene Hemd anziehen würde statt dem danebenliegenden neuen Hemd, wenn nicht seine Frau wäre. Grundsätzlich gilt wahrscheinlich: Wir lieben das Bewährte. Die Kirche, in der wir getauft wurden. Den Gottesdienst um die ewig gleiche Zeit. Die Kirchenbank, in der schon Oma saß. Und das ist gut so! Tradition ist wie ein Anker – sie gibt uns Halt, wenn’s stürmt.

„Offen und lebendig“ sein heißt nicht, alles über Bord zu werfen. Es heißt: Das alte Hemd behalten UND das neue Hemd anziehen. Die Tradition bewahren UND Raum schaffen für das Neue. Beides geht. Beides gehört zusammen. Denn ein salesianisch geprägter Mensch geht über Grenzen hinweg – über all die Grenzen, die ohnehin nur in unseren Köpfen existieren. Der sieht nicht zuerst das Fremde, sondern das Gemeinsame. Der weiß, dass wir irgendwie alle zusammengehören. Liebe ist für Franz von Sales grenzenlos, unendlich, allmächtig. Sie hält das Alte und umarmt das Neue. Sie bewahrt und öffnet zugleich. Deshalb nennen wir die Liebe auch Gott.

Euer Pfarrmotto lautet: „Offen & lebendig – Bewährtes achten & Neues wagen – wir tun gut“.

Warum? Weil wir wissen und einander immer wieder erinnern, dass Gott mit uns ist und uns liebt.

Bischofsweihe von Erzbischof Josef Grünwidl

Gemeinsam auf dem Weg sein

Am 24. Jänner 2026, dem Gedenktag des hl. Franz von Sales, wird Josef Grünwidl zum Erzbischof der Erzdiözese Wien geweiht. Die Pfarre Franz von Sales heißt den neuen Erzbischof herzlich willkommen und wünscht ihm für seine verantwortungsvolle und sicher nicht leichte Aufgabe Gottes reichsten Segen. Zur Einstimmung auf seine Weihe haben wir einige bemerkenswerte Antworten aus der Pressekonferenz gesammelt, die er am Mittwoch, 21. Jänner 2026, im Stephansdom hielt:

Bischof

Wer ist der Bischof? Er ist ein Mensch, ein Getaufter, einer, der versucht, als Christ in der Spur des Evangeliums zu gehen. Ich übernehme mit der Bischofsweihe einen besonderen Dienst der Leitung der Kirche von Wien, aber das Christsein ist unsere gemeinsame Basis. Der wichtigste Ratschlag aus dem 2. Brief an Thimotheus lautet für mich: Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern einen Geist der Hoffnung, der Kraft und der Liebe.

Orgelkirche

In meinem Bischofswappen finden sich fünf Orgelpfeifen, weil die Kirchenorgel ein Symbol für die Orgelkirche ist. Orgelkirche meint: In der Kirche gibt es wie bei einer Orgel verschiedene Stimmen, laute und leise. Es gibt Prospektpfeifen, die vorne stehen, und viele hunderte oder tausende Pfeifen, auch oft sehr kleine, im Hintergrund. Es geht darum, dass sich die verschiedenen Stimmen und Klangfarben gut mischen und eine Harmonie bilden. Orgelkirche ist ein Bild für die Einheit der verschiedenen Strömungen, Geschwindigkeiten und Ansichten, und eine Orgel funktioniert nicht ohne Wind und der Wind ist das Symbol für den frischen Wind des Heiligen Geistes, der die Kirche zum Klingen bringt. 

Gottes Melodie

„Nehmt Gottes Melodie in euch auf.“ Diesen Satz des heiligen Ignatius von Antiochien habe ich mir zum Wahlspruch gewählt. Das Lied des Evangeliums in die Welt bringen, diese Melodie der Hoffnung, Erlösung, Liebe und Gemeinschaft aufnehmen ins eigene Leben, darin sehe ich meinen Auftrag als Erzbischof und der Kirche insgesamt. Die Grundbotschaft lautet: Mensch, du bist geliebt, nicht du sollst, du musst, du darfst nicht, sondern Mensch, du bist geliebt. Aus dieser Zusage heraus kannst du Liebe weiterschenken und die Welt verändern.

Volk Gottes

Ich definiere die Kirche nicht über Probleme, Defizite, Statistiken und Strukturen, sondern über die biblische Verheißung, die besagt: Wir sind Volk Gottes. Es ändert sich zurzeit dramatisch eine vertraute Gestalt der Kirche, aber es wird mit unserer Kirche gut weitergehen, allerdings ganz anders, als wir es gewohnt sind. Diese Hoffnung leitet mich. Die große Frage ist, wie können wir die Botschaft vom biblischen Gott, der als Person ansprechbar ist, heute Menschen vermitteln und glaubwürdig in die Welt bringen. Es gibt unter den Menschen eine sehr große spirituelle Sehnsucht, aber das sind oft sehr diffuse Vorstellungen von Gott, Religion und Glauben. Das jüdisch-christliche Gottesbild hat einen ganz spezifischen Charakter, einen Gott der Liebe, der ein Du ist und mich als Person wahrnimmt, schätzt und liebt. Wie wir das den Menschen heute vermitteln, das ist unsere Hauptfrage.

Weltkirche

Weltkirche ist etwas sehr Spannendes. Ich möchte immer dazu einladen, diesen großen Horizont zu sehen. Wir sind oft versucht, nicht über den eigenen Kirchturm hinauszuschauen. Es tut immer gut, sich bewusst zu machen, dass wir in einer Weltkirche leben, die sehr bunt ist, die in unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs ist und wo auch ganz andere Fragen und Probleme an erster Stelle stehen als bei uns hier in Mitteleuropa. Dieses Bunte der Weltkirche macht das Ganze sehr lebendig, natürlich auch schwierig. Deshalb ist das gemeinsam auf dem Weg sein nicht nur hier in Wien, sondern auch in der weltkirchlichen Verbundenheit wichtig. 

Armut und Migration

Wenn es um das Thema Armut und Migration geht, ist die Kirche gefragt. Aus der jüdisch-christlichen Tradition der Bibel haben die Fremden, die Obdachlosen und Hilfsbedürftigen einen ganz hohen Stellenwert, weil uns in diesen Menschen Gott selber begegnet, so hat es Jesus gesagt: Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen, ich war obdachlos und ihr habt euch um mich gekümmert.

Ukraine-Notquartier im Kaasgraben

Das Notquartier für ukrainische Geflüchtete im Festsaal Kaasgraben ist dank einer enormen Menge an Sachspenden und vieler Freiwilliger (insgesamt haben einige hundert Menschen ihre Bereitschaft zur Mitarbeit angemeldet) gut angelaufen. Das Quartier ist sehr einfach, die Möglichkeit zur liebevollen Betreuung macht das aber für die bisher angekommenen Geflüchteten mehr als wett.

Fotos: Sissi Gotsmy-Kraft

Großes Medieninteresse um „Notquartier für Ukraine-Flüchtlinge“

Die Bereischaft der Pfarre Franz von Sales auf Anfrage der Caritas als Notquartier für Ukraine-Flüchtlinge zur Verfügung zu stehen, stößt auf großes Medieninteresse:

iROZHLAS – Webseite des Tschechischen Rundfunks – 5.2.2026

OE1 4.2.2026

ORF 2 – Report – 3.2.2026

OE1 – Aktuell im Fokus – 21.1.2026

WIEN.ORF.AT und ORF Wien heute

OE1 Religion aktuell

Falter

ORF Religion

ORF OE1 Mittagsjournal (Beginn: 12.51 Uhr)

ORF ZIB 13:00 (Beitrag beginnt bei Minute 18:55)

ORF Wien heute (Beitrag beginnt bei Minute 15:20)

Der Standard

Die Presse

Oberösterreichische Nachrichten

Salzburger Nachrichten

Kathpress

Erzdiözese Wien

Novene zur Vorbereitung auf das Franz von Sales Fest

vom 15. Januar bis 23. Januar

Am 24. Januar feiern wir das Fest des heiligen Franz von Sales. Zur Vorbereitung darauf laden wir ein, miteinander die Franz von Sales-Novene zu beten: Neun Tage lang wollen wir das Leben des heiligen Franz von Sales näher kennenlernen und unsere Anliegen mit seiner Fürsprache vor Gott tragen. Die Novene beginnt am 15. Januar und dauert bis zum 23. Januar.

Und hier geht es zur Novene:

Notquartier für Geflüchtete aus der Ukraine – Wir brauchen dich!

Die Stadt Wien schließt das Ankunftszentrum – wir springen auf Bitte der Caritas Wien ein, sofern es keine andere Lösung gibt.

30.01. – 09.02. Grätzlzentrum Frie Krim, 1190 Wien, Pater-Zeininger-Platz 1

Für alle Infos melde dich gerne:

Sissi Gotsmy-Kraft: 0676/9119530 – e.gotsmykraft@gmail.com

Axel Gotsmy: 0699/12731540 – alex.gotsmy@gmail.com

SO KANNST DU HELFEN

Lass dich informieren:

Wir verbreiten mit einem WhatsAppkanal, einem Signalkanal und via Instagram @habibi_fluechtlingsprojekte alle aktuellen Aufrufe für Mitarbeit vor Ort und Sachspenden. Bitte schick uns im Fall deiner Bereitschaft deine Nummer an 0676 911 95 30 bzw. 0699 127 31 540 bzw. folge uns auf Insta!

Spende Zeit:

Wir brauchen dich für Dienste im Notquartier, wo du die Menschen vor Ort unterstützt 

(Anlaufstelle, Essenszubereitung, Reinigung…): jeweils 7:00 – 10:00, 12:0015:00, 18:00-21:00. Bitte trag dich unter
https://tinyurl.com/habibiquartier mit Namen, Mail und Telefonnummer in unsere Doodleliste ein. Da wir nicht wissen, wie groß der Bedarf sein wird, rufen wir dich an, wenn wir dich brauchen: spätestens am Abend davor für die Frühschicht bzw. 3 Stunden davor für die Mittags- und Abendschicht. Komm bitte nur dann.

Spende Geld:

Um die Geflüchteten in den ersten Tagen nach der Ankunft gut unterstützen zu können, brauchen wir Geld. Bitte hilf uns:
Römisch-katholische Pfarre Franz von Sales, AT87 2011 1284 3301 3406
Verwendungszweck: Notquartier.

Spende Produkte:

Wir sammeln am 18.01., 17:00-19:00, im Grätzlzentrum Frie Krim, 1190 Wien, Pater-Zeininger-Platz 1:

Gemüse: Sauerkraut, Gurken, Paradeiser, Erdäpfel, Zwiebel; Obst: Äpfel, Orangen, Bananen; Milchprodukte: Butter, Joghurt, H-Milch; Brot, Toastbrot; Kaffee, Tee, Kakao, Säfte; Nudeln, Reis, Pesto, vegetarisches Sugo, Dosenbohnen, -mais, -paradeiser; Süßigkeiten, einfrierfähige Kuchen; Gästepatschen; Küche & Hygiene: Aufreibfetzen, Abwaschmittel, Küchenschwämme, Alufolie, Küchenrolle, Servietten, Taschentücher, Flüssigseife, schwarze Müllsäcke, WC-Papier, Zahnbürsten, Zahnpasta.

Danke Kreativ-Team!

ERGEBNIS DES ADVENTMARKTES UND ADVENTKRANZBINDENS 2025 IN GLANZING

Das Ergebnis des Adventmarktes in Glanzing vom Kreativ-Team beträgt 1194,60 EUR. Die Hälfte geht an das Kinderhospiz Momo, die andere Hälfte an die Grätzlsozialarbeit der Pfarre. Vielen Dank dem Kreativ-Team, den Käufer:innen und allen, die so fleißig gebastelt und eingekocht haben!

Kaasgrabener Herbergsuche im TV

Der Kurier-TV berichtete am 24. Dezember 2025 über verschiedene Bräuche rund um Advent und Weihnachten. Mittendrin: die Herbergsuche im Kaasgraben. Der Abschnitt über den Kaasgraben beginnt bei etwa 6:15

Weihnachtsvideo des künftigen Erzbischofs Josef Grünwidl

Josef Gründwidl, der am 24. Jänner 2026, zum Erzbischof der Erzdiözese Wien geweiht werden wird, veröffentlichte ein Video mit seiner Weihnachtsbotschaft, in der er die Frage stellt: „Wie viel Platz habe ich?“

Danke, Adventmarkt Krim! Danke, Jugendtheater Krim!

WIR SAGEN GANZ HERZLICH DANKE!

Der Adventmarkt des Kreativteams Krim sammelte je zur Hälfte für die Caritas-Sudanhilfe und den Friedα-Umbau 4.920,- EUR.

Das Jugendtheater Krim spendete 6.900,- EUR, aufgeteilt zwischen Verein Orient-Express, der Grätzlsozialarbeit unserer Pfarre und für neue Gewänder der Sternsinger:innen Krim.

Ausstellung „Gerechte Frauen“ im Kaasgraben eröffnet

Im Rahmen der Sonntagsmesse am 3. Adventsonntag, 14. Dezember 2025, wurd die Ausstellung „Gerechte Frauen“ von Otto Schwarzendorfer feierlich eröffnet. Dank des Mutes und der Stärke dieser Frauen überlebten jüdische Kinder, Frauen und Männer die Verfolgung in der Zeit des nationalsozialistischen Terrors in Wien. Daher wurden sie von der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem als „Gerechte“ geehrt. Sie heißen: Ella Lingens – Maria Steiner – Marianna Golz – Irene Harand. Otto Schwarzendorfer erklärte im Anschluss an die Heilige Messe sein Werk und erzählte vom Einsatz dieser Frauen während der Nazi-Dikatur. Die Installation wird in der Kaasgrabenkirche noch bis zum 18. Jänner 2026 zu sehen sein.

Fotos: Herbert Winklehner OSFS


Weihnachts-Werkstatt in der Seidenspinnerei

Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, durften wir etwas ganz Besonderes erleben. Gemeinsam mit den Kindern der Seidenspinnerei wurde das Grätzlzentrum Frie Krim zu einem kleinen Ort voller Zauber. 18 Kinder haben mit leuchtenden Augen Kekse gebacken, Bienenwachskerzen gerollt, Lichtergläser gestaltet, Duftorangen verziert, Papiersterne gefaltet und aus Mandarinenschalen kleine Kränzchen gefädelt. Überall roch es nach Weihnachten, überall wurde gelacht, erzählt und geholfen. Es war ein Nachmittag, der das Herz warm macht – mit kleinen Händen, die Großes schaffen, mit Momenten, die man gerne festhält, und einer Stimmung, die lange nachklingt. So fühlt sich Adventglück an.

Ingrid Ziegler

Fotos: Ingrid Ziegler

Danke Charity-Weihnachtsmarkt! Danke Nikolaus!

WIR SAGEN GANZ HERZLICH DANKE!

Der Reinerlös des Charity-Weihnachtsmarktes am Spittelbergvon Haldis Steinböck-Löfströmund P. Georg Dinauer erbrachte 6.530,- EUR. Herzlichen Dank allen Spender:innen und Mitwirkenden.

Ebenfalls herzlichen Dank an alle Nikoläuse und Spender:innen unserer Nikolo-Aktionen für 1.681,- EUR. Sämtliche Spenden kommen der Grätzlsozialarbeit der Pfarre zugute.

Herbergsuche bei Familie Brunner

Seit vielen Jahren wandert auf Initiative der Teilgemeinde Kaasgraben während der Adventzeit eines Marienbildes durch das Pfarrgebiet.

Am Montag, 8. Dezember 2025, dem Hochfest Maria Empfängnis, fand die Übergabe des Marienbildes in vertrauter Atmosphäre bei der Familie Brunner statt – ein Moment, der wie stets von einer warmen Mischung aus Andacht, dem Singen von Weihnachtslieder – mit einer Mundharmonika begleitet –, gemeinsamen Gebeten und einer Lesung getragen war. So entstand jene stille, herzliche Stimmung, die viele von uns als ersten Schritt in die eigentliche Weihnachtszeit empfinden.

Diesmal jedoch hat sich etwas Besonderes dazugesellt, eine kleine Brise Zukunft inmitten der vertrauten Tradition: Mithilfe künstlicher Intelligenz entstand eigens für diesen Anlass ein neues Lied – Text und Komposition vollkommen neu geschaffen, vorgetragen von einer künstlichen weiblichen Stimme, die erstaunlich sanft und feierlich klang. Dieses musikalische Experiment hat die Runde sichtlich überrascht und zugleich bereichert, als wäre ein ungewohnter, aber stimmiger Farbakzent in ein vertrautes Bild gemalt worden:

Lied zur Herbergsuche bei Familie Brunner

Strophe 1

Im warmen Schein des Adventslichtes
tritt leis’ herein die alte Geschichte.
Von Haus zu Haus, von Herz zu Herz
führt uns der Weg durch Freud und Schmerz.
Die Mutter Gottes wandert sacht,
ihr Bild hält Wache durch die Nacht,
ein zarter Gruß, so fein, so klar,
der sagt: Gott ist uns Menschen nah.

Refrain

Und wir gehen, Schritt für Schritt,
das Licht der Hoffnung wandert mit.
In dieser Nacht, so still und weit,
wird unser Herz für Gott bereit.
Wo Liebe wohnt, da kehrt er ein –
lass uns einander Herberge sein.

Strophe 2

Im Haus der Brunners stehn wir nun,
dürfen in Andacht stiller ruh’n.
Ein Lied erhebt sich, Wort und Gebet,
so wie ein Trost, der mit uns geht.
Gemeinschaft wächst, ganz sanft im Raum,
ein Funke wird zum leisen Traum,
und was wir teilen, groß und klein,
kann wie ein Türöffnen sein.

Refrain

Und wir gehen, Schritt für Schritt,
das Licht der Hoffnung wandert mit.
In dieser Nacht, so still und weit,
wird unser Herz für Gott bereit.
Wo Liebe wohnt, da kehrt er ein –
lass uns einander Herberge sein.

Bridge

Maria tragen wir im Herzen hier,
sie nimmt uns leise mit zu dir.
Nicht nur in Krippen aus Holz allein
in jedem Blick kann Weihnachten sein.

Refrain (variation)

Ja, wir gehen, Schritt für Schritt,
und Gottes Frieden wandert mit.
Ein Advent, der warm und freundlich glüht,
der müde Seelen neu erblüht.
Wo Liebe wohnt, da kehrt er ein –
lass uns einander Herberge sein.

Fotos: Franz Luger

Unterschriftenaktion gegen gesetzwidrige Haft: bitte machen Sie mit!

Der Onkel von Oruba, einem Gemeindemitglied in der Krim, ist seit Februar 2025 in Syrien rechtswidrig inhaftiert. Er verteidigte als Bürgermeister seine Stadt erfolgreich gegen Angriffe des IS und dürfte nun als christliche Führungspersönlichkeit später Rache des neuen Regimes zu Opfer gefallen sein. Die renommierte Organisation „Christian Solidarity International“ organisiert eine Unterschriftenaktion, um Druck für seine Freilassung zu machen. Bitte unterschreiben auch Sie: Free Suleiman Khalil! – Christian Solidarity International . Danke!

Adventkalender im Pfarrbüro

Nach einer Idee von Caritasreferentin Ramona Langthaler haben die Teilnehmer:innen des Café Zeitreise zusammen mit Zivildiener Jonas Ehrenhöfer für alle Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen in der Pfarre Franz von Sales einen Adventkalender befüllt und gebastelt. Dieser ist ab sofort im Pfarrbüro zu besichtigen. Jeden Tag darf eine andere Person ein „Türchen“ (Packerl) öffnen.