Archiv für das Monat: Januar, 2026
10 Jahre Zusammenwachsen der Pfarre Franz von Sales
/in Pfarre Franz von SalesZum zehnten Geburtstag feierte die Pfarre Franz von Sales ihr lebendiges Zusammenwachsen und die Vielfalt ihrer drei Teilgemeinden in Wien.
„Die Pfarre gibt es doch schon viel länger“ – das meinten viele derer, die zum großen Geburtstagsfest am 25.1.2026 eingeladen waren. Und tatsächlich: die drei Teilgemeinden der Pfarre Franz von Sales bestehen schon viele Jahrzehnte. Die Pfarre lebt auch weiterhin im Kaasgraben, in Glanzing und in der Krim, und zwar mit durchaus unterschiedlichen Schwerpunkten. Das ist so gewollt und soll erhalten bleiben! Zusätzlich hält die Pfarre als gemeinsames Dach alle, die sich den Teilgemeinden zugehörig fühlen, zusammen – und diese verbindende Einheit wurde am 1.1.2016 formal ins Leben gerufen.
Das Gemeinsame im Mittelpunkt
Beim Geburtstagsfest, das nicht zufällig mit dem Fest des Pfarrpatrons zusammenfiel, stand dieses Gemeinsame im Mittelpunkt. Die beschwingte Festmesse vermittelte auf kreative Weise eine klare und wohltuende Botschaft: Gott sagt „Ich bin da. Ich bin bei dir. Und ich liebe dich.“ Darum ging es Franz von Sales, darum geht es auch der Pfarre, die sich auf ihn beruft.
Anschließend an die Messe gab es im festlich dekorierten Grätzlzentrum Frieda Krim ein buntes Buffet mit köstlichen Speisen und ein umfangreiches Programm, an dem bis in den Nachmittag hinein eine große Zahl fröhlich feiernder Menschen teilnahm. Die Kleineren freuten sich über das Kasperltheater, über ein vielfältiges Spieleprogramm und über Lego-Großmodellen zum Angreifen (darunter als Highlight ein detailreicher Nachbau der Krim-Kirche). Für die Größeren gab es eine Ausstellung aus dem Pfarrarchiv, musikalische Kostproben des Pfarrkindergartens und des Pfarr-Musicals sowie eine „Pfarrer-Talkshow“ mit Erinnerungen und Bonmots. Abgerundet wurde das Fest mit einer großen Geburtstagstorte und einem Lagerfeuer samt den dazugehörigen Liedern.
Aus „Pfarre neu“ wird „Pfarre Franz von Sales“
Aber wie kam es eigentlich zu dieser Pfarre? Bereits 2002 begann der Prozess des Zusammenwachsens. Lange, bevor die Erzdiözese Wien das Projekt „Pfarre neu“ ins Leben rief, stießen die Oblaten des heiligen Franz von Sales“ die „Pfarrpastoral Neu“ an. Es war ein Glücksfall, dass die Ordensgemeinschaft alle drei Teilgemeinden seelsorglich begleitete und im Gebiet auch durch die hier angesiedelte Provinzleitung stark verwurzelt war. Was als zartes Pflänzchen mit niederschwelligem Kennenlernen und einer ersten gemeinsamen Fronleichnamsfeier begann, nahm im Laufe der Jahre massiv an Fahrt auf und mündete schließlich am 1.1.2016 in die Pfarrgründung. Die gute und friktionsarme gemeinsame Entwicklung wurde durch die salesianische Spiritualität gefördert, mit der die Ordenspriester die ganze Pfarre stark prägten. Außerdem fielen die Widerstände wohl auch deshalb sehr gering aus, weil der Prozess „von unten“ gestartet wurde, sodass die drei damaligen Pfarren schließlich in Eigeninitiative die Gründung der gemeinsamen Pfarre beantragten.
Rund um diesen Startpunkt entstand eine starke Dynamik: ein gemeinsames Pfarrbüro, gemeinsame Pfarrmedien, Sakramentenpastoral, Gremien, diverse Feste, das ganz neu erfundene Pfarrleben während der Corona-Lockdowns – und persönliche Freundschaften, die das Bild abrundeten. Gemeinsam konnten viele pastorale und caritative Innovationen umgesetzt sowie Kirchen und Gemeindezentren saniert werden. Projekte wie die EMAS-Umweltzertifizierung, das a+o-Prädikat für eine queersensible Pfarre oder die Lichtinsel drücken das starke Bestreben aus, als Kirche vor Ort für alle Menschen da zu sein. Aufgrund des guten Zusammenspiels war es möglich, den Pfarrkindergarten in Glanzing auszubauen und gleichzeitig jenen in der Krim zu schließen, um auf den freigewordenen Flächen sowie im in die Jahre gekommenen Pfarrheim das „Grätzlzentrum Frieda Krim“ einzurichten. Dieses bietet seit Jänner 2023 ausgezeichnete Möglichkeiten für das klassische Pfarrleben, für vielfältige caritative Tätigkeiten und für zahlreiche neue, niederschwellige Angebote, die stark nachgefragt werden. Dem Namen entsprechend entstand ein wirkliches Zentrum des Grätzls.
Dass in den 10 Jahren nicht alles gelungen ist, dass manche ursprüngliche Pläne nachjustiert oder begraben werden mussten, liegt in der Natur der Sache. In Summe ist das Projekt jedoch mehr als gut gelungen und eine überaus lebendige und innovationsfreudige Pfarre entstanden. Daher konnte aus ganzem Herzen gefeiert werden: ad multos annos!
Alex Gotsmy
Unser Archivar Gregor Pozniak stellte für das Fest eine Präsentation der unterschiedlichsten Ereignisse der letzten Jahre zusammen:



























Franz von Sales Fest 2026
/in Fotoarchiv, Glanzing, Kaasgraben, KrimAm Sonntag, 25. Jänner 2026, war in der Pfarre Franz von Sales ein großer Festtag. Gefeiert wurde der Pfarrpatron, der heilige Franz von Sales, und der 10. Jahrestag der Pfarrgründung. Es begann mit einer Festmesse in der Krim-Kirche mit Hauptzelebrant und Festprediger Pater Josef Költringer OSFS, dem Provinzial der Deutschsprachigen Provinz der Oblaten des heiligen Franz von Sales, die Seelsorger der Pfarrgemeinde. Die Feier wurde dann im Grätzlzentrum Friedα Krim fortgesetzt: mit Speis und Trank, Kaffee und Kuchen und Geburtstagstorte. Dazwischen gab es unterschiedlichste Einlagen: ein Auftritt des Kindergartens, Kasperltheater, ein erstes Kennenlernen des geplanten Musicals Godspell und die Ausstellung: Legomodelle zum Angreifen. Abschluss war ein Lagerfeuer am Pater-Zeininger-Platz mit gemeinsamem Singen.
Fotos: Julia Dujmovits













































Fotos: Barbara Haider






Fotos: Lukas Kobermann












Fotos: Petra Distl






Fotos: Ursula Haller



Franz von Sales Fest und 10 Jahre Pfarre Franz von Sales
/in Glanzing, Kaasgraben, Krim, Pfarre Franz von SalesAm Sonntag, 25. Jänner 2026, feierte die Pfarre Franz von Sales ihren Pfarrpatron, den heiligen Franz von Sales, und ihr 10-jähriges Bestehen mit einem großen Fest. Hauptzelebrant und Festprediger war Pater Josef Költringer, Provinzial der deutschsprachigen Provinz der Oblaten des heiligen Franz von Sales, die in der Pfarre Franz von Sales als Seelsorger wirken. Hier ist seine Predigt:
Weil Gott für uns da ist und uns liebt
Viele von uns Oblaten laden am Beginn eines Gottesdienstes ein, kurz still zu werden, um Gottes Gegenwart zu erahnen. Diese Einladung beschreibt das Herzstück der salesianischen Theologie: Gott ist und war immer mit den Menschen.
Man sagt, das Universum ist vor ungefähr 14 Milliarden Jahren entstanden. Geschaffen durch Gott, der den Namen „Jahwe“ hat: „Ich bin da.“ Die Entwicklung, die Entstehung von uns Menschen war eigentlich ein langer Prozess, denn uns gibt es erst seit ca. 300.000 Jahren. Wenn man sich vorstellt, dass 14 Milliarden Jahre eine Länge von 1 Kilometer hat, dann wären 300.000 Jahre ca. 2 cm davon. So lange gibt es uns Menschen also noch nicht.
Aber wir sind wichtig. Meinen wir. Wir nennen uns sogar die Krönung der Schöpfung. Seit 300.000 Jahren können wir sprechen, denken, rechnen, lieben, hoffen, … und viel Unsinn machen. Wir klagen, wir fragen, wir beten, wir bitten, danken, … Wir Menschen führen seit Beginn Krieg, wir streiten, spielen, leiden, feiern, fasten, … Und wir rufen zu Gott, der scheinbar schweigt, weil er unser Leid nicht lindert, den Krieg nicht beendet …
Zehn Jahre Pfarrei Franz von Sales – eine junge Geschichte, aber für uns alle hier keine unbedeutende. Denn in diesen zehn Jahren wurde viel gearbeitet, geholfen und gezweifelt, gefeiert und getrauert, gehofft und gerungen. … Und zu Gott gebetet, der scheinbar so oft auf unsere wichtigen Anliegen keine Antwort gibt.
Kein Wunder, dass sich Menschen selbst Götter schaffen, die dann konkrete Antworten geben. Kein Wunder, dass man sich in Unsicherheit, in Leid und Not sich jemanden wünscht, der Antwort gibt, der mir die Unsicherheit nimmt, der Klarheit schafft, … Kein Wunder, dass Menschen Autoritäten folgen, die versprechen, die komplexe Welt zu erklären und ihre Probleme schnell zu lösen. Sogar Wissenschaft kann ein Gott werden, Konsum, Wohlstand, irgendwelche charismatischen Führer. Sie alle können zu Göttern werden.
Wir vergessen, dass Gott zumindest einmal konkret geantwortet hat auf all unsere Fragen und Klagen. Vor ca. 3.500 Jahren. Im brennenden Dornbusch. Gott sagt drei Worte: „Ich bin da“, die letztlich alles verändern: Ihr sucht, ihr wollt Antworten: „Ich bin da.“ Ihr leidet und verzweifelt: „Ich bin da.“ Ihr klagt und habt Angst; vergesst nicht: „Ich bin da.“
1.500 Jahre später wird dieses „Ich bin da“ an Weihnachten noch einmal wiederholt, etwas verändert und mit einem Satz ergänzt: „Ich bin bei dir. Und ich liebe Dich.“
Das ist unser Glauben. Das ist die Botschaft unseres Pfarrpatrons, des hl. Franz von Sales. Das ist das Geheimnis einer christlichen Gemeinde. Wir glauben, dass Gott bei den Menschen ist und, dass Gott die Menschen liebt. Evangelisch oder katholisch. Egal, ob wir oben in der Kirche zusammen sind oder unten in der Frieda, im Kaasgraben oder in Glanzing, beim Beten oder beim Kochen, beim Theaterspielen oder beim Basteln: Gott hat versprochen: „Ich bin da. Ich bin bei dir. Und ich liebe Dich.“
Ich erinnere mich an eine Diözesansynode, an der ich vor etwa fünfzehn Jahren in Deutschland teilgenommen habe. Wir wurden in kleine Gruppen aufgeteilt, und jeder Gruppe wurde die Frage gestellt: Was ist die Botschaft der Kirche heute für die Welt? Was ist unsere Hauptaufgabe, auch in den Pfarren?
Die Gruppen kehrten mit ihren Antworten zurück, und jede einzelne schlug etwas Wichtiges vor:
Von Gerechtigkeit war die Rede! Barmherziger sein. Die Fremden aufnehmen. Modernere Gottesdienste feiern. Andere Sprache bei den Gottesdiensten verwenden. Mehr beten. Für den Frieden arbeiten. Mehr lieben. … All diese Vorschläge sind gut und wichtig.
Doch keine der Gruppen hatte den Mut zu sagen: Menschen brauchen in dieser Zeit nicht Programme und Aufträge, sondern Mitgefühl und Nähe. Wir müssen den Menschen sagen und ihnen durch unser Tun zeigen, dass wir an einen Gott glauben, der da ist, der mit uns ist und der uns liebt. Alles andere folgt.
Ich kann mich an die ersten Monate in Indien erinnern, in der Fremde und unter Fremden. Da kam ich in Kerala an Weihnachten in eine katholische Kirche, die in so vielem anders aussah, als ich die Kirchen bei uns gewohnt war. Und dann die fremde Sprache und die so ganz anderen Gesänge. Aber auf einmal merkte ich, worauf es ankommt: Fremd im Gebäude, fremd in der Sprache und Kultur, aber daheim im gleichen Glauben.
Ich weiß, dass dies sogar hier bei uns eine Herausforderung ist. Einige fühlen sich fremd in der Krim, andere in Glanzing oder im Kaasgraben. Aber denkt daran: Es geht um unseren gemeinsamen Glauben an den uns liebenden, nahen Gott. Fremd in der Kirche, daheim im Glauben.
Beim jährlichen Weihnachtstreffen meiner Geschwister kamen wir auf unsere Kleiderschränke zu sprechen. Einer meiner Brüder gestand, dass er jeden Morgen vor dem Kleiderschrank steht und lieber das alte, abgetragene Hemd anziehen würde statt dem danebenliegenden neuen Hemd, wenn nicht seine Frau wäre. Grundsätzlich gilt wahrscheinlich: Wir lieben das Bewährte. Die Kirche, in der wir getauft wurden. Den Gottesdienst um die ewig gleiche Zeit. Die Kirchenbank, in der schon Oma saß. Und das ist gut so! Tradition ist wie ein Anker – sie gibt uns Halt, wenn’s stürmt.
„Offen und lebendig“ sein heißt nicht, alles über Bord zu werfen. Es heißt: Das alte Hemd behalten UND das neue Hemd anziehen. Die Tradition bewahren UND Raum schaffen für das Neue. Beides geht. Beides gehört zusammen. Denn ein salesianisch geprägter Mensch geht über Grenzen hinweg – über all die Grenzen, die ohnehin nur in unseren Köpfen existieren. Der sieht nicht zuerst das Fremde, sondern das Gemeinsame. Der weiß, dass wir irgendwie alle zusammengehören. Liebe ist für Franz von Sales grenzenlos, unendlich, allmächtig. Sie hält das Alte und umarmt das Neue. Sie bewahrt und öffnet zugleich. Deshalb nennen wir die Liebe auch Gott.
Euer Pfarrmotto lautet: „Offen & lebendig – Bewährtes achten & Neues wagen – wir tun gut“.
Warum? Weil wir wissen und einander immer wieder erinnern, dass Gott mit uns ist und uns liebt.
Bischofsweihe im Stephansdom
/in Fotoarchiv, Glanzing, Kaasgraben, Krim MinistrantenDie Weihe unseres neuen Erzbischofs Josef Grünwidel fand am Samstag, 24. Jänner 2026, dem Gedenktag des hl. Franz von Sales, auch unter Beteiligung der Pfarre Franz von Sales statt. Unser Glanzinger Ministrant Raphael Ronniger unterstützte die Feier gemeinsam mit 150 anderen Ministrant*innen aus der ganzen Erzdiözese Wien.
Am Tag vor der Weihe wurde im Scheinwerferlicht des ORF stundenlang geprobt, bei der Feier lief alles bestens. Es war für alle ein wunderbares Fest.
Fotos: Raphael Ronniger – Erzdiözese Wien



25.1. Franz von Sales Fest 2026 – 10 Jahre Pfarre Franz von Sales
/in NewsSonntag, 25. Jänner 2026
Wir feiern 10 Jahre Pfarre Franz von Sales
10:00 Festmesse und Kinderkirche
Feine Speisen und Getränke
12:45 und 13:45 Bühnenshow
14:00 Geburtstagstorte
14:30 Lagerfeuer & gemeinsames Singen
Kinder sind besonders herzlich eingeladen:
Ab 11:30 Legomodelle zum Angreifen
12:00 und 13:30 Kasperltheater
12:30 Spielefest
Krim-Kirche und Grätzlzentrum Friedα Krim
1190 Wien, Pater-Zeininger-Platz 1

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Wärmestube in der Krim
/in Fotoarchiv, Krim Caritas, Wärmestube24.1. Bischofsweihe von Erzbischof Josef Grünwidl
/in NewsBISCHOFSWEIHE UND AMTSEINFÜHRUNG VON ERZBISCHOF JOSEF GRÜNWIDL
Josef Grünwidl wird am Samstag, 24. Jänner 2026, dem Gedenktag des heiligen Franz von Sales, um 14.00 Uhr im Stephansdom zum Bischof geweiht und in sein Amt als Erzbischof der Erzdiözese Wien eingeführt. Die Feier wird live in ORF 2 ab 13.20 Uhr übertragen.


Bischofsweihe von Erzbischof Josef Grünwidl
/in Glanzing, Kaasgraben, Krim, Pfarre Franz von SalesGemeinsam auf dem Weg sein
Am 24. Jänner 2026, dem Gedenktag des hl. Franz von Sales, wird Josef Grünwidl zum Erzbischof der Erzdiözese Wien geweiht. Die Pfarre Franz von Sales heißt den neuen Erzbischof herzlich willkommen und wünscht ihm für seine verantwortungsvolle und sicher nicht leichte Aufgabe Gottes reichsten Segen. Zur Einstimmung auf seine Weihe haben wir einige bemerkenswerte Antworten aus der Pressekonferenz gesammelt, die er am Mittwoch, 21. Jänner 2026, im Stephansdom hielt:
Bischof
Wer ist der Bischof? Er ist ein Mensch, ein Getaufter, einer, der versucht, als Christ in der Spur des Evangeliums zu gehen. Ich übernehme mit der Bischofsweihe einen besonderen Dienst der Leitung der Kirche von Wien, aber das Christsein ist unsere gemeinsame Basis. Der wichtigste Ratschlag aus dem 2. Brief an Thimotheus lautet für mich: Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern einen Geist der Hoffnung, der Kraft und der Liebe.
Orgelkirche
In meinem Bischofswappen finden sich fünf Orgelpfeifen, weil die Kirchenorgel ein Symbol für die Orgelkirche ist. Orgelkirche meint: In der Kirche gibt es wie bei einer Orgel verschiedene Stimmen, laute und leise. Es gibt Prospektpfeifen, die vorne stehen, und viele hunderte oder tausende Pfeifen, auch oft sehr kleine, im Hintergrund. Es geht darum, dass sich die verschiedenen Stimmen und Klangfarben gut mischen und eine Harmonie bilden. Orgelkirche ist ein Bild für die Einheit der verschiedenen Strömungen, Geschwindigkeiten und Ansichten, und eine Orgel funktioniert nicht ohne Wind und der Wind ist das Symbol für den frischen Wind des Heiligen Geistes, der die Kirche zum Klingen bringt.
Gottes Melodie
„Nehmt Gottes Melodie in euch auf.“ Diesen Satz des heiligen Ignatius von Antiochien habe ich mir zum Wahlspruch gewählt. Das Lied des Evangeliums in die Welt bringen, diese Melodie der Hoffnung, Erlösung, Liebe und Gemeinschaft aufnehmen ins eigene Leben, darin sehe ich meinen Auftrag als Erzbischof und der Kirche insgesamt. Die Grundbotschaft lautet: Mensch, du bist geliebt, nicht du sollst, du musst, du darfst nicht, sondern Mensch, du bist geliebt. Aus dieser Zusage heraus kannst du Liebe weiterschenken und die Welt verändern.
Volk Gottes
Ich definiere die Kirche nicht über Probleme, Defizite, Statistiken und Strukturen, sondern über die biblische Verheißung, die besagt: Wir sind Volk Gottes. Es ändert sich zurzeit dramatisch eine vertraute Gestalt der Kirche, aber es wird mit unserer Kirche gut weitergehen, allerdings ganz anders, als wir es gewohnt sind. Diese Hoffnung leitet mich. Die große Frage ist, wie können wir die Botschaft vom biblischen Gott, der als Person ansprechbar ist, heute Menschen vermitteln und glaubwürdig in die Welt bringen. Es gibt unter den Menschen eine sehr große spirituelle Sehnsucht, aber das sind oft sehr diffuse Vorstellungen von Gott, Religion und Glauben. Das jüdisch-christliche Gottesbild hat einen ganz spezifischen Charakter, einen Gott der Liebe, der ein Du ist und mich als Person wahrnimmt, schätzt und liebt. Wie wir das den Menschen heute vermitteln, das ist unsere Hauptfrage.
Weltkirche
Weltkirche ist etwas sehr Spannendes. Ich möchte immer dazu einladen, diesen großen Horizont zu sehen. Wir sind oft versucht, nicht über den eigenen Kirchturm hinauszuschauen. Es tut immer gut, sich bewusst zu machen, dass wir in einer Weltkirche leben, die sehr bunt ist, die in unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs ist und wo auch ganz andere Fragen und Probleme an erster Stelle stehen als bei uns hier in Mitteleuropa. Dieses Bunte der Weltkirche macht das Ganze sehr lebendig, natürlich auch schwierig. Deshalb ist das gemeinsam auf dem Weg sein nicht nur hier in Wien, sondern auch in der weltkirchlichen Verbundenheit wichtig.
Armut und Migration
Wenn es um das Thema Armut und Migration geht, ist die Kirche gefragt. Aus der jüdisch-christlichen Tradition der Bibel haben die Fremden, die Obdachlosen und Hilfsbedürftigen einen ganz hohen Stellenwert, weil uns in diesen Menschen Gott selber begegnet, so hat es Jesus gesagt: Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen, ich war obdachlos und ihr habt euch um mich gekümmert.
Ukraine-Notquartier im Kaasgraben
/in Fotoarchiv, Pfarre Franz von SalesDas Notquartier für ukrainische Geflüchtete im Festsaal Kaasgraben ist dank einer enormen Menge an Sachspenden und vieler Freiwilliger (insgesamt haben einige hundert Menschen ihre Bereitschaft zur Mitarbeit angemeldet) gut angelaufen. Das Quartier ist sehr einfach, die Möglichkeit zur liebevollen Betreuung macht das aber für die bisher angekommenen Geflüchteten mehr als wett.
Fotos: Sissi Gotsmy-Kraft












Friedα-Programm verteilt
/in Fotoarchiv, Glanzing, Kaasgraben, KrimDas war der Pfarrball 2026
/in Fotoarchiv, Glanzing, Kaasgraben, KrimAm Samstag, 17. Jänner 2026, fand im Grätzlzentrum Friedα Krim der Pfarrball der Pfarre Franz von Sales statt. Nach der feierlichen Eröffnung gab es ein Fest für alle Tänzer:innen & Nicht-Tänzer:innen, die Band „Bernie’s Tune“, Tombola, Clubbing, Fotobox, Speis & Trank, Mitternachtseinlage und vieles mehr.
Neben den unten stehenden Fotos gibt es auch eine Menge cooler Bilder von der Fotobox. Zum Freischalten das Passwort Wien1810 verwenden.
Fotos: Alexander Payer
















































Großes Medieninteresse um „Notquartier für Ukraine-Flüchtlinge“
/in Aktuelles, Pfarre Franz von Sales Caritas, Habibi, Projekte und SozialesDie Bereischaft der Pfarre Franz von Sales auf Anfrage der Caritas als Notquartier für Ukraine-Flüchtlinge zur Verfügung zu stehen, stößt auf großes Medieninteresse:
iROZHLAS – Webseite des Tschechischen Rundfunks – 5.2.2026
OE1 – Aktuell im Fokus – 21.1.2026
WIEN.ORF.AT und ORF Wien heute
ORF OE1 Mittagsjournal (Beginn: 12.51 Uhr)
ORF ZIB 13:00 (Beitrag beginnt bei Minute 18:55)
ORF Wien heute (Beitrag beginnt bei Minute 15:20)
Oberösterreichische Nachrichten

Novene zur Vorbereitung auf das Franz von Sales Fest
/in Glanzing, Kaasgraben, Krim, News, Pfarre Franz von Salesvom 15. Januar bis 23. Januar
Am 24. Januar feiern wir das Fest des heiligen Franz von Sales. Zur Vorbereitung darauf laden wir ein, miteinander die Franz von Sales-Novene zu beten: Neun Tage lang wollen wir das Leben des heiligen Franz von Sales näher kennenlernen und unsere Anliegen mit seiner Fürsprache vor Gott tragen. Die Novene beginnt am 15. Januar und dauert bis zum 23. Januar.
Und hier geht es zur Novene:
Spätlese mit Franz von Sales
/in Fotoarchiv, Glanzing, Kaasgraben, Krim SeniorentreffAm Dienstag, 13. Jänner 2025, stimmte sich die Spätlese auf das Fest des heiligen Franz von Sales ein. Pater Herbert Winklehner OSFS hielt dabei den Vortrag „Franz von Sales in Bildern“. Aus seiner reichen Sammlung an Darstellungen des Heiligen zeigte er einige Besonderheiten und vor allem jene Abbildungen, die man in Wien entdecken kann.
Fotos: Manikumar Arepalli OSFS





















15.1. Friedα spielt Tarock
/in NewsFRIEDα SPIELT TAROCK: DONNERSTAG, 15. Jänner 2026 10.00 – 12.30 UHR
Tarock im Solli – für Könner und Kiebitze: Willkommen sind alle, die gerne Tarock spielen oder dieses interessante Kartenspiel kennenlernen wollen.
15.1. „Tag des Gedenkens“
/in News ÖkumeneEinladung zum Tag des Judentums:
GEDENKEN AN MÜLLNERTEMPEL UND SCHWEDISCHE MISSION
AMTSHAUS ALSERGRUND
WÄHRINGER STRASSE 43, 1090 WIEN
MIT MUSIKALISCHER BEGLEITUNG DER MAZELTOV-KAPELLE, EINER KOSCHEREN AGAPE
15. Jänner 2026, Beginn: 19.00 Uhr
VORPROGRAMM
FÜHRUNG DURCH DIE “JÜDISCHE UNIVERSITÄT WIEN” – MITCHELL ASH
17:45, Universität Wien – Arkadenhof
Eine Initiative von: Albert Schweitzer Haus – Forum der Zivilgesellschaft, Bezirksvorstehung Alsergrund, CS Caritas Socialis Schwesterngemeinschaft, Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Wien-Alsergrund – Messiaskapelle, Evangelische Pfarrgemeinde H.B. Wien – Innere Stadt, Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Römisch-Katholische Pfarre Wien – Rossau, „Vernetzte Ökumene Wien“
Anmeldung: www.christenundjuden.org

Familienmesse im Kaasgraben
/in Fotoarchiv, KaasgrabenAm Sonntag, 11. Jänner 2026, am Fest der Taufe des Herrn, fand in der Kaasgrabenkirche die erste Familienmesse im neuen Jahr mit dem Leitthema „In Gott eintauchen und aufleben“ statt. Zelebrant war Pfarrer Pater Thomas Vanek OSFS. Zu Beginn der Heiligen Messe erzählten zwei begeisterte Mitfeiernde (sie kamen extra mit Taucherbrille und Schwimmreifen), wie sie das Bei-Gott-Sein im Eintauchen erleben. Das gemeinsam gesprochene Glaubensbekenntnis beim Taufbecken war ein weiterer besonderer Augenblick in der Feier. Nach der Heiligen Messe erfreuten sich alle an Punsch und Lebkuchen im Festsaal.
Fotos: Sabine Neumann



















































































