Faschingssonntag in Glanzing

Der 15. Februar 2026 war der Faschingssonntag. In der Teilgemeinde Glanzing standen dabei die Themen Fasching, Fest und Freude im Mittelpunkt der Heiligen Messe. Hauptzelebrant war Kaplan Pater Manikumar Arepalli OSFS. Im Anschluss gab es in der Cafeteria „Faschingsbrunch“.

Fotos: Katharina Thürriedl

Fotos: Brigitte Ronniger

Erstkommunionworkshop in Glanzing

Die Bibel und das Beten standen am Samstag, 14. Februar 2026 im Mittelpunkt des Workshops zur Vorbereitung auf die Erstkommunion, der in der Cafeteria der Teilgemeinde Glanzing stattfand.

Fotos: Katharina Thürriedl

Flohmarkt im Friedα

Am Wochenende 14. und 15. Februar 2026 fand im Grätzlzentrum Frie Krim der Flohmarkt der Pfarre Franz von Sales statt. Ehrenamtliche Mitarbeiter:innen der Pfarre Franz von Sales boten eine reiche Anzahl von Kleidungsstücken, Hausrat, Büchern und vieles mehr an. Der Erlös dient der Pfarr-Caritas.

Fotos: Petra Distl

Pfarrblatt MITEINANDER jetzt online

Das neue Pfarrblatt MITEINANDER (1/2026) beschäftigt sich mit dem Thema „Frühjahrsputz“. Außerdem findet man dort Neuigkeiten aus den Teilgemeinden, sowie einen Überblick über Veranstaltungen von Februar bis Mai, inklusive Karwoche und Ostern.

Einfach auf das Bild klicken …

Danke den Sternsinger:innen

Heuer waren viele Sternsinger:innengruppen in der Pfarre unterwegs. Gemeinsam haben sie 31.789,74 EUR für die Dreikönigsaktion gesammelt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die gespendet haben, und an alle Sternsinger:innen und Begleiter:innen, die uns so tatkräftig unterstützt haben!

Musical GODSPELL – Probenfotos

Am Freitag, 6. März 2026, ist in der Glanzinger Kirche die Premiere des Musicals GODSPELL. Mittlerweile wird fleißig geprobt und die Spannung steigt.

Fotos: Johanna Binder / Doris Kiss-Haider

Spätlese: „Die Gerechten“

Am Dienstag, 10. Februar 2026, befasste sich die Spätlese-Gruppe mit „gerechten Frauen und Männern“, die in der Zeit des Nazi-Terrors Jüdinnen und Juden retteten. Otto Schwartendorfer setzte ihnen mit seiner figuralen Installation ein wunderbares Denkmal, das er zusammen mit Pater Sebastian Leitner OSFS präsentierte.

Fotos: Manikuma Arepalli OSFS

22 Tage Notquartier für ukrainische Geflüchtete

22 Tage lang waren Räume der Pfarre Franz von Sales Notquartier für Geeflüchtete aus der Ukraine: vom 19.1.-1.2. 2026 der Saal im Kaasgraben, vom 1.2. – 8.2. 2026 das Grätzlzentrum Frieda Krim. Ein paar Blitzlichter als Resumée:

A wie Anlaufstelle für diverse Probleme

Verschiedenste Menschen kontaktieren uns mit Problemen, die über ein Notquartier weit hinausgehen: Lebensmittel, medizinische Akutversorgung ohne Versicherung, Kosten für das Begräbnis der Mutter, Jobs, Wohnungen und mehr. In den meisten Fällen können wir weiterhelfen.

B wie Bestens nutzbare Räume

Sowohl der Orden der Oblaten des heiligen Franz von Sales (Kaasgraben), als auch die Pfarre Franz von Sales (Grätzlzentrum Frieda Krim) stellen ihre Räumlichkeiten noch am Tag der Anfrage durch die Caritas Wien mit einer Selbstverständlichkeit zur Verfügung, die überhaupt nicht selbstverständlich ist.

E wie Enorme tätige Hilfe

Hunderte sind bereit, anzupacken. 79 Menschen tragen sich für Dienste vor Ort ein, viele weitere decken Spezialaufgaben (Kochen, Dolmetschen, Autofahren, Transporte, Duschmöglichkeiten etc.) ab. 159 Leute in der WhatsApp- und Signal-Gruppe begleiten uns aktiv. Der mentale Rückhalt ist unglaublich und stärkt uns sehr.

G wie Geringere Zahl an Geflüchteten als angekündigt

Wir stehen im Kaasgraben für bis zu 30, in der Krim für bis zu 70 Geflüchtete bereit und legen die Planung auf diese Anzahl aus. Das offiziell für Neuaufnahmen geschlossene öffentliche Notquartier nimmt unerwarteterweise unter der Hand weiterhin Menschen auf, was grundsätzlich wunderbar ist, aber eine Planung für uns unmöglich macht.

H wie Hohe Geldspenden

Die Spendenbereitschaft ist überwältigend und deckt nicht nur alle Ausgaben gut ab, sondern ermöglicht auch umfassende weitere Hilfe für Geflüchtete. Denn wie der Caritas-Direktor sagt: wir laufen hier keinen Sprint, sondern einen Marathon.

Ö wie Öffentliche Grundversorgung

Zwei unserer liebsten Gäste werden einem Grundversorgungsquartier in Niederösterreich zugewiesen. Die dortigen Zustände (u.a. ein WC und eine Dusche für 39 Bewohner, viel zu wenig Essen) machen uns fassungslos.

S wie Sehr viel Unterstützung durch andere Geflüchtete

Die Zahl der Ukrainer:innen, die zupacken wollen, ist unglaublich hoch. Bewegend ist auch die große Hilfsbereitschaft Geflüchteter aus dem arabischen Raum.

U wie Unerwartetes Medieninteresse

Nie hätten wir damit gerechnet, dass so viele Medien über unser Projekt berichten wollen: von diversen ORF-Sendungen über „Standard“, „Falter“ und „Zeit“ bis hin zum tschechischen Rundfunk und zu mehreren Formaten der Erzdiözese Wien. Wir versuchen, diese Plattformen für inhaltliche Botschaften zu nützen. Einen Überblick über die Berichtet findet man >>>hier…

V wie Viele Sachspenden

Bei unserer Sammlung kommt eine riesengroße Menge an Lebensmitteln und Hygieneartikeln zusammen. Auf jeden weiteren Aufruf hin bekommen wir alles, was fehlt, blitzartig geliefert. Schulen bieten Sammlungen an, Unternehmen stellen ihre Waren zur Verfügung.

W wie Wohlfühlort für Menschen, die`s schwer haben

Besonders über ukrainische Ehrenamtliche hören wir, dass sich unsere Gäste trotz des überschaubaren Komforts dank der herzlichen Betreuung durch so viele Menschen wirklich wohl fühlen. Auch nach ihrem Auszug kommen uns Gäste besuchen, weil es ihnen so gut gefallen hat. „Ihr behandelt uns als Menschen“ ist eine schöne Rückmeldung.

Z wie Zusammen schaffen wir jede Herausforderung!

Das hat dieses Projekt einmal mehr bestätigt! Und deshalb packen wir gleich nach Ende des Notquartiers neue Initiativen an, mit denen wir die Welt für ukrainische Geflüchtete und andere gemeinsam zu einem besseren Ort machen wollen. Sag uns deine Ideen, mach mit und melde dich: frieda@franzvonsales.at!

Alex Gotsmy

Fotograf:innen: Azhar Algraishi, Michaela Ritter, Sissi Gotsmy-Kraft, Axel Gotsmy

Donnerstag Club feiert Fasching

Am Donnerstag, 29. Jänner 2026, lud der Donnerstag Club nicht nur zur monatlichen Geburtstagsmesse ein, sondern feierte im Anschluss im Grätzlzentrum Frie Krim ein ausgelassenes Faschingsfest mit Live-Musik von „Roberto“ Schranz.

Fotos: Brigitte Griletz

Franz von Sales Fest 2026

Am Sonntag, 25. Jänner 2026, war in der Pfarre Franz von Sales ein großer Festtag. Gefeiert wurde der Pfarrpatron, der heilige Franz von Sales, und der 10. Jahrestag der Pfarrgründung. Es begann mit einer Festmesse in der Krim-Kirche mit Hauptzelebrant und Festprediger Pater Josef Költringer OSFS, dem Provinzial der Deutschsprachigen Provinz der Oblaten des heiligen Franz von Sales, die Seelsorger der Pfarrgemeinde. Die Feier wurde dann im Grätzlzentrum Frie Krim fortgesetzt: mit Speis und Trank, Kaffee und Kuchen und Geburtstagstorte. Dazwischen gab es unterschiedlichste Einlagen: ein Auftritt des Kindergartens, Kasperltheater, ein erstes Kennenlernen des geplanten Musicals Godspell und die Ausstellung: Legomodelle zum Angreifen. Abschluss war ein Lagerfeuer am Pater-Zeininger-Platz mit gemeinsamem Singen.

Fotos: Julia Dujmovits

Fotos: Barbara Haider

Fotos: Lukas Kobermann

Fotos: Petra Distl

Fotos: Ursula Haller

Franz von Sales Fest und 10 Jahre Pfarre Franz von Sales

Am Sonntag, 25. Jänner 2026, feierte die Pfarre Franz von Sales ihren Pfarrpatron, den heiligen Franz von Sales, und ihr 10-jähriges Bestehen mit einem großen Fest. Hauptzelebrant und Festprediger war Pater Josef Költringer, Provinzial der deutschsprachigen Provinz der Oblaten des heiligen Franz von Sales, die in der Pfarre Franz von Sales als Seelsorger wirken. Hier ist seine Predigt:

Weil Gott für uns da ist und uns liebt

Viele von uns Oblaten laden am Beginn eines Gottesdienstes ein, kurz still zu werden, um Gottes Gegenwart zu erahnen. Diese Einladung beschreibt das Herzstück der salesianischen Theologie: Gott ist und war immer mit den Menschen.

Man sagt, das Universum ist vor ungefähr 14 Milliarden Jahren entstanden. Geschaffen durch Gott, der den Namen „Jahwe“ hat: „Ich bin da.“ Die Entwicklung, die Entstehung von uns Menschen war eigentlich ein langer Prozess, denn uns gibt es erst seit ca. 300.000 Jahren. Wenn man sich vorstellt, dass 14 Milliarden Jahre eine Länge von 1 Kilometer hat, dann wären 300.000 Jahre ca. 2 cm davon. So lange gibt es uns Menschen also noch nicht.

Aber wir sind wichtig. Meinen wir. Wir nennen uns sogar die Krönung der Schöpfung. Seit 300.000 Jahren können wir sprechen, denken, rechnen, lieben, hoffen, … und viel Unsinn machen. Wir klagen, wir fragen, wir beten, wir bitten, danken, … Wir Menschen führen seit Beginn Krieg, wir streiten, spielen, leiden, feiern, fasten, … Und wir rufen zu Gott, der scheinbar schweigt, weil er unser Leid nicht lindert, den Krieg nicht beendet …

Zehn Jahre Pfarrei Franz von Sales – eine junge Geschichte, aber für uns alle hier keine unbedeutende. Denn in diesen zehn Jahren wurde viel gearbeitet, geholfen und gezweifelt, gefeiert und getrauert, gehofft und gerungen. … Und zu Gott gebetet, der scheinbar so oft auf unsere wichtigen Anliegen keine Antwort gibt.

Kein Wunder, dass sich Menschen selbst Götter schaffen, die dann konkrete Antworten geben. Kein Wunder, dass man sich in Unsicherheit, in Leid und Not sich jemanden wünscht, der Antwort gibt, der mir die Unsicherheit nimmt, der Klarheit schafft, … Kein Wunder, dass Menschen Autoritäten folgen, die versprechen, die komplexe Welt zu erklären und ihre Probleme schnell zu lösen. Sogar Wissenschaft kann ein Gott werden, Konsum, Wohlstand, irgendwelche charismatischen Führer. Sie alle können zu Göttern werden.

Wir vergessen, dass Gott zumindest einmal konkret geantwortet hat auf all unsere Fragen und Klagen. Vor ca. 3.500 Jahren. Im brennenden Dornbusch. Gott sagt drei Worte: „Ich bin da“, die letztlich alles verändern: Ihr sucht, ihr wollt Antworten: „Ich bin da.“ Ihr leidet und verzweifelt: „Ich bin da.“ Ihr klagt und habt Angst; vergesst nicht: „Ich bin da.“

1.500 Jahre später wird dieses „Ich bin da“ an Weihnachten noch einmal wiederholt, etwas verändert und mit einem Satz ergänzt: „Ich bin bei dir. Und ich liebe Dich.“

Das ist unser Glauben. Das ist die Botschaft unseres Pfarrpatrons, des hl. Franz von Sales. Das ist das Geheimnis einer christlichen Gemeinde. Wir glauben, dass Gott bei den Menschen ist und, dass Gott die Menschen liebt. Evangelisch oder katholisch. Egal, ob wir oben in der Kirche zusammen sind oder unten in der Frieda, im Kaasgraben oder in Glanzing, beim Beten oder beim Kochen, beim Theaterspielen oder beim Basteln: Gott hat versprochen: „Ich bin da. Ich bin bei dir. Und ich liebe Dich.“

Ich erinnere mich an eine Diözesansynode, an der ich vor etwa fünfzehn Jahren in Deutschland teilgenommen habe. Wir wurden in kleine Gruppen aufgeteilt, und jeder Gruppe wurde die Frage gestellt: Was ist die Botschaft der Kirche heute für die Welt? Was ist unsere Hauptaufgabe, auch in den Pfarren?

Die Gruppen kehrten mit ihren Antworten zurück, und jede einzelne schlug etwas Wichtiges vor:

Von Gerechtigkeit war die Rede! Barmherziger sein. Die Fremden aufnehmen. Modernere Gottesdienste feiern. Andere Sprache bei den Gottesdiensten verwenden. Mehr beten. Für den Frieden arbeiten. Mehr lieben. … All diese Vorschläge sind gut und wichtig.

Doch keine der Gruppen hatte den Mut zu sagen: Menschen brauchen in dieser Zeit nicht Programme und Aufträge, sondern Mitgefühl und Nähe. Wir müssen den Menschen sagen und ihnen durch unser Tun zeigen, dass wir an einen Gott glauben, der da ist, der mit uns ist und der uns liebt. Alles andere folgt.

Ich kann mich an die ersten Monate in Indien erinnern, in der Fremde und unter Fremden. Da kam ich in Kerala an Weihnachten in eine katholische Kirche, die in so vielem anders aussah, als ich die Kirchen bei uns gewohnt war. Und dann die fremde Sprache und die so ganz anderen Gesänge. Aber auf einmal merkte ich, worauf es ankommt: Fremd im Gebäude, fremd in der Sprache und Kultur, aber daheim im gleichen Glauben.

Ich weiß, dass dies sogar hier bei uns eine Herausforderung ist. Einige fühlen sich fremd in der Krim, andere in Glanzing oder im Kaasgraben. Aber denkt daran: Es geht um unseren gemeinsamen Glauben an den uns liebenden, nahen Gott. Fremd in der Kirche, daheim im Glauben.

Beim jährlichen Weihnachtstreffen meiner Geschwister kamen wir auf unsere Kleiderschränke zu sprechen. Einer meiner Brüder gestand, dass er jeden Morgen vor dem Kleiderschrank steht und lieber das alte, abgetragene Hemd anziehen würde statt dem danebenliegenden neuen Hemd, wenn nicht seine Frau wäre. Grundsätzlich gilt wahrscheinlich: Wir lieben das Bewährte. Die Kirche, in der wir getauft wurden. Den Gottesdienst um die ewig gleiche Zeit. Die Kirchenbank, in der schon Oma saß. Und das ist gut so! Tradition ist wie ein Anker – sie gibt uns Halt, wenn’s stürmt.

„Offen und lebendig“ sein heißt nicht, alles über Bord zu werfen. Es heißt: Das alte Hemd behalten UND das neue Hemd anziehen. Die Tradition bewahren UND Raum schaffen für das Neue. Beides geht. Beides gehört zusammen. Denn ein salesianisch geprägter Mensch geht über Grenzen hinweg – über all die Grenzen, die ohnehin nur in unseren Köpfen existieren. Der sieht nicht zuerst das Fremde, sondern das Gemeinsame. Der weiß, dass wir irgendwie alle zusammengehören. Liebe ist für Franz von Sales grenzenlos, unendlich, allmächtig. Sie hält das Alte und umarmt das Neue. Sie bewahrt und öffnet zugleich. Deshalb nennen wir die Liebe auch Gott.

Euer Pfarrmotto lautet: „Offen & lebendig – Bewährtes achten & Neues wagen – wir tun gut“.

Warum? Weil wir wissen und einander immer wieder erinnern, dass Gott mit uns ist und uns liebt.

Bischofsweihe von Erzbischof Josef Grünwidl

Gemeinsam auf dem Weg sein

Am 24. Jänner 2026, dem Gedenktag des hl. Franz von Sales, wird Josef Grünwidl zum Erzbischof der Erzdiözese Wien geweiht. Die Pfarre Franz von Sales heißt den neuen Erzbischof herzlich willkommen und wünscht ihm für seine verantwortungsvolle und sicher nicht leichte Aufgabe Gottes reichsten Segen. Zur Einstimmung auf seine Weihe haben wir einige bemerkenswerte Antworten aus der Pressekonferenz gesammelt, die er am Mittwoch, 21. Jänner 2026, im Stephansdom hielt:

Bischof

Wer ist der Bischof? Er ist ein Mensch, ein Getaufter, einer, der versucht, als Christ in der Spur des Evangeliums zu gehen. Ich übernehme mit der Bischofsweihe einen besonderen Dienst der Leitung der Kirche von Wien, aber das Christsein ist unsere gemeinsame Basis. Der wichtigste Ratschlag aus dem 2. Brief an Thimotheus lautet für mich: Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern einen Geist der Hoffnung, der Kraft und der Liebe.

Orgelkirche

In meinem Bischofswappen finden sich fünf Orgelpfeifen, weil die Kirchenorgel ein Symbol für die Orgelkirche ist. Orgelkirche meint: In der Kirche gibt es wie bei einer Orgel verschiedene Stimmen, laute und leise. Es gibt Prospektpfeifen, die vorne stehen, und viele hunderte oder tausende Pfeifen, auch oft sehr kleine, im Hintergrund. Es geht darum, dass sich die verschiedenen Stimmen und Klangfarben gut mischen und eine Harmonie bilden. Orgelkirche ist ein Bild für die Einheit der verschiedenen Strömungen, Geschwindigkeiten und Ansichten, und eine Orgel funktioniert nicht ohne Wind und der Wind ist das Symbol für den frischen Wind des Heiligen Geistes, der die Kirche zum Klingen bringt. 

Gottes Melodie

„Nehmt Gottes Melodie in euch auf.“ Diesen Satz des heiligen Ignatius von Antiochien habe ich mir zum Wahlspruch gewählt. Das Lied des Evangeliums in die Welt bringen, diese Melodie der Hoffnung, Erlösung, Liebe und Gemeinschaft aufnehmen ins eigene Leben, darin sehe ich meinen Auftrag als Erzbischof und der Kirche insgesamt. Die Grundbotschaft lautet: Mensch, du bist geliebt, nicht du sollst, du musst, du darfst nicht, sondern Mensch, du bist geliebt. Aus dieser Zusage heraus kannst du Liebe weiterschenken und die Welt verändern.

Volk Gottes

Ich definiere die Kirche nicht über Probleme, Defizite, Statistiken und Strukturen, sondern über die biblische Verheißung, die besagt: Wir sind Volk Gottes. Es ändert sich zurzeit dramatisch eine vertraute Gestalt der Kirche, aber es wird mit unserer Kirche gut weitergehen, allerdings ganz anders, als wir es gewohnt sind. Diese Hoffnung leitet mich. Die große Frage ist, wie können wir die Botschaft vom biblischen Gott, der als Person ansprechbar ist, heute Menschen vermitteln und glaubwürdig in die Welt bringen. Es gibt unter den Menschen eine sehr große spirituelle Sehnsucht, aber das sind oft sehr diffuse Vorstellungen von Gott, Religion und Glauben. Das jüdisch-christliche Gottesbild hat einen ganz spezifischen Charakter, einen Gott der Liebe, der ein Du ist und mich als Person wahrnimmt, schätzt und liebt. Wie wir das den Menschen heute vermitteln, das ist unsere Hauptfrage.

Weltkirche

Weltkirche ist etwas sehr Spannendes. Ich möchte immer dazu einladen, diesen großen Horizont zu sehen. Wir sind oft versucht, nicht über den eigenen Kirchturm hinauszuschauen. Es tut immer gut, sich bewusst zu machen, dass wir in einer Weltkirche leben, die sehr bunt ist, die in unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs ist und wo auch ganz andere Fragen und Probleme an erster Stelle stehen als bei uns hier in Mitteleuropa. Dieses Bunte der Weltkirche macht das Ganze sehr lebendig, natürlich auch schwierig. Deshalb ist das gemeinsam auf dem Weg sein nicht nur hier in Wien, sondern auch in der weltkirchlichen Verbundenheit wichtig. 

Armut und Migration

Wenn es um das Thema Armut und Migration geht, ist die Kirche gefragt. Aus der jüdisch-christlichen Tradition der Bibel haben die Fremden, die Obdachlosen und Hilfsbedürftigen einen ganz hohen Stellenwert, weil uns in diesen Menschen Gott selber begegnet, so hat es Jesus gesagt: Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen, ich war obdachlos und ihr habt euch um mich gekümmert.

Friedα-Programm verteilt

Bei klirrender Kälte und sehr früh am Morgen haben einige junge Leute aus unserer Pfarre am Mittwoch, 21. Jänner 2026, den Passant:innen vor der S-Bahn Krottenbachstraße das brandneue Frie-Programm, eine Einladung zur Jungschar und ein Frühstückskipferl überreicht.

Fotos: Bernhard Hlawaty

Das war der Pfarrball 2026

Am Samstag, 17. Jänner 2026, fand im Grätzlzentrum Friedα Krim der Pfarrball der Pfarre Franz von Sales statt. Nach der feierlichen Eröffnung gab es ein Fest für alle Tänzer:innen & Nicht-Tänzer:innen, die Band „Bernie’s Tune“, Tombola, Clubbing, Fotobox, Speis & Trank, Mitternachtseinlage und vieles mehr.

Neben den unten stehenden Fotos gibt es auch eine Menge cooler Bilder von der Fotobox. Zum Freischalten das Passwort Wien1810 verwenden.

Fotos: Alexander Payer

Novene zur Vorbereitung auf das Franz von Sales Fest

vom 15. Januar bis 23. Januar

Am 24. Januar feiern wir das Fest des heiligen Franz von Sales. Zur Vorbereitung darauf laden wir ein, miteinander die Franz von Sales-Novene zu beten: Neun Tage lang wollen wir das Leben des heiligen Franz von Sales näher kennenlernen und unsere Anliegen mit seiner Fürsprache vor Gott tragen. Die Novene beginnt am 15. Januar und dauert bis zum 23. Januar.

Und hier geht es zur Novene:

Spätlese mit Franz von Sales

Am Dienstag, 13. Jänner 2025, stimmte sich die Spätlese auf das Fest des heiligen Franz von Sales ein. Pater Herbert Winklehner OSFS hielt dabei den Vortrag „Franz von Sales in Bildern“. Aus seiner reichen Sammlung an Darstellungen des Heiligen zeigte er einige Besonderheiten und vor allem jene Abbildungen, die man in Wien entdecken kann.

Fotos: Manikumar Arepalli OSFS

Erstkommunion-Vorstellung in Glanzing

33 Kinder bereiten sich derzeit in der Pfarre Franz von Sales auf die Erstkommunion vor. Am Sonntag, 11. Jänner 2026, dem Hochfest der Taufe des Herrn, wurden sie im Rahmen der Heiligen Messe vorgestellt.

Fotos: Katharina Thürriedl

Fotos: Johanna Binder

Erstkommunion-Workshop in Glanzing

Am Samstag, 10. Jänner 2026, fand in Glanzing mit den 33 Erstkommunionkindern der Pfarre Franz von Sales ein Workshop statt, bei dem sie sich mit ihrer Taufe beschäftigten. Mit Hilfe der Puppe Monika wurde erklärt, wie eine Taufe abläuft und was die einzelnen Symbole bedeuten.

Fotos: Katharina Thürriedl

Danke Kreativ-Team!

ERGEBNIS DES ADVENTMARKTES UND ADVENTKRANZBINDENS 2025 IN GLANZING

Das Ergebnis des Adventmarktes in Glanzing vom Kreativ-Team beträgt 1194,60 EUR. Die Hälfte geht an das Kinderhospiz Momo, die andere Hälfte an die Grätzlsozialarbeit der Pfarre. Vielen Dank dem Kreativ-Team, den Käufer:innen und allen, die so fleißig gebastelt und eingekocht haben!

Sternsinger:innen-Messe in Glanzing

Bevor die Sternsinger:innen noch einmal durch Glanzing zogen, feierten sie am Dienstag, 6. Jänner 2026, die Heilige Messe mit Kaplan Pater Manikumar Arepalli. Dabei wurde Raphael Ronniger für die Organisation der Sternsinger:innen-Aktion besonders gedankt.

Fotos: Katharina Thürriedl

Fotos: Johanna Binder