8.10. Salesianische Weggemeinschaft in Glanzing

Die „Salesianische Weggemeinschaft“ trifft sich ungefähr einmal im Monat. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 11. Juni um 18.00 Uhr in der Kirche im Kaasgraben statt. Zum Abschluss des Arbeitsjahres feiern wir gemeinsam eine Heilige Messe.

Die nächsten Termine:
Donnerstag, 8. Oktober, 26. November, 21. Jänner 2027

9.-14.10. Die Pinguine „Diven sterben einsam“

Die Theatergruppe “Die Pinguine” spielt

„Diven sterben einsam“

nach dem gleichnamigen Stück von Dirk Audehm und Motiven des Buches „Anne-Marie die Schönheit“ von Jasmina Reza.

Die alternde Diva Jane Purcy Mulligan blickt mit gemischten Gefühlen auf 40 Bühnen-Jahre zurück. Spät muss sie feststellen, dass sie mit den Jahren alles andere als eine angenehme Theaterkollegin geworden ist. Humorvoll und ironisch rechnet sie mit dem Theaterbetrieb und nicht zuletzt mit sich selbst ab.

Mitwirkende:
Daniela Bräuer, Karin Handl, Christine Karbus, Medea Karbus, Andreas Glenk, Hans Lagers, Christoph Mandl, Thomas Thürriedl, Markus Unger

Pfarrsaal KRIM, Weinbergg. 37, 1190 Wien
Fr, 9.10.26 19:00 Uhr
So, 11.10.26 17:00 Uhr
Mi, 14.10.26 19:00 Uhr

Saal in GLANZING, Krottenbachstraße 120, 1190 Wien
Fr, 16.10.26 19:00 Uhr
Sa, 17.10.26 17:00 Uhr

Keine Pause, Buffet vor und nach der Aufführung.
Freie Platzwahl, keine fixen Kartenpreise, stattdessen sammeln wir Spenden für die Grätzlhilfe der Pfarre.

Kartenbestellungen sind ab August unter karten_pinguine@gmx.at und unter 0660/1072010, sowie über das Pfarrbüro möglich.

11.10. Im Kaasgraben GETRAUT

IM KAASGABEN GETRAUT: SONNTAG, 11. OKTOBER 11.00 UHR

Die Tore der Kaasgrabenkirche öffnen sich wieder speziell für die, die hier (oder in einer anderen Kirche) zur Trauung eingezogen sind.Wir freuen uns, wenn Sie, Ihre Familie und Freunde Zeit haben, zur Heiligen Messe und Segnung sowie zur anschließenden Agape „Sekt am Plateau“ zu kommen.

13.-15.11. Friedαs Eine Welt-Basar

So fair! So gut!

Schöne und köstliche Dinge aus fairem Handel kaufen und damit Gutes tun.

Friedαs Eine Welt-Basar

Freitag, 13. November 2026, 19.00 – 20.00 Uhr

Samstag, 14. November 2026, 17.00 – 20.00 Uhr

Sonntag, 15. November 2026, 10.30 – 12.00 Uhr; 17.00 – 19.30 Uhr

im Grätzlzentrum Frie Krim

Erstkommunion (erste Gruppe) in Glanzing

Am Sonntag, 26. April 2026, feierte die erste Gruppe der Erstkommunionkinder (17 Kinder) in der Glanzinger Kirche das Fest ihrer ersten Heiligen Kommunion. Es war ein sehr schönes, stimmungsvolles Fest. Es wurde gemeinsam gesungen und erzählt, zugehört, gebetet und gelacht. Herzlichen Dank an Kaplan Pater Manikumar Arepalli OSFS, an das Erstkommunion-Team der Pfarre Franz von Sales und die vielen fleißigen Hände, die mitgeholfen haben, das Fest zu gestalten.

Fotos: Johanna Binder

Vierter Ostersonntag in der Krim

Am 4. Ostersonntag, 26. April 2026, standen einige der Firmlinge im Mittelpunkt. Ein Firmling ministrierte bei der Heiligen Messe mit Pfarrer Pater Thomas Vanek OSFS, andere Firmlinge sorgten nach der Heiligen Messe für einen köstlichen Pfarrcafé.

Fotos: Petra Distl

Thaterkollektiv Krim: KUNST

Künstliche Aufregung um ein weißes Bild – noch zweimal spielt das Theaterkollektiv Krim KUNST

Yasmina Rezas legendäre Komödie sorgte für Tränenlachen am ersten Spielwochenende. Die drei Schauspieler begeisterten auf ganzer Linie – und freuen sich auf die beiden letzten Vorstellungen.

Das Publikum der ersten drei Vorstellungen war begeistert. „Ich habe selten so viel geweint vor Lachen“ war wohl das Kompliment, das am besten zum Stück passt. Drei Freunde – Marc, Serge und Yvan – gespielt von Wolfgang Fessler, Daniel Schwarz und Jonathan Hartweger, die innerhalb des Stückes von besten Freunden zu nahezu erbitterten Feinden werden, weil Serge sich ein Bild gekauft hat, das Marc nicht gefällt. 

Im Lauf der Szenen spitzt sich die Situation zu. Geht es anfangs noch um das weiße Bild, rechnen die drei schließlich schonungslos mit dem jeweiligen Lebenskonzept, den Lebensgefährtinnen der anderen, und ihrer Freundschaft selbst ab. Dabei entstehen Situationen, die so komisch-tragisch sind, dass man nicht anders kann, als loszulachen. 

Simon Leibnitz schafft eine schlichte, moderne Stimmung mit seinem E-Bass und seinen Beatbox-Künsten. Die drei Schauspieler nehmen sich dem Text mit viel Leichtigkeit und Spielfreude an und entfalten ihre Rollen mit einer unglaublichen Kraft.

Das Theaterkollektiv Krim spielt gegen eine freie Spende – der gesamte Reinerlös kommt der Caritas der Pfarre Franz von Sales sowie Hunger auf Kunst und Kultur zugute.

Ein paar Karten gibt es noch für die letzten beiden Vorstellungen.

Fotos: Medea Karbus

Erstkommunion-Workshop in Glanzing

Zur Vorbereitung auf die Erstkommunion fand am Samstag, 18. April 2026, ein Workshop in Glanzing statt. Dabei ging es um die Ereignisse rund um das Letzte Abendmahl Jesu. Gemeinsam wurde Brot gebacken, Mahl gehalten und alle waren mit Begeisterung dabei.

Fotos: Katharina Thürriedl

Danke Ostermarkt!

DANKE FÜR DIE SPENDEN AM OSTERMARKT GLANZING!

Der Gesamterlös vom Ostermarkt in Glanzing beträgt 860,- EUR. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich kreativ beteiligten und die gespendet haben. Die eine Hälfte des Erlöses kommt unserer Grätzlsozialarbeit zugute, die andere Hälfte den Rückzahlungen für die Umbauarbeiten der Pfarre.

DANKE FÜR DIE SPENDEN AM OSTERMARKT KRIM!

Das Kreativteam hat aus dem Erlös des Ostermarkts in der Krim 1.575,- EUR für den Frie-Umbau zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank allen Helfer:innen und Spender:innen.

Bibliodrama in der Krim

Am Mittwoch, 15. April 2026, fand im Grätzlzentrum Frie Krim ein generationenübergreifender Bibliodrama-Abend statt. Pfarrer Pater Thomas Vanek OSFS begleitete die Teilnehmer:innen auf ihren individuellen und gemeinschaftlichen Wegen mitten in eine Bibelstelle hinein. Lebendige Erfahrungen im Glauben bereicherten diesen Abend sehr – und natürlich durften auch Speis und Trank nicht fehlen.

Fotos: Bianca Meusburger-Waldhardt

 

20 Jahre „Spätlese“

Am Dienstag, 24. April 2026, feierte die „Spätlese“, die Senior:innengruppe der Pfarre Franz von Sales, ihr 20-jähriges Jubiläum. Es begann mit einer feierlichen Heiligen Messse in der Krim-Kirche, danach folgte eine ebenso festliche Agape im Grätzlzentrum Frie Krim. Die „Spätlese“ wurde 2006 von Renate und Herbert Melzer zusammen mit dem verstorbenen Pfarrer Pater Alois Haslbauer OSFS gegründet und seiher 14-tägig unzählige Veranstaltungen, Wanderungen, Reisen, Vorträge und vieles mehr durchgeführt.

Zu diesem Anlass wurde auch das Lied „Wir danken dir, Herr, dass du bei uns bist“ von Pfarrvikar Pater Herbert Winklehner OSFS zu einem Spätlese-Jubiläums-Lied „Die Spätlese, Herr, feiert heut ein Fest“ umgetextet und von Pater Sebastian Leitner OSFS „uraufgeführt“:

Die Spätlese, Herr, feiert heut‘ ein Fest

Refrain:
Die Spälese, Herr, feiert heut‘ ein Fest und sie begeht es mit dir.
Die Freundschaft, die in uns lebendig ist, sie ist wahrlich ein Gottesgeschenk.

1. Wir danken dir, Herr, für das Zusammensein, Zeit der Freude und der Fröhlichkeit, die Reisen, das Wandern, schwungvoll und geeint, all diese Tage froher Heiterkeit.

2. Wir danken dir, Herr, dass du stets bei uns bist, Gott der Liebe und der Herzlichkeit. Du Hirte und Heiland, der uns nicht vergisst, sei hochgelobt in alle Ewigkeit.

Fotos: Gabi Dujmovits

Salbungs- und Segnungsmesse im Kaasgraben

Der 2. Sonntag der Osterzeit ist der „Sonntag der Barmherzigkeit“. Deshalb fand in der Kaasgrabenkirche an diesem Sonntag, 12. April 2026, die Salbungs- und Segnungsmesse statt, um die Barmherzigkeit Gottes vor allem für Kranke und Gebrechliche spürbar werden zu lassen. Zelebrant war Pfarrvikar Pater Herbert Winklehner OSFS. Als besonderes Geschenk gab es extra für diesen Anlass gehäkelte Herzen.

Fotos: Sabine Neumann

Zweiter Ostersonntag in Glanzing

Am Zweiten Sonntag der Osterzeit, 12. April 2026, fand in Glanzing eine Kinderkirche statt. Mit den Kindern wurden Dinge besprochen, die da sind, obwohl wir sie nicht sehen …Die Kinder fanden es besonders nett von Jesus, dass er Thomas, seinem Freund, auch die Wunden gezeigt hat.

Fotos: Johanna Binder

Fotos: Katharina Thürriedl

Einkehrtag im Kaasgraben

„Gott lacht“ – sich vom wohlwollenden und liebenden Blick Gottes in Gemeinschaft beschenken lassen: Eine Gruppe machte sich am Samstag, 11. April 2026, im Kaasgraben gemeinsam auf den salesianischen Weg der kleinen Schritte, liebevoll betrachtet in Worten des heiligen Franz von Sales. In Augenblicken der Stille, der Selbstreflexion und des Austauschs in der Gruppe spürten wir salesianischer Spiritualität und Gottes Wirken in unserem Sein, in unserem Alltag nach. Außerdem entdeckten wir gemeinsam mit Pater Sebastian Leitner OSFS, warum Pokémon durchaus salesianische Qualitäten hat. Die geteilten Momente fanden ihre Vertiefung in einer Eucharistiefeier am Ende unseres Tages. Ein sehr beseelter Tag in Dankbarkeit!

Fotos: Bianca Meusburger-Waldhardt

 

Osterwanderung der Firmlinge

Am Samstag, 11. April 2026, fand die Osterwanderung der Firmling durch das Pfarrgebiet der Pfarre Franz von Sales statt: in der Krim erlebten die Jugendlichen den Palmsonntagseinzug Jesu und bei Fusswaschung und Brotbrechen den Gründonnerstag. Der Karfreitag mit Kreuzweg-Meditation in der Kaasgrabenkirche war sicherlich ein Highlight. In Glanzing hörten die Jugendlichen das Osterevangelium und durften im Garten Ostereier suchen.

Fotos: Petra Distl

Musical „Godspell“: Neue Termine

Aufgrund des großen Erfolges gibt es weitere Aufführungen im Herbst:

Die Termine

Freitag, 2. Oktober 2026, 19.00 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2026, 18.00 Uhr
Sonntag, 4. Oktober 2026, 18.00 Uhr

Ort: Kirche Glanzing, Krottenbachstraße 120, 1190 Wien

Mindestspende:

Erwachsene (ab 18 Jahre): 23,- EUR
Kinder/Jugendliche: 10,- EUR

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Bau der Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Krim-Kirche der Pfarre Franz von Sales sowie das Saint-Joseph-Internat in Alfa-Kpara im Nordosten des westafrikanischen Landes Benin, das von den Oblaten des hl. Franz von Sales betreut wird.

Kartenverkauf und Tickets

Ab September im Pfarrbüro Pfarre Franz von Sales (01) 368 45 87-0

Kartenreservierung via Email ab sofort über doris.kisshaider@gmail.com

Abend der Wort-Gottes-Feier-Leiter:innen in der Krim

Am Mittwoch, 8. April 2026, trafen sich die Wort-Gottes-Feier-Leiter:innen in der Krim. Neben anfänglichem Bibelteilen und einer ausführliche Feedbackrunde machten sie sich Gedanken zur Zukunft der Gottesdienste. Sie sind fest davon überzeugt, dass Wortgottesdienste immer mehr vor Ort gebraucht werden und froh, dass es in der Pfarre Franz von Sales Menschen gibt, die bereit sind, Wortgottesdienste zu feiern. Das Liturgie-Team Krim erarbeitete ein Entwicklungskonzept, welches für das kommende Arbeitsjahr drei Workshopabende zum Thema Liturgie und Gottesdienste vorsieht. Der Abend klang mit kleinen Snacks und Getränken aus.

Fotos: Barbara Haider

Aufgerichtet in Glanzing

Seit der frühmorgendlichen Auferstehungsfeier am Ostersonntag bis zum Pfingstsonntag bleiben die Ministrantinnen und Ministranten in der Glanzinger Kirche bei der Wandlung stehen – anstatt wie sonst zu knien. Was steckt dahinter?

In seinem Kanon 20 legte das Erste Konzil von Nicäa, dessen 1700-jähriges Jubiläum die Kirche letztes Jahr feierte, fest: An Sonntagen und in der Pentekoste (gesamte fünfzigtägige Zeit von Ostern bis Pfingsten) soll stehend gebetet werden. Eine Praxis, die die Orthodoxen Kirchen übrigens bis heute konsequent aufrecht halten.

Der Mensch ist durch Christus aufgerichtet

Der Gedanke dahinter ist, Ostern bedeutet nicht nur: Christus lebt; Ostern bedeutet: der Mensch ist durch Christus im Paschamysterium aufgerichtet, seine Würde wurde wiederhergestellt und ihm ist darin und dadurch Anteil am auferstandenen Herrn Jesus Christus gegeben.

Viele haben vielleicht die Epistel der Osternacht im Ohr: Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln (Röm 6,4). Ins selbe Horn stößt der Epheserbrief: Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus lebendig gemacht. Aus Gnade sind wir gerettet. Er hat uns mit Christus Jesus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz in den himmlischen Bereichen gegeben, um in den kommenden Zeiten den überfließenden Reichtum seiner Gnade zu zeigen, in Güte an uns durch Christus Jesus (Eph 2,4-7). Durch Jesu göttliche Macht sind uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt, damit wir durch diese Anteil an der göttlichen Natur erhalten und dem Verderben entfliehen (2 Petr 1,4); wir sind der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm (1 Kor 12,27).

Liturgie mit dem Körper

Die Liturgie spricht nicht nur mit Worten, sondern auch mit dem Körper. Während Knien für Buße und Niedrigkeit steht, verkörpert Stehen Auferstehung und Würde. Wer in der Osterzeit kniet, widerspricht ungewollt dem, was die Liturgie eigentlich verkündet. Die österliche Praxis ist auch zeitlich klar zu fassen: Stehen von der Osternacht bis einschließlich Pfingstsonntag, Knien wieder ab dem Pfingstmontag (Beginn der Zeit im Jahreskreis). So wird die Osterzeit als zusammenhängende Einheit sichtbar – und ihr Abschluss bewusst markiert.

Dies erscheint überaus zweckmäßig, denn: In vielen Gemeinden, auch bei uns in Glanzing, sehen manche eine auffällige Verschiebung: Die Fastenzeit wird mit großem Einsatz gestaltet – mit Themen, Symbolen, Predigtreihen, einem klaren „roten Faden“ etc. Die Osterzeit hingegen, obwohl sie die höchste Festzeit und das eigentliche Zentrum des christlichen Glaubens ist, verliert oft rasch an Kontur und Präsenz im gemeindlichen Leben. Was als eine einzige fünfzigtägige Feier der Auferstehung gedacht ist, zerfällt faktisch in einzelne, kaum verbundene Hochfeste und Sonntage. Diese Schieflage ist nicht nur pastoral unglücklich, sie ist auch theologisch problematisch. Gerade deshalb braucht die Osterzeit sichtbare, durchgehende Zeichen, die ihre innere Einheit und ihre zentrale Bedeutung erfahrbar machen. Ein solches Zeichen, einfach und zugleich tief, will der Glanzinger Altardienst setzen.

Die Praxis des Stehens in der Osterzeit bedeutet aber keinen Verzicht auf Ehrfurcht. Die Kniebeuge vor dem Allerheiligsten (z.B. beim Betreten oder Verlassen des Kirchenraums einschließlich des liturgischen Ein- und Auszugs) bleibt selbstverständlich als Zeichen der Verehrung und Anbetung bestehen. Der Unterschied ist bewusst zu beachten: Kniebeuge als kurze Geste der Ehrfurcht und Gegenwart Christi – Gebetshaltung des Kniens als Ausdruck von Buße und Niedrigkeit. In der Osterzeit tritt die Kirche betend vor Gott, nicht in erster Linie kniend, sondern stehend als aufgerichtete Gemeinschaft der Erlösten. So verbinden sich Ehrfurcht vor der Gegenwart Christi und Freude über die Auferstehung, die den Menschen aufrichtet.

Ostern sichtbar machen

Der liturgische Dienst verzichtet in der gesamten Osterzeit bewusst auf das Knien, um die österliche Wirklichkeit nicht nur zu verkünden, sondern sichtbar zu leben. Das bewusste Stehen ist kein nebensächliches Detail. Es ist ein klares, körperlich erfahrbares Bekenntnis: Christus ist auferstanden! Der Mensch ist aufgerichtet! Die Kirche steht vor Gott als Erlöste!

Christian Puck

Ostersonntag in der Krim

Ostersonntag, 5. April 2026. Das bedeutete in der Teilgemeinde Krim: Heilige Messse mit Kinderkirche samt Kinderbrunch und anschließender Schokosuche im Grätzlzentrum Frie.

Fotos: Petra Distl

Ostermorgen in Glanzing

Die Feier der Osternacht finden in Glanzing traditionell um 5.00 Uhr morgens statt: so auch am Sonntag, 5. April 2026: Segnung des Osterfeuers und der Osterkerze, Osterlob, Tauferneuerung, „Gebetsrahmen“-Fürbitten, eucharistisches Hochamt, Speisesegnung, Osterhalleluja und österliches Frühstück im Pfarrsaal. Zelebrant war Pfarrvikar Pater Herbert Winklehner OSFS.

Stehen am Altar … eine uralte Tradition wiederbelebt

Für die Ministrant:innen wurde eine Tradition wiederbelebt, die auf das Konzil von Nicäa 325 nach Christus zurückgeht: Zum Zeichen dafür, dass der Mensch durch die Auferstehung Jesu neu aufgerichtet und seine einzigartige Würde neu geschenkt wurde, werde die Ministrant:innen während der gesamten Osterzeit beim Hochgebet nicht niederknien, sondern beim Altar stehen bleiben.

Fotos: Katharina Thürriedl

Fotos: Erich Klug