Patenschaft für zwei „Steine des Gedenkens“

Die Pfarre Franz von Sales hat die Patenschaft für zwei „Steine des Gedenkens“ übernommen.

Sie sind in 1190 Wien, Pyrkergasse 23, am Gehsteig angebracht und erinnern an Familie Rosé, die dort bis zur „Arisierung“ ihrer Wohnung lebte. Arnold Rosé war Konzertmeister der Wiener Philharmoniker und konnte sich 1939 nur durch eine Flucht nach England vor dem NS-Regime retten. Seine Frau Justine Rosé war nach schwerer Krankheit bereits im August 1938 verstorben. Tochter Alma Rosé, eine Geigern, wurde nach einer Flucht durch mehrere europäische Länder in Frankreich gefangengenommen und 1944 im KZ Auschwitz ermordet.

„Godspell“: Atemberaubende Theo-Dramatik

Das Musical „Godspell“ in der Glanzinger Kirche begeistert und bewegt

Die Glanzinger Kirche der Pfarre Franz von Sales verwandelte sich erneut in eine Musicalbühne. Nach dem großen Erfolg des Musicals „Die Baronin“ 2023, fand am Freitag, 6. März 2026, die Premiere von „Godspell“ statt, eine moderne Version über das Leben Jesu, das 1970 durch John Michael Tebelak (Text) und Stephen Schwartz (Musik) entstand und sehr erfolgreich am Broadway aufgeführt wurde und als Film in die Kinos kam.

Die Aktualität der Botschaft Jesu

„Godspell“ – dieses Wort kann mehrfach übersetzt werden: Gott buchstabieren, interpretieren, Gottes Zauber, Segen oder Fluch. Die Glanzinger Neuinszenierung unter der Regie von Alexander Thorwartl, von dem auch die Idee und das Konzept für das wunderbare Bühnenbild stammt, macht aus „Godspell“ ein atemberaubendes Theodrama, das nicht nur die rockig-souligen, swingenden und gospelhaften Musikstücke des Originals unter der musikalischen Leitung von Florian Schwarz fulminant zur Geltung bringt. Auf beeindruckende Weise setzt das Stück die durchaus schmerzhafte Aktualität der Botschaft Jesu für das 21. Jahrhundert in Szene. Krieg, Hass, Gewalt und Terror werden dabei genauso ins Visier genommen, wie die Ausbeutung durch Wirtschafts- und Finanzmärkte, multinationale Konzerne und Aktienspekulanten. Dazu noch Hunger, Flüchtlingswellen, Ausländerfeindlichkeit, Diskriminierung, Extremismus, der manipulative Einfluss der neuen Kommunikationsmittel und künstlichen Intelligenz, Globalisierung, Klimawandel und Zerstörung der Umwelt und ja, auch die Kirche, die sehr oft vergisst, den Kern der Botschaft Jesu in die Tat umzusetzen: die Liebe zu Gott, zur Schöpfung, zu den Menschen und zu sich selbst.

Mehr als vierzig Mitwirkende – Sänger:innen, Musiker:innen, Choreographie, Kostüme, Bühnenbild, Licht- und Tontechnik, Buffet – und weitere zahlreiche Helferinnen und Helfer tragen mit ihren geradezu erstaunlichen Fähigkeiten und Talenten dazu bei, dass die hochaktuelle Bedeutung der zweitausendjahre alten Geschichte des Jesus von Nazaret, seine Gleichnisse, Zeichenhandlungen, Heilungen und Botschaften, sein Leben, sein Tod und seine Auferstehung sehr eindringlich zur Geltung kommen. Am Ende steht die Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde, in der es keine Tränen, kein Leid und nichts Böses mehr gibt. Die mitreißende Hymne „Prepare ye the way of the Lord“ steht am Beginn und am Ende. Es ist die Botschaft des Täufers Johannes, der in der Wüste zur Umkehr ruft: „Bereitet den Weg des Herrn!“, damit diese Welt nicht ins Chaos stürzt, sondern zu dem wird, wozu Gott, der vom Menschen nur allzu gerne vergessen oder gar für tot erklärt wird, seine Schöpfung erschaffen hat.

Spenden für einen guten Zweck

Die Aufführungen des Musicals „Godspell“ dienen einem guten Zweck. Die Mitwirkenden, die sich fast alle ehrenamtlich engagieren, sammeln Spenden für den Bau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Krim-Kirche der Pfarre Franz von Sales, sowie für ein Schulprojekt, das von den Oblaten des hl. Franz von Sales im westafrikanischen Land Benin geleitet wird.

Am Freitag, 13. März um 19.30 Uhr (bereits ausverkauft!), und am Samstag, 14. März 2026 um 18.00 Uhr gibt es noch die Möglichkeit, dieses großartige und sehr bewegende Stück erleben.

Herbert Winklehner OSFS

Fotos: Barbara Wirl – www.wirlphoto.at

Familienmesse im Kaasgraben

Unter dem Motto „Vom Dunkel ins Licht“ fand am 4. Fastensonntag, 15. März 2026, die Familienmesse im Kaasgraben statt. Passend zum Evangelium, in dem ein von Geburt an blinder Mann von Jesus geheilt wird und wieder sehen kann, konnten die Familien die Erfahrung des plötzlichen neuen Sehens mit ausgeteilten Schlafmasken miterleben. Das gesamte Evangelium wurde mit verteilten Rollen lebendig vorgetragen. Die Vorfreude auf das baldige Ende der Fastenzeit und den Beginn der Osterzeit war schon spürbar!

Fotos: Sabine Neumann

Workshop Erstkommunion in Glanzing

Am Samstag, 14. März 2026, fand in der Teilgemeinde Glanzing ein weiterer Workshop zur Vorbereitung auf die Erstkommunion der Pfarre Franz von Sales statt. Dabei wurde über die Geschichte vom Barmherzigen Vater nachgedacht und darüber gesprochen, was uns leid tut und was wir beim nächsten Mal anders machen wollen. Zur Versöhnungsfeier sind dann auch Eltern und Pat*innen gekommen. Ein stimmungsvolles Fest im Saal in Glanzing.

Fotos: Katharina Thürriedl

Danke Fastensuppenessen!

ERGEBNIS DES FASTENSUPPENESSENS
Für die Aktion der Katholischen Frauenbewegung „Teilen spendet Zukunft“ wurden 2530,75 EUR gespendet. Vielen herzlichen Dank allen Köch:innen und Spender:innen!

Danke-Fest für das Ukraine-Notquartier

Mit einem schönen Fest bedankten sich die Habibi-Flüchtlingsprojekte am Donnerstag, 12. März 2026, im Grätzlzentrum Frieda Krim für alle Beiträge zum Notquartier für Geflüchtete aus der Ukraine: hohe Geld- und viele Sachspenden, 79 Personen, die für Dienste vor Ort eingetragen waren, 149 Menschen, die via WhatsApp jederzeit zur Mithilfe bereit waren. Folgeprojekte (u.a. ein monatliches Begegnungstreffen für Ukrainer:innen) wurden an diesem Abend ebenfalls geplant. Besonders fein war, dass auch ukrainische Notquartier-Gäste der Einladung gerne folgten, weil sie sich in der Pfarre wirklich wohlgefühlt hatten!

Fotos: Azhar Algraishi

Staunen über Gott und Welt in der Krim

Beim Nachmittagsworkshop „Frieda staunt“ konnten sich Kinder am Dienstag, 10. März 2026, im Grätzlzentrum Frie Krim unter fachkundiger Anleitung rund um das Buch „Das Grand Hotel der Gefühle“ auf den Weg machen und den Spuren Gottes in der Welt folgen. Wenn man da genau hinschaut, kann man einfach nur staunen!

Fotos: Gerda Winner

Musical Godspell – Neue Probeneinblicke

Am Freitag, 6. März 2026, ist in der Glanzinger Kirche die Premiere des Musicals GODSPELL. Hier gibt es neue Einblicke in die Proben und die Dokorationen.

Fotos: Johanna Binder / Doris Kiss-Haider

Café Zeitreise in der Krim

Am Dienstag, 3. März 2026, startete das Café Zeitreise in den Frühling. Begleitet, mit Kaffee und Kuchen, reisen die Gäste durch die Zeit, lassen Erinnerungen aufwecken und schaffen in einer wertschätzenden Gemeinschaft neue, schöne Momente. an diesem Nachmittag ging es dabei um das Thema „Märchen“. Die nächsten Termine sind 10.3., 17.3., 24.3., Beginn jeweils um 15.00 Uhr.

Fotos: Ramona Langthaler

Drei-Kirchen-Wanderung der Erstkommunionkinder

Bei traumhaftem Frühlingswetter und sehr guter Stimmung machten sich die Erstkommunionkinder der Pfarre Franz von Sales am Samstag, 28. Februar 2026 auf den Weg, um alle drei Kirchen der Pfarre zu besuchen: Glanzing, Kaasgraben und Krim.

Fotos: Katharina Thürriedl

Fotos: Manikumar Arepalli OSFS

Geburtstagsmesse in der Krim

Am Donnerstag, 26. Februar 2026, wurden im Donnerstag Club die Geburtstagskinder des Monats Februar gefeiert. Zuerst fand die Heilige Messe mit Kaplan Pater Manikumar Arepalli in der Krim Kirche statt. Danach wurde im Grätzlzentrum Frieda bei Kaffee und Kuchen fröhlich weitergefeiert.

Fotos: Manikumar Arepalli OSFS

Firmbegegnung mit Taufe

Am Ersten Fastensonntag, 22. Februar 2026, wurden in der Krim-Kirche die Firmkandidat:innen der Pfarre Franz von Sales der Pfarrgemeinde vorgestellt. Ein Firmkandidat wurde dabei sogar getauft. Zelebrant war Pfarrer Pater Thomas Vanek OSFS.

Fotos: Petra Distl

Aschenkreuz für Kinder

In der Teilgemeinde Glanzing wurde am Aschermittwoch, 19. Februar 2026, den Kindern in einem ansprechenden Gottesdienst die Bedeutung des Aschenkreuzes erklärt. Außerdem wurde ein „Gebetsrahmen“ aufgestellt, wo durch bunte Schleifen für Familie und Freund:innen, ein gutes Miteinander, kranke und traurige Menschen und für die Welt gebetet werden kann. Dieser Rahmen wird nun in der Fastenzeit in der Vorkapelle zum Gebet einladen.

Fotos: Katharina Thürriedl

Aschenkreuz to go

Der Start in die Fastenzeit begann in der Pfarre Franz von Sales am Aschermittwoch, 18. Februar 2026 um 07.30 Uhr mit dem Angebot „Aschenkreuz to go“ an den S-Bahn-Stationen „Oberdöbling“ und „Krottenbachsstraße“.

Fotos: Petra Distl, Thomas Vanek OSFS

Jugend-Schiwochenende in Hinterstoder

Das Schi-Wochenende der Jugend der Pfarre Franz von Sales fand vom 13.-15. Februar 2026 in Hinterstoder statt.

Fotos: Petra Distl

Erstkommunionworkshop in Glanzing

Die Bibel und das Beten standen am Samstag, 14. Februar 2026 im Mittelpunkt des Workshops zur Vorbereitung auf die Erstkommunion, der in der Cafeteria der Teilgemeinde Glanzing stattfand.

Fotos: Katharina Thürriedl

Flohmarkt im Friedα

Am Wochenende 14. und 15. Februar 2026 fand im Grätzlzentrum Frie Krim der Flohmarkt der Pfarre Franz von Sales statt. Ehrenamtliche Mitarbeiter:innen der Pfarre Franz von Sales boten eine reiche Anzahl von Kleidungsstücken, Hausrat, Büchern und vieles mehr an. Der Erlös dient der Pfarr-Caritas.

Fotos: Petra Distl

Danke den Sternsinger:innen

Heuer waren viele Sternsinger:innengruppen in der Pfarre unterwegs. Gemeinsam haben sie 31.789,74 EUR für die Dreikönigsaktion gesammelt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die gespendet haben, und an alle Sternsinger:innen und Begleiter:innen, die uns so tatkräftig unterstützt haben!

Musical GODSPELL – Probenfotos

Am Freitag, 6. März 2026, ist in der Glanzinger Kirche die Premiere des Musicals GODSPELL. Mittlerweile wird fleißig geprobt und die Spannung steigt.

Fotos: Johanna Binder / Doris Kiss-Haider

Spätlese: „Die Gerechten“

Am Dienstag, 10. Februar 2026, befasste sich die Spätlese-Gruppe mit „gerechten Frauen und Männern“, die in der Zeit des Nazi-Terrors Jüdinnen und Juden retteten. Otto Schwartendorfer setzte ihnen mit seiner figuralen Installation ein wunderbares Denkmal, das er zusammen mit Pater Sebastian Leitner OSFS präsentierte.

Fotos: Manikuma Arepalli OSFS